Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kali Metals erstellt.
Gold rückt nach vorn: Exploration in Australien

Marble Bar wächst über erste Fundstellen hinaus
Bei Marble Bar hatte Kali auf insgesamt rund drei Kilometern Gold an der Oberfläche kartiert. Das erste Programm umfasste 77 flache Rückspülbohrungen über 1.086 Meter. In 46 Bohrlöchern wurden mineralisierte Abschnitte von mindestens einem Meter getroffen. Dazu zählen bei Sherman fünf Meter mit 2,3 Gramm Gold je Tonne ab der Oberfläche und bei Tiger 2 weitere zwei Meter mit 4,1 Gramm je Tonne ab 17 Metern Tiefe. Im Juniquartal 2026 folgte ein größeres Programm mit 4.059 Metern Rückspülbohrungen und 281,7 Metern Kernbohrungen. Laut Kali bestätigten erste Ergebnisse die Fortsetzung der Mineralisierung bei Tiger 2 in die Tiefe. Genannt werden 2,6 Meter mit 10,8 Gramm Gold je Tonne ab 8,7 Metern sowie 1,8 Meter mit 7,4 Gramm je Tonne ab der Oberfläche.

Neue Goldziele erweitern die Suche
Nach dem Geschäftsjahresende meldete Kali die zusätzlichen Ziele Stug, Vickers, Pershing und Chiha. Stug lieferte bei Gesteinsproben bis zu 53,1 Gramm Gold je Tonne. Dort wurde mineralisiertes Quarzgestein über rund 200 Meter verfolgt. Weitere Proben erweiterten zudem die bekannten Zonen bei Sherman, Churchill und Tiger 2. Aus 1.215 Bodenproben leitete Kali mehrere Goldanomalien ab. Die größte Goldanomalie zieht sich über 6,5 Kilometer durch das bislang kaum erkundete Gebiet. Eine weitere verlängert das Ziel Tiger um 1,1 Kilometer nach Nordwesten. Eine Ressourcenschätzung nennt der Bericht für die neuen Ziele noch nicht. Weitere Kartierungen und Probenahmen sollen die Ziele zunächst weiter eingrenzen und auf mögliche Bohrtests vorbereiten.
Zinn und Wolfram bilden ein zweites neues Thema
Bei Mt Cudgewa im Projekt Tallangatta identifizierte Kali nach dem Bilanzstichtag ein rund 1,7 Kilometer langes und bis zu 250 Meter breites System mineralisierter Quarzgänge. Gesteinsproben erreichten bis zu 6,00 Prozent Zinnoxid und 0,38 Prozent Wolframoxid. Von 880 geplanten Bodenproben lagen zunächst 480 vor. Sie zeigten nach Unternehmensangaben mögliche Erweiterungen nach Osten sowie zusätzliche Anomalien südlich und westlich. Lithium bleibt Teil des Portfolios. Bei Higginsville wurden 13.326 Bodenproben genommen. Nach dem Berichtszeitraum kartierte Kali bei Widgiemooltha mehrere lithiumhaltige Gesteinsgänge. Gesteinsproben hätten bis zu 2,1 Prozent Lithiumoxid erbracht.
Mehr Kontrolle und höhere Explorationsausgaben
Kali übernahm die restlichen 30 Prozent an DOM’s Hill und Pear Creek von SQM Australia und kontrolliert beide Projekte nun vollständig. Zum 30. Juni verfügte Kali über rund 6,84 Millionen AUD an Barmitteln und wies nach Unternehmensangaben keine Schulden aus. Zwei Platzierungen brachten vor Kosten rund 8,2 Millionen AUD ein. Die Zahlungen für Exploration und Bewertung stiegen von 2,93 Millionen auf 4,21 Millionen AUD, während sich der Jahresverlust von 2,75 Millionen auf 1,75 Millionen AUD verringerte.
Für das Geschäftsjahr 2027 plant Kali, Marble Bar mit weiterer geologischer Interpretation, Zielgenerierung und Bohrungen voranzutreiben. Bei Mt Cudgewa sollen weitere Probenahmen, zusätzliche LiDAR-Daten und die Vorbereitung von Bohrgenehmigungen dazu beitragen, die Explorationsziele weiter einzugrenzen und mögliche Bohrprogramme vorzubereiten.

