Kalamazoo erweitert Ashburton durch Xanadu-Übernahme

Details der Akquisition
Die Transaktion umfasst neun Explorationslizenzen von Platina Resources mit zusammen 142,4 Quadratkilometern. Darüber hinaus erhielt Kalamazoo eine weitere Lizenz (E52/4379) mit 28,3 Quadratkilometern am östlichen Rand des Ashburton-Gebiets. Damit wächst die Projektfläche insgesamt auf 380,2 Quadratkilometer.
Das Xanadu-Goldprojekt liegt südöstlich der Hauptlagerstätte „Mt Olympus" und zeigt laut Kalamazoo geologische Parallelen zu den dortigen Vorkommen. Bereits durchgeführte Bohrungen hätten Abschnitte mit hohen Goldgehalten nachgewiesen, beispielsweise 11 Meter mit 5,32 Gramm Gold pro Tonne oder 13 Meter mit 4,08 Gramm Gold pro Tonne.

Vertragsbedingungen mit Platina Resources
Die Übernahme wurde durch eine Kombination aus Aktienausgabe, erfolgsabhängigen Zahlungen und Lizenzgebühren strukturiert. Kalamazoo gab 1.250.000 eigene Aktien an Platina aus, bewertet zu 0,12 AUD pro Aktie. 50 Prozent dieser Anteile sind für sechs Monate gesperrt, die restlichen 50 Prozent für zwölf Monate. Sollte die Zustimmung der Aktionäre auf der Hauptversammlung nicht erfolgen, müsste Kalamazoo anstelle der Aktien 150.000 AUD in bar zahlen.
Zusätzlich wurde eine erfolgsabhängige Zahlung von 500.000 AUD vereinbart, falls innerhalb von fünf Jahren eine indizierte Ressource von mindestens 250.000 Unzen Gold mit mehr als 0,5 Gramm pro Tonne nach JORC-Standard nachgewiesen würde. Darüber hinaus sei laut Kalamazoo eine Lizenzgebühr in Höhe von 1 Prozent Net Smelter Royalty (NSR) auf künftige Goldproduktion aus dem Xanadu-Gebiet vorgesehen.
Geologische Eigenschaften
Nach Unternehmensangaben liegt das Projektgebiet in der Ashburton-Region, die durch die Nanjilgardy-Störungszone geprägt ist. Diese Struktur sei entscheidend für die Bildung von Goldlagerstätten. Besonders relevant seien zwei Gesteinsformationen:
Duck Creek Dolomit: Hier seien „Carlin-ähnliche" Goldvorkommen entdeckt worden, die dadurch gekennzeichnet seien, dass das Gold fein verteilt in karbonatischem Gestein vorkomme.
Mt McGrath Formation: In dieser Zone trete Gold zusammen mit Schwefelkies (Pyrit) und Quarz auf, ähnlich wie in Teilen des bestehenden Ashburton-Projekts.

Strategische Ziele und Ausblick
Kalamazoo erklärte, das Ashburton-Gebiet zu einem bedeutenden „Gold Camp" entwickeln zu wollen. CEO Dr. Luke Mortimer betonte, dass die Übernahme die Ressourcenbasis erweitern und die Wirtschaftlichkeit eines künftigen Minenstarts verbessern solle. Derzeit werde an einer Scoping-Studie gearbeitet, die Ende 2025 vorliegen könnte. Diese Studie solle aufzeigen, welcher Entwicklungsweg für die Hauptlagerstätte „Mt Olympus" am sinnvollsten wäre.
Das Management fügte hinzu, dass der aktuell hohe Goldpreis die wirtschaftlichen Perspektiven für das Ashburton-Projekt deutlich verbessern könnte. Künftig könne die Übernahme des Xanadu-Goldprojekts dazu beitragen, die Ressourcen signifikant zu steigern und die Lebensdauer des Projekts zu verlängern. Ob Ashburton zu einem großangelegten Minenprojekt ausgebaut werden könne, werde sich nach Unternehmensangaben mit den Ergebnissen der Scoping-Studie zeigen.
