Kali Metals schließt erstes Bohrprogramm ab

Drei Goldzonen über 3 Kilometer bestätigt
Das Goldprojekt Marble Bar liegt rund 10 Kilometer östlich der Ortschaft Marble Bar im östlichen Pilbara-Gebiet. Dort habe das Unternehmen nach eigenen Angaben eine durchgehende Goldmineralisierung an der Oberfläche identifiziert, verteilt auf drei Zielgebiete: Tiger, Churchill und Sherman. Diese erstreckten sich über eine kumulierte Länge von rund 3 Kilometern. Insgesamt seien 77 sogenannte Reverse-Circulation-Bohrungen durchgeführt worden. Diese Technik ermögliche es, aus Gesteinsschichten Splitter für Laboranalysen zu gewinnen. Das Programm habe eine Gesamtlänge von 1.086 Bohrmetern umfasst. Ziel sei es gewesen, die oberflächennahe Goldvererzung sowie deren Ausdehnung in die Tiefe zu untersuchen. Die Analyseergebnisse der Bohrproben würden im ersten Quartal 2026 erwartet.

Hohe Goldgehalte bei Gesteinsproben
Vor Beginn der Bohrarbeiten seien bereits aussagekräftige Gesteinsproben entnommen worden. Entlang des gesamten Streichens hätten die Proben durchschnittliche Goldgehalte von 2,2 Gramm pro Tonne (g/t Au) ergeben. Einzelne Proben, insbesondere im Bereich des Sherman-Ziels, hätten deutlich höhere Werte aufgewiesen. Diese Ergebnisse hätten den Ausschlag für die Priorisierung des Projekts gegeben. Geologisch sei das Gebiet geprägt durch Gesteine des Mount Edgar Granitkomplexes und des Warrawoona Greenstone Belt. Diese Formationen seien bekannt für ihre Goldführungen in der Region.
Lithiumprojekt Higginsville: Probenzahl deutlich erhöht
Parallel zu den Aktivitäten in der Pilbara sei auch im Lithiumprojekt Higginsville ein zentraler Meilenstein erreicht worden. In einem deutlich erweiterten Bodenprobenprogramm seien insgesamt 13.326 Proben entnommen worden. Ziel sei es gewesen, geologisch vielversprechende Zonen zu untersuchen, die auf das Vorhandensein von LCT-Pegmatiten hindeuten könnten. Diese Pegmatite gelten als typische Träger von Lithium, Cäsium und Tantal. Die Auswertung der Proben werde im ersten Quartal 2026 erwartet. Die Ergebnisse sollen laut Unternehmen dabei helfen, vielversprechende Bohrziele im späteren Jahresverlauf gezielt auszuwählen.
Perspektiven für 2026
Das Management erklärte, dass die abgeschlossenen Programme die Grundlage für die nächste Phase der Exploration bilden würden. Die erwarteten Bohrergebnisse aus Marble Bar könnten dabei helfen, das Ausmaß und die Kontinuität der Goldvererzung besser zu definieren. Ebenso werde die Auswertung der Higginsville-Daten zur Festlegung neuer Lithiumbohrziele beitragen. Das Unternehmen sehe sich gut positioniert, um 2026 sowohl im Gold- als auch im Lithiumsegment weitere Fortschritte zu erzielen – zwei Rohstoffe, deren Nachfrage angesichts globaler Energiewende und geopolitischer Entwicklungen voraussichtlich steigen werde.
