Gold, Silber & Platin: Diese US-Ressource wird gerade massiv größer

Rohstoffschätzung legt deutlich zu
Nach Angaben des Unternehmens habe sich die sogenannte Inferred Mineral Resource um 23 % erhöht. Dabei handele es sich um eine erste Rohstoffkategorie mit noch begrenzter Sicherheit. Das geschätzte Gesamtvolumen belaufe sich nun auf 181,4 Millionen Tonnen Gestein. Der durchschnittliche Metallgehalt werde mit 0,36 % Kupferäquivalent angegeben. Diese Kennzahl fasse mehrere Metalle rechnerisch zu einem vergleichbaren Kupferwert zusammen. Enthalten seien laut Unternehmensangaben rund 1.307 Millionen Pfund Kupfer sowie 17,0 Millionen Unzen Silber.
Die Schätzung beziehe sich auf den Allard-Bereich des Projekts, der vom Unternehmen als zusammenhängender und tiefreichender Erzbereich beschrieben werde. Die Berechnung sei gemäß den Vorgaben von NI 43-101 (National Instrument 43-101) erfolgt, einem Standard für transparente Rohstoffangaben.

Platin, Palladium und Gold erhöhen Wertansatz
Erstmals seien auch Platin, Palladium und Gold systematisch in die Ressourcenschätzung einbezogen worden. In einem Teilbereich mit 45,4 Millionen Tonnen habe Metallic Minerals relevante Gehalte dieser Metalle nachgewiesen. Dieser Abschnitt enthalte nach Unternehmensangaben rund 91.000 Unzen Platin, 121.000 Unzen Palladium und 60.000 Unzen Gold. Insgesamt entspreche dies 272.000 Unzen Platingruppenmetalle plus Gold.
Das Management habe erläutert, dass sich durch die Einbeziehung dieser Metalle der rechnerische Kupferäquivalent-Gehalt dieses Teilbereichs um rund 17 % erhöhe. Dadurch verbessere sich die wirtschaftliche Aussagekraft der Ressource rechnerisch, ohne dass daraus unmittelbare Förderentscheidungen abgeleitet würden.
Bohrungen stützen geologische Kontinuität
Die aktualisierte Ressourcenschätzung basiere unter anderem auf 4.530 Metern zusätzlicher Bohrungen, die seit der vorherigen Schätzung aus dem Jahr 2023 niedergebracht worden seien. Insgesamt seien inzwischen mehr als 8.000 Meter moderner Bohrdaten in das geologische Modell eingeflossen. Das Unternehmen beschreibe das Vorkommen als großflächig und durchgängig mineralisiert. Die Zone reiche vom Oberflächenbereich bis in Tiefen von über 1,5 Kilometern. Mehrere Bohrlöcher hätten weiterhin mineralisiertes Gestein an ihren Endpunkten durchschnitten, was nach Einschätzung des Managements auf weiteres Erweiterungspotenzial hindeute.

Management sieht strategische Bedeutung
Greg Johnson, Chairman und Chief Executive Officer, habe erklärt, die aktualisierte Ressourcenschätzung bestätige La Plata als großes und vielseitiges Metallsystem. Besonders hervorgehoben habe er die Kombination aus Kupfer und Edelmetallen, die das Projekt im Vergleich zu anderen Entwicklungsprojekten ungewöhnlich mache. Nach Darstellung des Managements zähle der Allard-Bereich zu nur drei bekannten Entwicklungsprojekten in den Vereinigten Staaten, in denen neben Kupfer auch relevante Gehalte von Platin und Palladium nachgewiesen worden seien. Zudem bleibe das Gebiet sowohl seitlich als auch in der Tiefe offen für weitere Untersuchungen.
Ausblick auf nächste Schritte
Als nächste Schritte habe das Unternehmen angekündigt, metallurgische Tests in Zusammenarbeit mit der Columbia University durchzuführen. Diese Untersuchungen sollten klären, wie effizient sich die enthaltenen Metalle technisch aus dem Gestein gewinnen ließen. Darüber hinaus habe das Management erklärt, ein Bohrprogramm für 2026 vorzubereiten, das auf eine Erweiterung der bestehenden Ressource sowie auf bislang unerprobte Zielgebiete im weiteren Projektumfeld ausgerichtet sein solle. Parallel dazu arbeite das Unternehmen auch an der Weiterentwicklung weiterer Projekte aus seinem Portfolio.
