Kali Metals steigert Potenzial: Drei Kilometer potenzielle Goldstruktur

Churchill-Goldvorkommen mit hohen Gehalten
Das Churchill-Goldvorkommen liege strategisch zwischen den bereits etablierten Tiger- und Sherman-Goldprospekten und bilde damit ein zentrales Bindeglied innerhalb der mineralisierten Zone des Projekts. Nach Angaben von Kali Metals hätten erste Gesteinsproben dort Goldgehalte von bis zu 28,4 Gramm pro Tonne (g/t) erbracht. Diese Werte seien außergewöhnlich hoch, insbesondere vor dem Hintergrund, dass im internationalen Vergleich bereits Gehalte ab etwa 5 g/t als wirtschaftlich interessant gelten. Das Management betonte, dass die bisherigen Ergebnisse ein hohes Potenzial für eine weiterführende Exploration aufzeigen würden.
Auch das Sherman-Goldvorkommen habe mit neuen Analysen überzeugt. Kali Metals berichtete, dass dort einzelne Proben herausragende Spitzenwerte von bis zu 87,9 g/t Gold lieferten. Neben diesem Höchstwert seien mehrere weitere Proben mit signifikanten Gehalten festgestellt worden, darunter 8,2 g/t, 8,1 g/t und 7,0 g/t. Diese Resultate deuteten nach Unternehmensangaben auf eine breit gefächerte hochgradige Mineralisierung hin, die das Potenzial des Prospektionsgebiets zusätzlich unterstreiche. Insgesamt lasse die Verteilung der Proben vermuten, dass die Goldanreicherung nicht punktuell, sondern über größere Strukturen hinweg vorhanden sei.

Drei Goldzonen mit zusammen 3 Kilometern Länge
Kali Metals erklärte, die drei Goldzonen Tiger, Sherman und Churchill erreichten zusammen eine Streichenlänge von rund drei Kilometern. Tiger sei mit 1,8 Kilometern die größte Zone und habe Proben bis 19,2 g/t Gold sowie einen Durchschnitt von 2,2 g/t (Top-Cut) geliefert. Sherman erstrecke sich über 700 Meter mit Spitzenwerten bis 87,9 g/t und einem Durchschnitt von 2,7 g/t. Churchill sei bislang über 600 Meter kartiert und weise Proben bis 28,4 g/t sowie einen Durchschnitt von 1,6 g/t auf.
Das Gebiet liege im Mount-Edgar-Granitkomplex und Warrawoona-Grünsteingürtel, die für goldführende Quarzadern bekannt sind und günstige Voraussetzungen für weitere Funde bieten.

Erstes Bohrprogramm in Planung
Mit Abschluss der Erkundungsarbeiten und gesicherter Genehmigung bereite Kali Metals das erste Bohrprogramm in den Goldzonen vor. Das Management erklärte, die bisherigen Ergebnisse stärkten das Vertrauen in das Projekts. Zudem sei eine Drohnen-basierte geophysikalische Untersuchung durchgeführt worden, um die geologischen Strukturen genauer zu kartieren und die aussichtsreichsten Bohrziele zu definieren.

Ausblick: Weitere Entdeckungen möglich
Kali Metals betonte, dass die Goldmineralisierung wahrscheinlich über die bekannten Zonen hinausreiche. Das Unternehmen plane daher zusätzliche Kartierungen und Probenentnahmen, um die Kontinuität der Mineralisierung zwischen den drei Prospekten zu überprüfen. Auch neu identifizierte Alterationszonen südöstlich von Sherman mit Gehalten bis 1,8 g/t Gold sollten in künftigen Untersuchungen berücksichtigt werden.
