Kalamazoo startet PFS und Bohrprogramm

Projektleitung verstärkt
Im Zusammenhang mit dem Studienbeginn hat Kalamazoo Adam Garczynski von Project Delivery International als Projektleiter für die PFS bestellt. Das Unternehmen verwies auf Garczynskis mehr als 25-jährige Erfahrung in der Umsetzung großer Bergbauprojekte, insbesondere im Pilbara-Gebiet, sowie auf seine Spezialisierung auf Studien für Tagebau- und Untertagebetriebe. Die Berufung stelle einen wichtigen Schritt zur fristgerechten Durchführung der PFS dar.
Mit dieser Personalentscheidung seien nun sämtliche Schlüsselberater eingebunden. Der formelle Start der PFS sei für die zweite Januarwoche 2026 vorgesehen. Laut Kalamazoo werden unter anderem Snowden Optiro (Ressourcengeologie), BHM Process Consultants (Metallurgie), Entech Mining Consultants (Bergbau und Geotechnik) sowie NewPro Consulting (Aufbereitung und Infrastruktur) beteiligt sein.
Bohrprogramm soll Ressourcengrundlage vertiefen
Das laufende Bohrprogramm zielt auf die Erkundung der abwärts gerichteten („down plunge“) Erweiterungen der bestehenden Indicated- und Inferred-Ressourcen unterhalb der aktuellen Grubenhülle. Die gewonnenen Daten sollen als Grundlage für die geotechnische Optimierung und die Erweiterung des bestehenden Tagebaukonzepts dienen. Nach Angaben des Unternehmens ist die derzeitige Unterbrechung des Bohrbetriebs auf die Weihnachtszeit zurückzuführen. Die Wiederaufnahme der Arbeiten sei für Mitte Januar geplant. Der Abschluss des Programms werde im Zeitraum Januar bis Februar 2026 erwartet.

Ressourcengrundlage
Das Ashburton-Goldprojekt umfasst gemäß der aktuellen Schätzung 1,44 Millionen Unzen Gold in den Kategorien „Indicated“ und „Inferred“ bei einem durchschnittlichen Gehalt von 2,8 Gramm pro Tonne. Den größten Anteil daran hat das Lager Mt Olympus mit rund 75 Prozent der Gesamtressource. Bereits im Jahr 2025 veröffentlichte Kalamazoo eine Scoping Study, die die technische Machbarkeit eines Projektszenarios bestätigte. Geplant sei eine einfache Aufbereitung über eine Flotationsanlage zur Herstellung eines Goldkonzentrats mit etwa 25 g/t.

Unternehmensausblick
Das Management erklärte, dass die PFS im Jahr 2026 abgeschlossen werden solle. Parallel zur Studie beabsichtige das Unternehmen, das Bohrprogramm zur Hochstufung von Inferred- in Indicated-Ressourcen zu nutzen und potenzielle untertägige Erschließungsoptionen zu bewerten. CEO Dr. Luke Mortimer betonte, dass mit dem Start der Bohrungen ein bedeutender Schritt zur Verlängerung der Minenlebensdauer erfolgt sei. Neben Mt Olympus stünden auch weitere Brownfield- und Greenfield-Ziele im 380 Quadratkilometer großen Projektgebiet Ashburton–Xanadu im Fokus der Untersuchungen.
