Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Nordic Resources erstellt.
Goldressource wächst um 86 Prozent – doch das soll erst der Anfang sein

Warum sind 1,52 Millionen Unzen erst der Anfang?
„Ich möchte klarstellen, dass es sich um eine vorläufige Ressource handelt“, sagt Wrixon. Die Schätzung basiert auf 9.631 Metern Diamantbohrungen. Trotzdem wuchs die Ressource gegenüber dem vorherigen Stand von rund 815.000 Unzen Goldäquivalent um 86 Prozent. Für Wrixon verändert dieser Sprung die Ausgangslage des gesamten Unternehmens.
Nordic Resources hat deshalb bereits das nächste 12.000-Meter-Programm gestartet. Zwei Bohrgeräte sollen fünf Monate lang rund um die Uhr arbeiten. Die Mineralisierung sei in mehrere Richtungen offen. Zudem verfolgt ein Bohrgerät hochgradige Strukturen in der Tiefe. Wie groß Kopsa tatsächlich werden kann, könne derzeit niemand seriös beantworten.
Reicht die Ressource bereits für eine eigene Anlage?
Bisher prüfte Nordic Resources vor allem, vorhandene Aufbereitungsanlagen in der Region zu nutzen. Das könnte einen früheren Produktionsstart mit geringerem Kapitalbedarf ermöglichen. Diese Gespräche seien weiterhin aktuell, betont Wrixon. Mit 1,52 Millionen Unzen Goldäquivalent stehe nun aber erstmals auch eine eigene Anlage ernsthaft zur Debatte.
Der Managing Director sieht inzwischen eine ausreichend große Ressourcenbasis für diesen Schritt. Eine belastbare Wirtschaftlichkeitsstudie oder öffentliche Finanzkennzahlen gibt es allerdings noch nicht. Ob eine eigene Anlage tatsächlich die bessere Lösung wäre, müssen technische Untersuchungen, Genehmigungen und spätere Wirtschaftlichkeitsrechnungen erst zeigen. Genau hier beginnt die nächste entscheidende Projektphase.

Der wichtigste Teil liegt direkt an der Oberfläche
Besonders interessant ist ein hochgradiger Kern mit rund 300.000 Unzen Gold und durchschnittlich etwa zwei Gramm je Tonne. Dieser Bereich beginnt unmittelbar an der Oberfläche und erfordert laut Wrixon kaum die Abtragung von wertlosem Deckgestein. Rund 86 Prozent der gesamten Ressource sind bereits als „gemessen“ oder „angezeigt“ eingestuft und besitzen damit eine vergleichsweise hohe geologische Sicherheit.
Wrixon hält deshalb eine Startgrube für denkbar, die zunächst diesen höhergradigen Bereich erschließt. In einem rein hypothetischen Szenario mit einer Anlage für vier Millionen Tonnen Gestein pro Jahr wären langfristig etwa 100.000 bis 120.000 Unzen Goldäquivalent jährlich möglich. In den ersten ein bis zwei Jahren könnte die Produktion nach seiner Einschätzung sogar doppelt so hoch liegen.

Warum der frühe Hochgrad zählt
Hohe Gehalte zu Beginn einer Mine könnten früh starke Einnahmen liefern und dadurch den Kapitalwert des Projekts erhöhen. Doch Wrixon grenzt diese Überlegung klar ein: Es existiert noch kein Minenplan. Die genannten Produktionswerte sind ein mögliches Szenario, keine Prognose. Erst weitere Studien können zeigen, ob die günstige Geometrie auch wirtschaftlich trägt.
Rückendeckung liefern die metallurgischen Tests. Für die Ressourcenschätzung wurden Gewinnungsraten von 88 Prozent bei Gold, 89 Prozent bei Kupfer und 79 Prozent bei Silber angesetzt. Über Kopsa, Angesneva und Vesiperä verfügt Nordic Resources nun über insgesamt 1,93 Millionen Unzen Goldäquivalent. Kopsa stellt davon mit Abstand den größten Anteil.
Profis fragen nach – der Aktienkurs reagiert kaum?
Trotz des Ressourcensprungs blieb eine starke Kursreaktion bislang aus. Wrixon spricht von einem schwierigen Marktumfeld, in dem andere Goldunternehmen teils deutlich verloren hätten. Gleichzeitig registriere Nordic Resources zahlreiche Anfragen von Brokern, Rohstoffhändlern, Royalty-Gesellschaften und Unternehmen mit eigenen technischen Teams. Diese Gruppen könnten das Potenzial einer oberflächennahen Tagebauressource schnell einordnen.
Auch andere Goldgesellschaften würden das Projekt beobachten. Wrixon verweist darauf, dass schwächere Bewertungen nicht produzierende Unternehmen zu Übernahmezielen machen könnten. Einen Verkauf zu einem niedrigen Preis schließt er jedoch praktisch aus: Ein Angebot müsste aus seiner Sicht einen erheblichen Aufschlag enthalten, um überhaupt geprüft zu werden.

Jetzt müssen die Bohrer den nächsten Beweis liefern
Kopsa hat mit 1,52 Millionen Unzen Goldäquivalent eine neue Größenordnung erreicht. Entscheidend ist aber nicht allein die Zahl. Der oberflächennahe Hochgradkern könnte einen wirtschaftlich starken Produktionsstart ermöglichen, während die offene Mineralisierung weiteres Wachstum verspricht.
Noch fehlen Minenplan, Wirtschaftlichkeitsrechnung und eine Entscheidung über die Aufbereitung. Genau deshalb werden die kommenden Bohrergebnisse wichtig. Sie müssen zeigen, ob Wrixons große Erwartungen vom Gestein bestätigt werden – oder ob der bisherige Ressourcensprung vorerst der Höhepunkt bleibt.
