Kali Metals schließt erstes Bohrprogramm in Marble Bar ab

Erste Bohrungen in Marble Bar abgeschlossen
Das Marble Bar Goldprojekt befindet sich etwa 10 Kilometer östlich des gleichnamigen Ortes und umfasst rund 96 Quadratkilometer. Kali Metals zufolge wurden im Jahr 2025 durch geologische Kartierungen und Gesteinsproben über eine Länge von etwa 3 Kilometern mehrere goldführende Zonen an der Oberfläche nachgewiesen. Die daraus abgeleiteten Zielgebiete (Tiger, Churchill und Sherman) bildeten die Grundlage für das erste Explorationsbohrprogramm des Unternehmens. Nach Unternehmensangaben wurden insgesamt 77 RC-Bohrungen (Reverse Circulation) mit einer Gesamtlänge von 1.086 Metern durchgeführt. Ziel war es, die flach lagernde Goldmineralisierung nahe der Oberfläche sowie potenzielle Fortsetzungen in die Tiefe zu testen. Dabei sollte insbesondere geprüft werden, ob parallele oder gestapelte Mineralisierungszonen vorhanden sind.

Gesteinsproben mit bis zu 87,9 g/t Gold
Im Vorfeld des Bohrprogramms hatte Kali Metals bereits hochgradige Goldgehalte aus Oberflächengesteinsproben gemeldet. Im Durchschnitt seien laut Unternehmen 2,2 Gramm Gold pro Tonne (g/t Au) festgestellt worden. Besonders hohe Einzelwerte von bis zu 87,9 g/t Au wurden am Sherman-Abschnitt ermittelt. Diese Ergebnisse hätten zur Ausweitung des Bohrprogramms auf die drei genannten Zonen geführt. Die gewonnenen Bohrproben seien zur Laboranalyse eingereicht worden. Laut Kali Metals sollen die Ergebnisse im ersten Quartal 2026 vorliegen. Diese sollen Aufschluss über die Mächtigkeit, Kontinuität und das wirtschaftliche Potenzial der Mineralisierung geben.
Lithiumprojekt Higginsville: 13.326 Bodenproben gesammelt
Neben dem Goldprojekt Marble Bar meldete das Unternehmen den Abschluss eines umfangreichen Bodenprobennahmeprogramms auf dem Lithiumprojekt Higginsville. Kali Metals zufolge wurden auf einer Fläche von rund 150 Quadratkilometern insgesamt 13.326 Bodenproben entnommen. Die Probenahme basiere auf einem integrierten Ansatz aus geophysikalischen und geochemischen Daten sowie hausinternen 3D-Modellen. Ziel sei es, neue, bohrbereite Ziele für Lithiumexploration zu identifizieren. Auch hier würden die Ergebnisse im ersten Quartal 2026 erwartet und sollen laut Unternehmensangaben zur Priorisierung künftiger Bohrkampagnen dienen.

Unternehmenslage und geplanter Fortgang
Zum Quartalsende verfügte Kali Metals über liquide Mittel in Höhe von 3,07 Mio. AUD und wies keine Verbindlichkeiten aus. Das Management erklärte, dass die kommenden Untersuchungsergebnisse als Grundlage für weitere Explorationsmaßnahmen im Jahr 2026 dienen sollen. Nach Unternehmensangaben sei geplant, auf Basis der Analysen neue Bohrprogramme auszuarbeiten und gezielt dort anzusetzen, wo geologisch vielversprechende Hinweise vorliegen.
Ausblick
Kali Metals kündigte an, die Ergebnisse der Boden- und Bohrproben im ersten Quartal 2026 auszuwerten. Diese würden voraussichtlich über den weiteren Explorationsverlauf entscheiden. Das Unternehmen erklärte, man gehe davon aus, dass sich das Goldpotenzial in Marble Bar durch die Bohrdaten präziser erfassen lasse und zusätzliche Zielgebiete erschlossen werden könnten. Auch im Lithiumprojekt Higginsville soll die Zieldefinition nach Eingang der Bodenanalyse abgeschlossen werden, um gezielte Bohrprogramme im Verlauf des Jahres umzusetzen.
