Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kali Metals erstellt.
Goldtrend nimmt Form an: Explorer startet neue Goldbohrungen

4.000 Meter für den nächsten Schritt
Die neue Kampagne besteht aus einer Kombination von RC- und Diamantbohrungen. RC steht für „Reverse Circulation“, also ein gängiges Bohrverfahren, bei dem Gesteinsproben vergleichsweise schnell gewonnen werden. Diamantbohrungen liefern dagegen Bohrkerne und damit ein genaueres Bild vom Aufbau des Gesteins. Vorgesehen sind etwa 3.500 Meter RC-Bohrungen und rund 500 Meter Diamantbohrungen. Wie viel davon tatsächlich mit Diamant gebohrt wird, soll vom geologischen Verlauf der Arbeiten abhängen.
Fokus auf Sherman, Churchill und Tiger
Im Mittelpunkt stehen die bereits bekannten Prospects Sherman, Churchill und Tiger. Dort soll der Abstand zwischen den bisherigen Bohrlinien deutlich verkleinert werden – von rund 200 Metern auf etwa 40 Meter. Solche Infill-Bohrungen dienen dazu, ein genaueres Bild der Goldverteilung zu erhalten und die bisher nur grob erfassten Strukturen besser einzugrenzen.
Auslöser für das Folgeprogramm waren die Ergebnisse der ersten Bohrphase. Damals meldete Kali Metals unter anderem 5 Meter mit 2,3 Gramm Gold je Tonne ab der Oberfläche, 4 Meter mit 3,2 Gramm Gold je Tonne ab der Oberfläche sowie 4 Meter mit 2,4 Gramm Gold je Tonne ab der Oberfläche. Hinzu kamen höhergradige Abschnitte wie 2 Meter mit 4,1 Gramm Gold je Tonne ab 17 Metern. Die gemeldeten Abschnitte liegen oberflächennah. Genau das macht frühe Bohrergebnisse oft interessant, weil oberflächennahe Mineralisierung grundsätzlich einfacher weiterzuverfolgen ist als sehr tief liegende Zonen.
Vom Oberflächenfund zum Bohrprojekt
Neben der engeren Rasterung will Kali Metals vor allem prüfen, ob sich die Goldmineralisierung unterhalb der bisherigen Treffer fortsetzt. Das Unternehmene verweist insbesondere auf Tiger und Sherman, wo die erste Bohrphase Hinweise auf eine Fortsetzung in die Tiefe geliefert habe. Genau diese sogenannte Down-Dip-Erweiterung ist nun ein zentrales Ziel der neuen Arbeiten. Managing Director Paul Adams habe erklärt, dass das Programm sowohl das Verständnis für die bekannten Zonen verbessern als auch mögliche Erweiterungen in der Tiefe testen solle. Die Entwicklung bei Marble Bar verlief in mehreren Schritten. Zunächst wurden an der Oberfläche goldhaltige Quarzadern identifiziert. Später wuchs die bekannte mineralisierte Strecke durch Kartierungen und Gesteinsproben auf rund 3 Kilometer an. Die erste Bohrphase mit 77 kurzen RC-Bohrungen über insgesamt 1.086 Meter bestätigte dann ein flach einfallendes Goldsystem nahe der Oberfläche. Jetzt folgt mit Phase II der nächste technische Schritt, um das Bild zu verdichten.
Ausblick
Die Bohrungen sollen nach Unternehmensangaben etwa vier bis sechs Wochen dauern. Danach folgt die Laboranalyse der Proben. Die finalen Analyseergebnisse werden etwa drei bis vier Wochen nach Einreichung der letzten Proben erwartet. Für das Unternehmen beginnt damit eine Phase, in der sich zeigen dürfte, ob sich aus den ersten Treffern ein größerer, zusammenhängender Goldkörper ableiten lässt. Mit dem Start von Phase II geht Marble Bar in eine neue Stufe der Exploration. Während die erste Kampagne vor allem den Nachweis lieferte, soll die neue Bohrserie nun Größe, Geometrie und Kontinuität der Goldzonen besser fassen. Für Kali Metals wird damit entscheidend, ob aus mehreren guten Einzeltreffern ein belastbares Gesamtbild entsteht.
