Kali Metals startet erste Goldbohrungen auf dem Marble Bar Projekt

Bedeutung des Projekts und geologischer Rahmen
Das Projektgebiet liegt rund 10 Kilometer östlich von Marble Bar in der Pilbara-Region, einem Gebiet mit historisch bedeutenden Goldvorkommen. Kali Metals besitzt hier sämtliche Explorationsrechte. Die bisherigen Untersuchungen basierten auf Bodenproben, Gesteinsanalysen und Kartierungen, die über einen längeren Zeitraum durchgeführt wurden.
Das Unternehmen erklärte, dass die Bohrungen erstmals unterhalb der Oberfläche prüfen sollen, ob sich die aus den Proben abgeleiteten Hinweise auf Goldmineralisierung in der Tiefe bestätigen lassen.
Drei Zielzonen mit hohem Potenzial
Die nun begonnene erste Bohrphase („Phase I“) konzentriert sich auf drei definierte Zielzonen: Tiger, Churchill und Sherman. Zusammen erstrecken sich diese über etwa 3 Kilometer. Frühere Gesteinsproben wiesen durchschnittlich 2,2 Gramm Gold pro Tonne (g/t) auf, während einzelne Proben - insbesondere aus dem Sherman-Prospekt - Werte von bis zu 87,9 g/t ergaben.

Genehmigungen und Ablauf der Arbeiten
Vor Beginn der Bohrungen musste Kali Metals ein sogenanntes Program of Works (PoW, Arbeitsprogramm) bei den zuständigen Behörden einreichen. Dieses wurde durch das Department of Biodiversity, Conservation and Attractions (DBCA) sowie das Department of Mines, Petroleum and Energy (DMPE) geprüft.
Der Genehmigungsprozess solle laut Management sicherstellen, dass die Arbeiten umweltverträglich und im Einklang mit kulturellen sowie ökologischen Vorgaben durchgeführt werden.
Ziel und Umfang der ersten Bohrphase
Die erste Bohrkampagne umfasst rund 1 000 bis 1 500 Meter flacher Bohrungen. Ziel sei es, die an der Oberfläche identifizierte Goldmineralisierung in der Tiefe zu bestätigen, mögliche parallele Strukturen zu untersuchen und ein besseres Verständnis über das Potenzial breiterer Goldzonen zu gewinnen.
Kali Metals erklärte, dass die vergleichsweise kurzen Bohrungen eine effiziente Methode darstellten, um zu prüfen, ob die oberflächlichen Goldadern auch in tieferen Schichten zusammenhängende Strukturen bilden. Dies sei entscheidend für die spätere Erstellung von Ressourcenmodellen.
Erste Ergebnisse und strategische Bedeutung
Nach Angaben des Unternehmens werden die ersten Laboranalysen in drei bis vier Wochen erwartet.
Das Management betonte, dass diese Bohrungen einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung darstellen. Neben dem bisherigen Fokus auf Lithium gewinne das Goldpotenzial im Marble-Bar-Projekt zunehmend an strategischer Bedeutung. Die bisherigen Funde und die Ausweitung der Prospektzonen hätten die Entscheidung für den Start des Programms maßgeblich beeinflusst.
Managing Director Paul Adams erklärte, dass die bisherigen Explorationsergebnisse eine solide Grundlage für die laufende Bohrkampagne bilden würden und das Unternehmen optimistisch sei, weitere Fortschritte zu erzielen.
Ausblick
Nach Abschluss der aktuellen Bohrungen könnten laut Unternehmensangaben folgende Schritte folgen: die Auswertung der Ergebnisse, die mögliche Planung eines zweiten Bohrprogramms, zusätzliche Kartierungen zwischen den drei Zonen sowie die Definition neuer Bohrziele, sofern sich die Goldstrukturen in der Tiefe als zusammenhängend erweisen würden.
