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Sitz
Australien
Branche
Gold-Explorer
Website
www.kzr.com.au

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kalamazoo Resources erstellt.

Gold und Antimon: Explorer untersucht kilometerlange Spur

Kalamazoo Resources hat bei seinem Mt-Piper-Goldprojekt in Zentral-Victoria bedeutende Fortschritte gemeldet. Neue Gesteins- und Bodenproben hätten laut Unternehmen eine durchgehende Gold-Antimon-Mineralisierung über mehrere Kilometer bestätigt. Das Management sehe darin einen klaren Hinweis auf das Potenzial für hochgradige Lagerstätten in einer der bekanntesten Goldregionen Australiens.

Kurkuruk bestätigt hochgradige Mineralisierung

Im Bereich des historischen Kurkuruk-Vorkommens habe das Unternehmen über mindestens 670 Meter Streichlänge Gold- und Antimonmineralisierung nachgewiesen. Die besten Proben hätten 3,2 Gramm Gold pro Tonne Gestein sowie 1.428 ppm Antimon und 1.949 ppm Arsen ergeben. 3,2 Gramm pro Tonne bedeuten, dass in einer Tonne Gestein 3,2 Gramm Gold enthalten sind. Solche Gehalte gelten im Tagebau bereits als hochgradig. Die Einheit ppm steht für „parts per million“ und entspricht Milligramm pro Kilogramm Gestein. 1.428 ppm Antimon bedeuten somit, dass in einem Kilogramm Gestein 1.428 Milligramm Antimon enthalten sind.

Kurkuruk liege rund sieben Kilometer nord-nordwestlich der historischen Mt-Piper-Mine, die bis in die frühen 1940er Jahre in Betrieb gewesen sei. Bereits frühere Arbeiten hätten erhöhte Gold- und Antimonwerte angezeigt. Die aktuellen Ergebnisse würden diese historischen Hinweise erweitern und bestätigen. Exploration Director Ben Ackerman erklärte, die Resultate würden die Einschätzung des Unternehmens untermauern, dass Mt Piper das Potenzial für hochgradige Gold-Antimon-Systeme in einer etablierten viktorianischen Goldprovinz besitze.

Gold-Antimon-Gesteinsproben vom Kurkuruk-Prospekt in Victoria.

Whiteheads Hill: 2,6 Kilometer lange Strukturzone

Besonders hervorzuheben sei das Whiteheads-Hill-Prospekt. Dort habe Kalamazoo eine zusammenhängende Gold-Antimon-Arsen-Anomalie über 2,6 Kilometer Länge definiert. Die Anomalie verlaufe entlang einer nord-süd streichenden Störungszone etwa 20 Kilometer südlich der Nagambie-Gold-Antimon-Mine. In der Exploration bezeichne eine Anomalie Messwerte, die deutlich über dem regionalen Hintergrund liegen und auf ein größeres mineralisiertes System im Untergrund hinweisen könnten.

Das Unternehmen interpretiere die Struktur als vergleichbar mit frühen geochemischen Mustern des benachbarten Nagambie-Systems. Geplant seien Air-Core-Bohrungen, um die Quelle der Anomalien zu testen und oberflächennahe Mineralisierung direkt zu überprüfen. Zudem habe Kalamazoo zusätzliche Lizenzflächen beantragt, um bis zu 15 Kilometer potenziellen Streichens in Richtung Nagambie zu sichern. Damit verfolge das Management einen regionalen Ansatz entlang einer strukturell günstigen Zone.

Gravimetrische Karte mit Gold- und Antimon-Vorkommen bei Mt Piper.

Goldie North: Historisch sehr hohe Goldgehalte

Im Zielgebiet Goldie North hätten historische Proben Werte von bis zu 74 g/t Gold geliefert. Frühere Diamantbohrungen des Unternehmens hätten unter anderem 13,9 g/t Gold über 17,5 Meter durchschnitten. Nach Angaben des Managements deuteten strukturelle Neubewertungen darauf hin, dass sehr flach einfallende Quarzadern bislang nicht optimal getestet worden seien. Weitere Bohrungen in den oberen 20 Metern sollten dieses Potenzial gezielt untersuchen.

Übersichtskarte der Goldprojekte in Zentral-Victoria mit Mt Piper.

Mt Piper liege zwischen mehreren bekannten Gold-Antimon-Lagerstätten wie Fosterville, Costerfield, Sunday Creek und Nagambie. Die Region sei für sogenannte epizonale Gold-Antimon-Systeme bekannt, also relativ oberflächennahe Lagerstätten mit häufig hochgradiger Mineralisierung in Quarzadern.

Nächste Schritte

Im kommenden Quartal sollten Air-Core-Bohrungen bei Whiteheads Hill und Goldie North beginnen. Diese Programme würden darauf abzielen, die identifizierten geochemischen Trends im Untergrund zu überprüfen und das wirtschaftliche Potenzial besser zu definieren. Air-Core, kurz AC, ist eine leichtere und kostengünstigere Bohrmethode, die technisch mit RC-Bohrungen verwandt ist. Wie bei RC werden Gesteinssplitter mit Druckluft an die Oberfläche gefördert. Im Unterschied zu Diamantbohrungen, kurz DD, wird jedoch kein durchgehender Bohrkern gewonnen. AC wird vor allem für oberflächennahe Zielzonen eingesetzt und dient häufig als erster systematischer Test, bevor tiefere RC- oder DD-Bohrungen folgen.

Ob sich aus der kilometerlangen Strukturzone tatsächlich eine neue hochgradige Gold-Antimon-Lagerstätte entwickeln werde, müsse durch weitere Bohrergebnisse bestätigt werden. Sollte sich die Kontinuität der Mineralisierung bewähren, könnte Mt Piper mittelfristig zu einem bedeutenden Baustein im Projektportfolio des Unternehmens werden.

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