Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Nordic Resources erstellt.
Gold-Hammer in Finnland: Bis zu 90 Prozent Ausbeute

Hohe Ausbeuten bei beiden Gesteinsarten
Das Prüflabor Blue Coast Research untersuchte zwei Proben aus der höhergradigen Zentralzone und neun Proben aus dem weiter verbreiteten Tonalitgestein. Die Proben aus der Zentralzone stammen aus Bereichen, in denen zahlreiche kleine Mineraladern das Gestein durchziehen.
In sogenannten Locked-Cycle-Tests, die einen wiederholten Aufbereitungsprozess im Labor nachbilden, erreichte das höhergradige Material Ausbeuten von 90 Prozent bei Gold, 91 Prozent bei Kupfer und 76 Prozent bei Silber. Beim Tonalit lagen die Werte bei 86 Prozent, 88 Prozent und 82 Prozent.
Weitere Versuche lieferten laut Nordic Resources auch bei unterschiedlichen Goldgehalten vergleichbare Ergebnisse. Managing Director Robert Wrixon erklärte, die Resultate hätten die früher erzielten Ausbeuten bei Gold und Kupfer verbessert. Zudem sei erstmals eine deutliche Gewinnung von verwertbarem Silber nachgewiesen worden.

Mehrere Schritte trennen die Metalle
Für die Aufbereitung wird das Erz zunächst sehr fein gemahlen. Im Test waren 80 Prozent der Teilchen kleiner als 70 Mikrometer. Anschließend werden die kupferhaltigen Minerale durch Flotation vom übrigen Material getrennt. Dabei heften sich die gewünschten Minerale an Luftblasen und steigen an die Oberfläche, wo sie abgeschöpft werden können.
In einem zweiten Durchgang werden weitere schwefelhaltige Minerale gesammelt. Dieses Material wird nochmals feiner gemahlen und anschließend ausgelaugt. Dabei werden Gold und Silber chemisch aus dem Gestein gelöst. Die Metalle können danach als Doré gewonnen werden, eine noch nicht vollständig gereinigte Legierung aus Edelmetallen. Eine zusätzliche Vorbehandlung der schwefelhaltigen Minerale sei laut Unternehmen nicht notwendig gewesen.
Das Konzentrat aus dem höhergradigen Material enthielt 24 Prozent Kupfer, 115 Gramm Gold je Tonne und 301 Gramm Silber je Tonne. Beim Tonalit waren es 25 Prozent Kupfer, 42 Gramm Gold je Tonne und 260 Gramm Silber je Tonne. Das übrige gewinnbare Gold und Silber wurde durch die nachfolgende Laugung zurückgewonnen.

Bewährte Mahltechnik erscheint geeignet
Die Untersuchungen stuften das Gestein aus Kopsa als hart und vergleichsweise verschleißintensiv ein. Dennoch deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es sich mit einer üblichen SAG-Mühle verarbeiten lässt. In einer solchen großen Mahltrommel zerkleinern sich die Gesteinsbrocken teilweise gegenseitig.
Nordic Resources sieht die Möglichkeit, durch noch feineres Mahlen zusätzliche Metallanteile zu gewinnen. Dies würde allerdings auch mehr Energie erfordern und soll daher wirtschaftlich geprüft werden. Die Konzentrate enthielten weniger als 1 Prozent Arsen beim höhergradigen Material und etwa 2 Prozent beim Tonalit. Das Unternehmen rechnet deshalb mit möglichen Abzügen beim Verkauf, erwartet wegen der hohen Gold- und Silbergehalte jedoch eine vermarktbare Qualität.

Ressourcenupdate für Oktober vorgesehen
Kopsa verfügt derzeit über eine oberflächennahe Mineralressource von 23,2 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 1,09 Gramm Goldäquivalent je Tonne. Insgesamt entspricht dies rund 814.800 Unzen Goldäquivalent. Bei dieser Kennzahl werden die enthaltenen Mengen an Gold und Kupfer zu einem gemeinsamen Vergleichswert zusammengefasst.
In die angekündigte Aktualisierung der Mineralressource sollen neben den neuen Verarbeitungsergebnissen auch 9.631 Bohrmeter aus dem vergangenen Jahr einfließen. Nach Angaben von Nordic Resources würde die nächste Testphase eine größere und breiter verteilte Auswahl an Proben umfassen. Dabei würden das Mahlen, die Metalltrennung, die Laugung und die Eigenschaften der verbleibenden Rückstände genauer untersucht. Das Unternehmen sehe das Ressourcenupdate für Oktober vor und habe bereits ein neues Bohrprogramm über 12.000 Meter begonnen.


