Kali Metals: Bodenproben-Offensive bei Higginsville Lithiumprojekt

Großangelegte Bodenproben auf neuer Fläche
Das Management teilte mit, dass im Rahmen der aktuellen Kampagne rund 7.400 Bodenproben in einem Raster von 200 mal 100 Metern geplant seien. Die Probenentnahme finde auf einer Fläche von etwa 150 Quadratkilometern statt, die bislang nicht systematisch auf Lithium untersucht worden sei. Die Arbeiten sollen nach Angaben des Unternehmens etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Für die Durchführung der Proben sei Gyro Drilling beauftragt worden. Die gewonnenen Daten würden als Grundlage für die Festlegung neuer Bohrziele dienen, die im Anschluss weiter untersucht werden könnten.
Datenanalyse mit 3D-Modellen als Entscheidungshilfe
Das Unternehmen erklärte, neben den Bodenproben auch auf die Auswertung vorhandener und neuer geophysikalischer sowie geochemischer Daten zu setzen. Hierfür sei das Beratungsunternehmen Resource Potentials beauftragt worden, die aktuellen Daten mit internen 3D-Modellen aus früheren Bohrabschnitten zusammenzuführen. Ziel sei es, gezielt neue Felder für weitere Explorationsmaßnahmen zu identifizieren und vorzubereiten. Ein umfassendes Update zu den Ergebnissen der Bodenproben und daraus abgeleiteten Bohrzielen werde laut Management nach Abschluss der Analyse veröffentlicht.

Higginsville gilt als chancenreiches Lithiumgebiet
Das Lithiumprojekt Higginsville befinde sich in einer Region mit bekannten lithiumhaltigen Gesteinsformationen, sogenannten LCT-Pegmatiten (Lithium-Cäsium-Tantal-Pegmatiten). In unmittelbarer Nähe lägen zwei produzierende Lithiumminen (Mt Marion und Bald Hill) sowie drei fortgeschrittene Projekte (Manna, Buldania und Dome North). Frühere Erkundungen im Projektgebiet hätten dem Unternehmen zufolge bereits Hinweise auf potenziell interessante Bereiche geliefert, etwa im Bereich Spargoville und rund um Mt Henry-Norseman.

Ausblick
Das Management gab an, man werde nach Abschluss der aktuellen Arbeiten die Ergebnisse auswerten und darauf aufbauend über die nächsten Schritte im Lithiumprojekt entscheiden. Zudem könnten, sollte das Analyseergebnis positiv ausfallen, zusätzliche Bohrungen zur weiteren Untersuchung der Zielgebiete geplant werden.
