Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kali Metals erstellt.
Neue Goldzone in Australien: 6,5 Kilometer Goldpotenzial

Neue Ziele an der Oberfläche
Nach Angaben von Kali Metals wurden im Mai und Juni 48 Gesteinsproben auf den Konzessionen E45/4700 und E45/6389 genommen. Vier neue Goldprospektionsgebiete seien dabei identifiziert worden: Stug, Vickers, Pershing und Chiha. Am stärksten fiel Stug aus. Von sechs Proben hätten fünf mehr als 3 Gramm Gold pro Tonne geliefert, vier davon mehr als 5 Gramm.
Der Prospekt liegt im südlichen Teil von E45/4700. Kali beschreibt dort eine etwa 200 Meter lange Quarzaderzone, die in nordwestlich-südöstlicher Richtung an der Oberfläche sichtbar sei. Die Vererzung werde als scherkontrollierte Alterationszone interpretiert. Gemeint sind durch tektonische Bewegung geprägte Bereiche im Gestein, in denen heiße Flüssigkeiten Mineralbestandteile verändert und Gold eingetragen haben könnten.

Weitere Treffer bei bekannten Zonen
Auch an bekannten Bereichen wurden neue Proben genommen. Bei Sherman meldete Kali Metals 8,8 Gramm Gold pro Tonne aus einer südöstlichen Erweiterung. Bei Churchill ergab eine neue östliche Zone 4,7 Gramm Gold pro Tonne. Nördlich von Tiger 2 wurden zudem einzelne veränderte Gesteine mit 1,7 und 1,2 Gramm Gold pro Tonne gemeldet. Managing Director Paul Adams erklärte sinngemäß, die Ergebnisse zeigten eine breite Verteilung von Goldmineralisierung an der Oberfläche. Die neu erkannten Prospekte würden die Pipeline möglicher Explorationsziele erweitern und ähnelten in ihrer Größenordnung den Zonen Tiger, Sherman und Churchill, die zuletzt Teil eines Bohrprogramms gewesen seien.

Bodenproben zeigen größere Anomalie
Neben den Gesteinsproben sammelte Kali Metals 1.215 Bodenproben auf neu erworbenen Konzessionen. Die höchsten Werte lagen bei 0,434 Gramm Gold pro Tonne. Besonders auffällig ist nach Unternehmensangaben eine zusammenhängende Goldanomalie über 6,5 Kilometer auf E45/6430. Auf dieser Konzession habe es bislang keine früheren Bohrungen gegeben.
Eine zweite größere Zone erstreckt sich laut Kali über 1,1 Kilometer als nordwestliche Erweiterung des Tiger-Goldprospekts. Eine weitere 1,1 Kilometer lange Anomalie im östlichen Teil von E45/4700 wurde bereits in früheren Bodenarbeiten erkannt. Solche Bodenanomalien sind noch kein Nachweis einer Lagerstätte, können aber Hinweise geben, wo sich genauere Kartierungen, Probenahmen und spätere Bohrungen lohnen könnten.

Kontext des Projekts
Das Marble-Bar-Projekt liegt rund 10 Kilometer östlich des Ortes Marble Bar und umfasst 118 Quadratkilometer. Die Geologie besteht überwiegend aus Gesteinen des Mount Edgar Granitic Complex. Kali Metals verweist außerdem auf die Nähe zum Klondyke-Goldprojekt, das etwa 10 Kilometer südlich liegt.
Im Juni hatte Kali erste Ergebnisse aus dem Phase-II-Bohrprogramm bei Marble Bar gemeldet. Dieses umfasste 4.059 Meter RC-Bohrungen und 281,7 Meter Diamantbohrungen. Damals seien bei Tiger 2 unter anderem Abschnitte von 3 Metern mit 3,6 Gramm Gold pro Tonne und 5 Metern mit 1,0 Gramm Gold pro Tonne berichtet worden. Die jetzigen Oberflächendaten ergänzen diesen Bohrkontext, ersetzen aber keine weiteren Untersuchungen zur Kontinuität der Mineralisierung.
Ausblick auf weitere Arbeiten
Kali Metals teilte mit, in den kommenden Monaten sollten die neuen Prospekte Stug, Vickers, Pershing und Chiha weiter kartiert werden. Zusätzlich würden Gesteinsproben auf den neuen Bodenanomalien folgen, besonders auf E45/6430. Eine hochauflösende Hyperspektral-Untersuchung über das Pilbara-Paket sollte ebenfalls helfen, weitere Zielgebiete zu erkennen. Die noch ausstehenden Ergebnisse der Diamant- und RC-Bohrungen von Tiger, Churchill und Sherman würden nach Unternehmensangaben in drei bis vier Wochen erwartet. Sie könnten zeigen, wie die bekannten Oberflächenfunde unter der Erde weiterverlaufen und welche Ziele Kali Metals anschließend für Bohrtests priorisieren würde.
