Gold-Boom: Goldexplorer entdeckt hochgradige Goldfunde nahe Oberfläche

Erstes Bohrprogramm bestätigt Oberflächenfunde
Kali Metals habe mitgeteilt, die aktuellen Daten stammten aus dem ersten Bohrprogramm im Projekt Marble Bar. Im Rahmen dieses Programms seien 77 kurze Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 1.086 Metern niedergebracht worden. Zum Einsatz gekommen sei das Reverse-Circulation-Verfahren (RC), bei dem zerkleinertes Bohrmaterial zur Analyse an die Oberfläche gefördert werde. Nach Angaben des Unternehmens habe das Programm dazu gedient, zuvor identifizierte Goldanomalien aus der Oberflächenbeprobung gezielt zu überprüfen. Diese Oberflächenproben seien aus sichtbaren Quarzadern entnommen worden, die flach im Gestein lagerten und als potenzielle Träger von Goldmineralisierung gelten würden.

Mehrere Zonen mit Goldgehalten ab der Oberfläche
Das Management habe berichtet, dass in vier priorisierten Zielgebieten relevante Goldabschnitte durchschnitten worden seien. Diese Zielgebiete würden Sherman, Churchill, Tiger und Tiger 2 umfassen. In mehreren Bohrungen seien Goldgehalte von etwa 2 bis über 4 Gramm Gold pro Tonne Gestein festgestellt worden, teilweise direkt ab der Oberfläche. Einzelne Bohrungen hätten laut Unternehmensangaben noch höhere Werte geliefert, mit Spitzengehalten von über 6 Gramm Gold pro Tonne. Insgesamt hätten 46 der 77 Bohrlöcher, entsprechend rund 60 Prozent, mindestens einen Meter mit nachweisbarer Goldmineralisierung enthalten. Nach Einschätzung des Managements gelte dies als hoher Anteil für ein frühes und bewusst weitmaschig angelegtes Erkundungsprogramm.

Hinweise auf Fortsetzung der Mineralisierung in die Tiefe
Besondere Bedeutung habe Kali Metals den Abschnitten beigemessen, in denen Gold nicht nur oberflächennah, sondern auch in größerer Tiefe nachgewiesen worden sei. So seien erhöhte Goldgehalte noch in etwa 18 Metern Tiefe gemessen worden.
Managing Director Paul Adams habe erklärt, diese Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass sich die Goldmineralisierung nicht nur entlang der Oberfläche, sondern auch nach unten fortsetzen könnte. Die Übereinstimmung zwischen Oberflächenproben und Bohrergebnissen werde vom Management als Bestätigung der bisherigen geologischen Interpretation gewertet.

Gold an Quarzadern in verändertem Grundgestein
Geologisch sei das Gold laut Unternehmensdarstellung an Quarzadern gebunden, die in ein hartes, granitähnliches Grundgestein eingelagert seien. Dieses Gestein werde als Granodiorit beschrieben und sei durch mineralreiche Lösungen verändert worden. Diese Veränderung, als potassische Alteration bezeichnet, bedeute vereinfacht eine Anreicherung des Gesteins mit Kalium und gelte als typischer Begleiter von Goldsystemen. Besonders höhere Goldgehalte seien dort festgestellt worden, wo ursprünglich schwefelhaltige Minerale vorhanden gewesen seien, die sich später in Eisenoxide umgewandelt hätten. Diese geologischen Merkmale würden nach Einschätzung des Unternehmens wichtige Anhaltspunkte für die weitere Exploration liefern.
Weitere Bohrungen in Vorbereitung
Kali Metals habe mitgeteilt, dass auf Basis der vorliegenden Ergebnisse bereits ein weiteres Bohrprogramm vorbereitet werde. Dieses sogenannte Phase-II-Programm solle darauf abzielen, bekannte Goldzonen seitlich weiter zu verfolgen, die Abstände zwischen den Bohrlinien zu verringern und gezielt tiefere Bereiche des Systems zu testen. Nach Angaben des Managements seien dafür bereits notwendige Umweltuntersuchungen durchgeführt worden. Der Beginn des nächsten Bohrprogramms würde nach derzeitiger Planung gegen Ende des März-Quartals erfolgen, sofern die erforderlichen Genehmigungen vorlägen.
