Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Metallic Minerals erstellt.
Größe ist im Bergbau ein entscheidender Vorteil

Erfolgreiche Bohrungen alleine reichen nicht. Es müssen auch die Größe und die wirtschaftlichen Parameter der Projekte stimmen, damit die Großen der Branche wirklich dauerhaft interessiert sind.
BHP sichert sich mit diesem Schritt, den man sich 2,1 Milliarden US-Dollar kosten lässt, eine erstklassige Position im Kupfersektor. Die beiden Partner haben sich darauf verständigt, eine langfristige Kooperation zu begründen. Alles andere wäre vor dem Hintergrund der Größe der Projekte und der Lebensdauer der zu entwickelnden Minen auch unsinnig. Mit dem Zusammenschluss ist zudem der Anfang gemacht, um den Vicuña-Distrikt zu einem Weltklasse-Kupferdistrikt zu entwickeln.
In welchen Größenordnungen hier gespielt wird, macht die Barzahlung in Höhe von rund 1,377 Milliarden US-Dollar deutlich, die BHP allein für den Erwerb der Filo Corp. auf den Tisch legen wird. Weiter 690 Millionen US-Dollar wird BHP an Lundin Mining überweisen, um im Gegenzug einen Anteil von 50% an Lundins Josemaria-Projekt zu erwerben. Im Anschluss an diese Transaktionen werden die beiden Partner ihrer jeweiligen 50%-Beteiligungen an Filo Corp. und am Josemaria-Projekt in das geplante 50/50 Joint Venture einbringen.
Die Großen der Branche bringen sich in Position. Und Sie?
Die Nachricht passt sehr gut in das allgemeine Bild, denn etwa 40% des weltweit geförderten Kupfers stammt aus den Zentralanden. Von ihm stammt der Großteil nur aus einer Handvoll riesiger Lagerstätten. Bekannte Beispiele sind Escondida, das unter der Kontrolle von BHP steht, sowie Chuquicamata und El Teniente, die beide vom chilenischen Codelco-Konzern betrieben werden. Sie zählen zu den größten Kupferminen der Welt.
BHP sichert sich mit der Kooperation den Zugriff auf erstklassige Kupferprojekte in Argentinien. Gleiches hat Newcrest Mining im vergangenen Jahr ebenfalls getan, als es zehn Prozent der ausstehenden Aktien von Metallic Minerals erworben hat, um im Gegenzug eine Beteiligung am La-Plata-Projekt von Metallic Minerals zu erwerben. In der Zwischenzeit ist Newcrest Mining von Newmont übernommen worden.
Doch auch Newmont setzt diese Strategie unbeirrt fort, denn in diesem Jahr hat man peinlich genau darauf geachtet, seinen Anteil an Metallic Minerals bei knapp unter zehn Prozent zu halten. Die von Metallic Minerals durchgeführten Kapitalerhöhungen wurden deshalb von Newmont gezeichnet, was deutlich zeigt, dass das Interesse am La-Plata-Projekt durch die Übernahme von Newcrest durch Newmont nicht geringer geworden ist.

Der Preis spielt im Zweifelsfall nur eine untergeordnete Rolle
Im Gegenteil: Der größte Goldförderer der Welt war bereit, 0,40 CAD für eine neue Metallic-Minerals-Aktie zu bezahlen, obwohl der Aktienkurs inzwischen bis auf 0,24 CAD abgesunken ist. Ein unerfahrener Anleger könnte geneigt sein, Newmont an dieser Stelle ein schlechtes Timing oder eine fehlende Sensibilität für den Preis zu unterstellen. Vielleicht sogar beides.
Doch der Vorwurf ist in diesem Fall eine klassische Brieftaube und kommt sehr schnell wieder zum eigenen Schlag zurück. Denn wichtiger als der Einstiegspreis ist im Bergbau, dass man bei den hervorragenden Projekten überhaupt zum Zuge kommt. An Newmont führt bei Metallic Minerals derzeit kein Weg vorbei. Das könnte für Hecla Mining, für die vermutlich das Keno-Silberprojekt von Metallic Minerals im Yukon das interessantere Projekt darstellt, in Zukunft möglicherweise noch zu einem Problem werden.

BHP und Lundin Mining zahlen für Filo einen Aufpreis von 32%
Den Aktionären von Metallic Minerals hingegen kann es nur recht sein, wenn sich gleich zwei Schwergewichte aus dem Gold- und Silberbergbau um das gleiche Unternehmen und seine attraktiven Projekte bemühen. Sie wissen, was es bedeutet, wenn Filo Corp. von BHP und Lundin Mining mit einem Aufschlag von 32% auf den durchschnittlichen Börsenkurs der letzten 30 Tage übernommen wird.
Weitere Übernahmen dieser Art werden mit hoher Wahrscheinlichkeit folgen, denn die guten Projekte sind anders als der Sand am Meer begrenzt und entsprechend begehrt. Den Minengiganten wie BHP und Newmont ist dies schon lange klar. Deshalb handeln sie umgehend und werfen ihren Hut bereits jetzt in den Ring.
Sie warten nicht erst darauf, dass die Projekte teurer werden, bevor man sie übernehmen kann. Auch ein stabiler Aufwärtstrend im Chart, der einem unsicheren Anleger leicht das Gefühl von etwas mehr „Sicherheit“ geben kann, hat für sie keine Bedeutung.
Was zählt, sind allein die Größe und Güte des Projekts und die zu erwartenden wirtschaftlichen Kennzahlen. Wenn sie stimmen – das zeigt das Beispiel Newmont bei Metallic Minerals nur allzu deutlich – wird zugegriffen. Kurs, Branchenstimmung, Aufwärts- oder Abwärtstrend hin oder her.
