Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Nordic Resources erstellt.
Gold, Kupfer und Nickel in Finnland: Exploration nimmt Fahrt auf

Neue Bohrungen erweitern Kopsa
Bei Kopsa führte Nordic Resources insgesamt 9.931 Meter Diamantbohrungen durch. Dabei werden zylinderförmige Gesteinsproben aus dem Untergrund gewonnen. Sie zeigen, wo mineralisiertes Gestein liegt, welche Metalle es enthält und wie weit sich eine Lagerstätte ausdehnen könnte.
Alle 38 Bohrlöcher hätten nach Angaben des Unternehmens bedeutende mineralisierte Abschnitte außerhalb der bisherigen Ressourcengrenzen getroffen. Die bekannte Zone sei dadurch in den untersuchten Richtungen um 50 bis 150 Meter erweitert worden. Im Südwesten reichten einzelne Bohrungen mehr als 150 Meter über frühere Untersuchungen hinaus. Am nördlichen Rand sei zudem eine neue Zone mit höheren Metallgehalten entdeckt worden.
Die bisherige Ressourcenschätzung für Kopsa umfasst 23,2 Millionen Tonnen Gestein mit durchschnittlich 1,09 Gramm Goldäquivalent je Tonne. Insgesamt entspricht dies rund 814.800 Unzen Goldäquivalent. Bei dieser Kennzahl werden Gold und Kupfer entsprechend ihrem angenommenen wirtschaftlichen Beitrag in einem gemeinsamen Wert zusammengefasst.

Drei Goldprojekte in einer Region
Neben Kopsa gehören Angesneva und Hirsikangas zur regionalen Goldstrategie von Nordic Resources. Zusammen umfassen die drei Projekte laut Jahresbericht 34,3 Millionen Tonnen Gestein mit 1,11 Gramm Goldäquivalent je Tonne. Darin seien insgesamt 1,04 Millionen Unzen Gold und 38.000 Tonnen Kupfer enthalten.
Auch beim Projekt Kiimala Trend wurde gebohrt. Sieben Bohrungen in Vesipera hätten die Fortsetzung der dortigen Mineralisierung bestätigt. Zwei weitere Bohrungen in Angesneva hätten Kupfer und Silber nachgewiesen, die in der bisherigen Goldressource noch nicht berücksichtigt seien. Ein Bohrloch nördlich der bestehenden Grenze deute außerdem darauf hin, dass sich die Lagerstätte dort fortsetzen könnte.

Pulju bietet großes Nickelvorkommen
Ein zweiter Schwerpunkt ist Pulju mit der Lagerstätte Hotinvaara. Die Ressourcenschätzung umfasst 418 Millionen Tonnen Gestein mit durchschnittlich 0,21 Prozent Nickel und 0,01 Prozent Kobalt. Enthalten seien rund 862.800 Tonnen Nickel, 40.000 Tonnen Kobalt und 22.100 Tonnen Kupfer.
Frühere Aufbereitungstests hätten gezeigt, dass sich aus dem Gestein ein Konzentrat mit 18 Prozent Nickel herstellen lasse. Im ersten Testprogramm seien 62 Prozent des enthaltenen Nickels gewonnen worden. Im Juni 2026 begann Nordic Resources außerdem mit einem geochemischen Messprogramm. Dabei werden Bodenproben untersucht, um mögliche Metallvorkommen einzugrenzen und geeignete Stellen für weitere Bohrungen auszuwählen.
Mehr Geld für die Erkundung
Nordic Resources beendete das Geschäftsjahr mit einem Kassenbestand von 8,48 Millionen AUD. Ein Jahr zuvor waren es 1,82 Millionen AUD gewesen. Finanzierungen brachten netto 13,32 Millionen AUD ein. Für die Erkundung der Projekte gab das Unternehmen 5,72 Millionen AUD aus.
Der Jahresverlust stieg von 1,27 Millionen AUD auf 2,83 Millionen AUD. Davon entfielen 1,77 Millionen AUD auf aktienbasierte Vergütungen, bei denen Leistungen mit Aktien oder entsprechenden Rechten bezahlt werden. Da Nordic Resources noch keine Mine betreibt, stammen die Mittel für die Projektarbeiten vor allem aus Kapitalaufnahmen.
Weitere Ergebnisse sollen Klarheit schaffen
Die Bohrungen bei Kopsa wurden im August 2026 wieder aufgenommen. Eine neue Ressourcenschätzung würde nach Unternehmensangaben die bisherigen Bohrergebnisse einbeziehen. Bei Angesneva würden Kupfer und Silber ergänzt, während für Vesipera erstmals eine eigene Ressource berechnet werden sollte. Auch die Messungen bei Pulju sollten neue Ziele für spätere Bohrungen liefern.
Die genannten Ressourcen beschreiben bislang bekannte Metallvorkommen, aber noch keine wirtschaftlich nachgewiesenen Erzreserven. Weitere Bohrungen, Aufbereitungstests und technische Untersuchungen würden zeigen sollen, welche Projekte sich für eine spätere Entwicklung eignen.
