Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kali Metals erstellt.
Hohe Zinnwerte wecken Potenzial: Explorer treibt neues Projekt voran

Hohe Werte aus ersten Gesteinsproben
Das Unternehmen entnahm am Mt Cudgewa 17 Gesteinsproben. Die höchsten Laborwerte entfielen auf Probe MCR016 mit 6,00 Prozent SnO₂ (Zinnoxid) und auf Probe MCR012 mit 0,38 Prozent WO₃ (Wolframtrioxid). Mehrere weitere Proben enthielten Zinnoxid-Gehalte zwischen 0,65 und 2,15 Prozent. Die Mineralisierung tritt in etwa zehn Zonen mit jeweils mehreren Quarzgängen auf. Diese Gänge sind an der Oberfläche meist 0,2 bis 0,5 Meter breit. In Probe MCR016 wurde Kassiterit erkannt, das wichtigste Zinnmineral.

Historischer Abbau weist den Weg
Das neu kartierte Hartgestein-System liegt etwa 200 Meter südlich der historischen Cudgewa-Seifen-Lagerstätte. Dort wurde zwischen 1873 und 1919 Zinn aus lockeren Flussablagerungen gewonnen. Eine frühere LiDAR-Aufnahme, also eine laserbasierte Vermessung des Geländes, hatte unter dichter Vegetation zahlreiche alte Gruben, Schächte und Gräben sichtbar gemacht. Diese Daten flossen in die Planung der laufenden Erkundung ein. Das Tallangatta-Projekt umfasst nach Unternehmensangaben 611 Quadratkilometer in Victoria und gehört Kali Metals vollständig.

Bodenproben zeigen mögliche Fortsetzungen
Von 880 geplanten Bodenproben hat Kali Metals bislang 480 entnommen. Die Ergebnisse zeigen erhöhte Zinn- und Wolframwerte über bekannten Vorkommen und deuten nach Einschätzung des Unternehmens besonders östlich davon auf mögliche Fortsetzungen hin. Rund 500 Meter südlich des Mt Cudgewa verläuft zudem eine annähernd parallele Zinnanomalie. Breitere Auffälligkeiten westlich des Gebiets liegen über Granitgesteinen, die Kali Metals als mögliche Quelle der Mineralisierung deutet.
Managing Director Paul Adams erklärte, die bisherigen Arbeiten hätten ein ausgedehntes System dichter mineralisierter Gänge identifiziert. Die Ergebnisse der punktuellen Oberflächen-Proben belegen jedoch noch keine durchgängigen Gehalte, keine Mineralressource und keine wirtschaftliche Abbaubarkeit. Nach Unternehmensangaben würden dafür systematischere Untersuchungen und erstmals Bohrungen folgen.

Weitere Arbeiten bis zur ersten Bohrkampagne
Nach Angaben von Kali Metals würde die wegen der Regenzeit unterbrochene Bodenbeprobung im September wiederaufgenommen. In den kommenden sechs bis neun Monaten würde das Team die geologische Kartierung und Oberflächen-Beprobung am Mt Cudgewa und am Mildren-Ziel erweitern. Zusätzlich würde das Unternehmen hochauflösende LiDAR-Daten für rund 350 Quadratkilometer beschaffen und Genehmigungen für Zufahrten, Gräben und Bohrplätze vorbereiten. Weitere Gesteins- und Bodenanalysen würden erwartet. Die neuen Daten sollten schließlich zeigen, wo eine erste Bohrkampagne am sinnvollsten ansetzen könnte.
