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Sitz
Australien
Branche
Lithium-Explorer
Website
kalimetals.com.au/

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kali Metals erstellt.

Kali Metals setzt auf Gold - Lithium bleibt Teil der Strategie

Kali Metals hat im Jahresbericht 2025 betont, dass sich das Unternehmen neu ausrichtet. Im Mittelpunkt steht das Marble-Bar-Projekt in der Region Pilbara, wo nach Angaben des Managements hochgradige Goldfunde gemacht wurden. Dort sollen die ersten Bohrungen vorbereitet werden. Gleichzeitig erklärte das Unternehmen, dass Lithium - insbesondere im Higginsville-Distrikt - weiterhin ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie bleibe.

Gold als neuer Schwerpunkt

Laut Non-Executive Chairman Luke Reinehr hätten die Entdeckungen in Marble Bar die Unternehmensstrategie geprägt. Das Management sehe dort eine bedeutende Chance, die es im Rahmen eines Bohrprogramms zu bestätigen gelte. Lithium solle jedoch bewusst weiterentwickelt werden, um die Diversifizierung sicherzustellen.

Besondere Aufmerksamkeit gelte den drei Gold-Prospekten Tiger, Sherman und Churchill. Am Sherman-Prospekt seien Proben mit bis zu 87,9 Gramm Gold pro Tonne Gestein nachgewiesen worden. Am Churchill-Prospekt habe der Höchstwert bei 28,4 g/t gelegen, am Tiger-Prospekt bei 19,2 g/t. Diese Werte stammten aus sogenannten Rock-Chip-Proben, also Stichproben an der Oberfläche, die erste Hinweise auf mögliche Lagerstätten lieferten, aber durch Bohrungen bestätigt werden müssten. Nach Angaben des Unternehmens erreichten die mineralisierten Zonen an der Oberfläche teils Breiten von bis zu 30 Metern.

Goldproben und Prospektionsgebiete im Marble Bar Projekt von Kali Metals.

Zusätzlich sei eine großflächige Gold-in-Boden-Anomalie von 9,5 Kilometern Länge identifiziert worden. Diese basiere auf historischen Bodenproben. Eine Drohnen-Magnetik über 163 Linienkilometer mit 25 Metern Abstand habe Bruchstrukturen sichtbar gemacht, die mit den Goldfunden übereinstimmten. In Verbindung mit Hyperspektraldaten sei dadurch das Zielgebiet Churchill erstmals definiert worden.

Das Projektgebiet habe sich zudem auf rund 96 Quadratkilometer erweitert, nachdem zusätzliche Flächen wie das Peggy-Tenement erworben wurden. Laut Management seien die erforderlichen kulturellen Genehmigungen abgeschlossen, sodass die geplanten Bohrungen unmittelbar vorbereitet werden könnten.

Lithium bleibt strategische Säule

Trotz des klaren Goldschwerpunktes bleibe Lithium im Portfolio. In Higginsville würden laut Management detaillierte Kartierungen, geophysikalische Untersuchungen und eine 3D-Modellierung durchgeführt, um aussichtsreiche Bohrziele zu definieren. Am Panther-Prospekt in Marble Bar seien durch Kanalschnitte Lithium-Pegmatite nachgewiesen worden, mit Gehalten von 31 Metern bei 0,14 Prozent Li₂O und 9 Metern bei 0,48 Prozent Li₂O.

Parallel dazu laufe das Joint Venture mit SQM in DOM's Hill und Pear Creek. Der Partner sei verpflichtet, bis Ende 2026 insgesamt 4,25 Millionen Australische Dollar in die Exploration zu investieren, um bis zu 50 Prozent Earn-in zu erreichen. Kali behalte weiterhin 100 Prozent am Marble-Bar-Projekt, was nach Aussage des Unternehmens für die Goldstrategie von entscheidender Bedeutung sei.

Übersichtskarte der Kali Metals Projekte und benachbarter Lithiumvorkommen in der Pilbara-Region.

Weitere Projekte im Fokus

Im ostaustralischen Sweetwater-Gebiet, das Teil des Jingellic-Projekts in New South Wales ist, seien Zinnoxid-Gehalte von bis zu 8 Prozent identifiziert worden. Ergänzend dazu seien erhöhte Werte von Tantal und Niob sowie Lithiumgehalte bis zu 1,54 Prozent Li₂O festgestellt worden. Das Management hob hervor, dass Sweetwater dadurch nicht nur als Lithiumprojekt, sondern auch als Quelle kritischer Metalle von strategischer Bedeutung gelten könne.

Karte von Australien, auf der die drei Projekte von Kali Metals eingezeichnet sind.

Finanzlage und Führungsteam

Für das Geschäftsjahr habe Kali einen Verlust von 2,75 Millionen Australischen Dollar ausgewiesen, was für ein Explorations-Unternehmen ohne laufende Produktion üblich sei. Entscheidender sei jedoch der Kassenbestand: Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres habe das Unternehmen 4,95 Millionen Australische Dollar an liquiden Mitteln zur Verfügung gehabt, womit die geplanten Arbeiten abgesichert seien.

Seit dem 1. Juli 2024 leitet Paul Adams als Managing Director das operative Geschäft. Unterstützt werde er von den Non-Executive Directors Graeme Sloan und Simon Coyle. Für die Finanzen und die Funktion des Company Secretary sei Silfia Morton verantwortlich. 

Ausblick

Für das neue Geschäftsjahr kündigte das Management an, dass die ersten Bohrungen in Marble Bar an den Prospekten Tiger, Sherman und Churchill beginnen könnten. Zusätzlich solle es weitere Probenahmen auf neu erworbenen Flächen und zusätzliche Drohnensurveys geben. In Higginsville könnten die besten Bohrziele weiter herausgearbeitet werden. Auch in Sweetwater sei vorgesehen, die Vorkommen an Zinn, Lithium und seltenen Metallen detaillierter zu bewerten.

Nach Darstellung des Unternehmens könnte sich Kali Metals damit künftig auf zwei Säulen stützen: Gold als kurzfristig priorisiertes Wachstumsthema und Lithium sowie kritische Metalle als langfristige strategische Reserve. Entscheidend werde sein, ob die geplanten Bohrungen in Marble Bar die hohen Oberflächenfunde auch im Untergrund bestätigen würden.

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