Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Metallic Minerals erstellt.
Goldproduktion: Cashflow durch Royalty-Ausbau im Yukon

Drei Standorte vor Produktionsstart
Nach Angaben von Metallic Minerals befinden sich Australia Creek, Dominion Creek und South Keno/Granite Creek derzeit in der Mobilisierung beziehungsweise im Hochlauf vor der Produktion. Das Unternehmen erklärte, die kommende Saison könne ein Rekordjahr bei Gold-Lizenzgebühren und Cashflow werden.
Das Geschäftsmodell unterscheidet sich von klassischer Eigenproduktion. Metallic Minerals betreibt die Produktion nicht selbst. Stattdessen übernehmen lokale Betreiber Ausrüstung, Personal und Abbau. Metallic Minerals erhalte dafür eine Beteiligung an der Goldproduktion über Royalties (Förderabgaben). Die Sätze lägen laut Unternehmen je nach Vereinbarung und Teilfläche meist zwischen 10 und 15 Prozent.
Australia Creek bleibt Kernprojekt
Im Mittelpunkt steht weiterhin Australia Creek. Die Fläche liegt in der östlichen Fortsetzung der historischen Klondike-Goldfelder, einer der wichtigsten Seifengold-Regionen des Yukon mit mehr als 20 Millionen Unzen früherer Goldproduktion. Metallic Minerals hält dort zusammen mit Dominion Creek rund 37,8 Quadratkilometer an aussichtsreichen Alluvialflächen. Alluvialgold ist Gold, das in Sand, Kies und alten Flussablagerungen vorkommt.
Bei Australia Creek seien 2025 insgesamt 26 Bohrungen abgeschlossen worden, um den bestehenden Betrieb zu erweitern. Zusätzlich habe ein Herbstprogramm 17 weitere Explorationsbohrungen umfasst. Diese hätten bekannte goldführende Bereiche verlängern und neue Flächen für mögliche künftige Betreiber identifizieren sollen. Weitere Bohrungen liefen laut Unternehmen in den mittleren und oberen Blöcken des Tals.
Dominion Creek und Granite Creek ergänzen das Modell
Dominion Creek soll die Plattform erweitern. Dort habe bereits im vergangenen Herbst ein Testabbau begonnen. Nun laufe die Mobilisierung für die volle Produktionssaison 2026. Bei South Keno/Granite Creek hätten Explorationsarbeiten im Herbst 2025 Bohrungen und geophysikalische Messungen umfasst. Diese sollten alte, unter der Oberfläche liegende Flussrinnen genauer eingrenzen, in denen Gold vorkommen könnte.
Greg Johnson, Chairman und Chief Executive Officer, erklärte, Metallic Minerals baue eine für Junior-Explorationsunternehmen ungewöhnliche Kombination auf: wachsende Gold-Lizenzgebühren aus einer historischen Seifengoldregion und zugleich Beteiligungen an zwei fortgeschrittenen Kupfer- und Silberprojekten. Mit drei Betreibervereinbarungen für 2026 sehe das Management das Unternehmen für ein mögliches Rekordjahr bei Lizenzgoldproduktion und Cashflow positioniert.
Produktionssaison wird zum Prüfstein
Für Investoren liegt der Kern der Meldung in der wachsenden Breite des Geschäftsmodells. Metallic Minerals kombiniert klassische Exploration bei La Plata und Keno Silver mit möglichen laufenden Einnahmen aus Gold-Royalties. Das könnte die Abhängigkeit von Kapitalerhöhungen verringern, ersetze aber nicht die typischen Risiken im Bergbau. Dazu zählen Genehmigungen, Wasser- und Umweltauflagen, Betreiberleistung, Goldpreise und Explorationserfolg.
Im weiteren Jahresverlauf dürfte die Produktionssaison 2026 entscheidend werden. Dann würde sich zeigen, ob die drei angelaufenen Betriebe die vom Management erwartete deutliche Steigerung der Lizenzgoldproduktion erreichen könnten.
