Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Nordic Resources erstellt.
Goldressource legt um 86 % zu – 1,52 Millionen Unzen in Finnland

1,52 Millionen Unzen Goldäquivalent
Die neue Schätzung umfasst 44,0 Millionen Tonnen Gestein mit durchschnittlich 1,07 Gramm Goldäquivalent je Tonne. Daraus ergeben sich 1,52 Millionen Unzen Goldäquivalent. Enthalten sind 1,18 Millionen Unzen Gold, 71.000 Tonnen Kupfer und 3,50 Millionen Unzen Silber.
Goldäquivalent ist eine rechnerische Vergleichsgröße. Dabei werden Gold, Kupfer und Silber entsprechend ihrem angenommenen Wert und ihrer möglichen Gewinnung in eine gemeinsame Goldmenge umgerechnet. Die Kennzahl bedeutet somit nicht, dass Kopsa tatsächlich 1,52 Millionen Unzen reines Gold enthält.

Neue Bohrungen vergrößern das Modell
Gegenüber der vorherigen Schätzung von rund 814.800 Unzen Goldäquivalent ist die Ressource nach Angaben von Nordic Resources um 86 Prozent gewachsen. In die Berechnung flossen 9.631 Meter neuer Diamantbohrungen ein. Insgesamt stützt sich das Modell auf 232 geeignete Bohrlöcher mit zusammen 33.065 Bohrmetern.
Die neue Schätzung berücksichtigt erstmals auch Silber. Zudem verwendet sie aktualisierte Metallpreise und neue Annahmen dazu, welcher Anteil der Metalle bei der Verarbeitung gewonnen werden könnte. Auch der angesetzte Grenzgehalt wurde von 0,5 auf 0,4 Gramm Goldäquivalent je Tonne gesenkt. Der Anstieg gegenüber der früheren Schätzung geht somit nicht ausschließlich auf die zusätzlichen Bohrungen zurück.
Was die Kategorien aussagen
Rund 86 Prozent der Goldäquivalent-Unzen befinden sich in den Kategorien gemessen und angezeigt. In diesen Bereichen liegen vergleichsweise viele Bohrdaten vor, wodurch Größe, Form und Metallgehalte der Lagerstätte verlässlicher eingeschätzt werden können. Der kleinere geschlussfolgerte Anteil beruht auf einer geringeren Datendichte und müsste durch weitere Bohrungen genauer untersucht werden.
Nordic Resources zufolge liegen 97 Prozent des im ursprünglichen Ressourcenmodell enthaltenen Goldäquivalents innerhalb der optimierten Tagebauhülle. Eine solche Hülle zeigt, welcher Teil einer Lagerstätte unter bestimmten Kosten-, Preis- und Technikannahmen grundsätzlich für einen Tagebau infrage kommen könnte. Das angenommene Verhältnis von Abraum zu mineralisiertem Gestein beträgt etwa 4 zu 1.
Höhergradiger Kern beginnt an der Oberfläche
Im Zentrum von Kopsa liegt eine höhergradige Stockwork-Mineralisierung. Dabei durchzieht ein dichtes Netz mineralisierter Quarzadern das Gestein. Weil dieser Bereich an der Oberfläche beginnt, könnte er nach Einschätzung des Unternehmens die Grundlage für eine erste kleinere Tagebaugrube bilden.
Tests von Blue Coast Research hätten gezeigt, dass sich die untersuchten Mineralisierungstypen über unterschiedliche Metallgehalte hinweg mit üblichen Verfahren aus Zerkleinerung, Flotation und Laugung verarbeiten ließen. Für das Ressourcenmodell wurden Gewinnungsraten von 88 Prozent für Gold, 89 Prozent für Kupfer und 79 Prozent für Silber angesetzt.

Drei Lagerstätten bilden regionales Projekt
Neben Kopsa gehören Angesneva und Hirsikangas zum regionalen Projektbestand von Nordic Resources. Zusammen weisen die drei Lagerstätten nach Unternehmensangaben 55,2 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 1,09 Gramm Goldäquivalent je Tonne auf. Das entspricht 1,93 Millionen Unzen Goldäquivalent, darunter 1,59 Millionen Unzen Gold.
Die Übersichtskarte zeigt zudem, dass die Goldprojekte in einer Region mit bestehenden Straßen, Eisenbahnverbindungen und Bergbauanlagen liegen. Besonders Kopsa könnte von dieser Infrastruktur profitieren: Die Pyhäsalmi-Mine befindet sich rund 45 Kilometer entfernt, während die Laiva-Mine über die Straße nach etwa 125 Kilometern erreichbar ist.
Für Kopsa wurde bereits eine Bergbaukonzession unter Auflagen genehmigt. Die ergänzende Genehmigung zur Sicherung der Straßenanbindung wurde laut technischem Anhang ebenfalls erteilt, befindet sich jedoch noch im Beschwerdeverfahren. Die ausgewiesene Mineralressource ist zudem keine Erzreserve. Eine spätere Studie müsste unter anderem Abbaukosten, Investitionen, Verarbeitung und mögliche Erlöse genauer untersuchen.

Weitere Bohrungen sollen Grenzen verschieben
Managing Director Robert Wrixon erklärte, das laufende Bohrprogramm solle Kopsa erweitern und bereits bekannte Bereiche genauer abgrenzen. Von insgesamt 12.000 geplanten Bohrmetern würden etwa 8.500 Meter auf Kopsa entfallen.
Eine weitere Ressourcenschätzung für die Lagerstätte würde im zweiten Quartal 2027 erwartet. Zur Jahresmitte 2027 könnte eine zusammengefasste Aktualisierung für die regionalen Projekte folgen. Anschließend würde Nordic Resources eine erste Konzeptstudie anstreben, die mögliche Entwicklungsvarianten und die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit von Kopsa untersuchen sollte.

