Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Kalamazoo Resources erstellt.
Gold und Antimon: Explorer erweitert sein Zielgebiet in Australien

Große Fläche unter eigener Kontrolle
Das Unternehmen kontrolliert nach eigenen Angaben 100 Prozent des Projekts. Es umfasst 1.179 Quadratkilometer erteilte Explorationsflächen und weitere 395 Quadratkilometer in Antragsverfahren, insgesamt also 1.574 Quadratkilometer. Die südliche Projektgrenze liegt weniger als 100 Kilometer vom Zentrum Melbournes entfernt. Mit den Lizenzen für Seymour und Hughes Creek deckt Kalamazoo nun den gesamten interpretierten Korridor bei Whiteheads Hill ab. Die Region beherbergt bekannte Gold-Antimon-Systeme wie Fosterville, Costerfield, Nagambie und Sunday Creek. Sie dienen Kalamazoo als geologische Vergleichsmodelle, belegen aber keine entsprechende Lagerstätte bei Mt Piper.

Bohrungen stützen Ziel bei Whiteheads Hill
Bei Whiteheads Hill brachte Kalamazoo 15 Aircore-Bohrungen mit insgesamt 328 Metern nieder. Bei diesem Verfahren wird oberflächennahes Gestein mit Druckluft beprobt. Die Bohrungen durchschnitten nach Unternehmensangaben eine nach Westen einfallende, mineralisierte Struktur. In Drei-Meter-Mischproben wurden bis zu 155 ppm Antimon und 68 ppb Gold gemessen. Ein drei Meter langes Intervall enthielt mehr als 100 ppm Antimon und lag innerhalb eines rund 40 Meter langen Abschnitts mit mehr als 50 ppm. ppm und ppb bezeichnen sehr kleine Stoffanteile. Die noch nicht wirtschaftlichen Werte würden nach Einschätzung des Unternehmens ein hydrothermales System bestätigen, in dem heiße mineralhaltige Flüssigkeiten durch Gesteinsstrukturen zirkulierten.

Cunninghams: Historische Abbauspuren im Fokus
Das historische Gold-Antimon-Ziel Cunninghams liegt 14 Kilometer nördlich des Sunday-Creek-Projekts. In dem Gebiet treten gefaltete Sedimentgesteine und alte Abbauspuren auf, darunter Vorkommen von grobkörnigem Seifengold sowie frühere Arbeiten im Festgestein. Eine neue Bodenprobenlinie lieferte laut Kalamazoo bis zu 27 ppm Antimon und 45 ppb Gold. Ältere Gesteinsproben von Oroya Mining hatten bis zu 21 Gramm Gold je Tonne und mehr als ein Prozent Antimon ergeben. Kalamazoo würde das Ziel mit weiteren Boden- und Gesteinsproben sowie geologischen Kartierungen untersuchen.

Kurkuruk: Mineralisierung über 670 Meter verfolgt
Kurkuruk befindet sich sieben Kilometer nordnordwestlich der historischen Mt-Piper-Gold-Antimon-Mine. Das Zielgebiet umfasst alte Schächte in stark von Quarzgängen durchzogenem Gestein und wurde zuletzt Anfang der 1940er-Jahre bergbaulich genutzt. Kalamazoos Erkundungsproben bestätigten eine Mineralisierung über mindestens 670 Meter. Die höchsten Analysewerte lagen bei 3,2 Gramm Gold je Tonne, 1.428 ppm Antimon und 1.949 ppm Arsen. Ein geplantes Bodenprogramm würde die Ausdehnung der Auffälligkeiten untersuchen und die Grundlage für mögliche Bohrungen schaffen.

Daten sollen Bohrziele schärfen
Exploration Director Ben Ackerman erklärte, die frühen Ergebnisse sprächen aus Sicht des Unternehmens für eine regionale Chance statt für voneinander getrennte Einzelziele. CEO Andrew McDougall ordnete Mt Piper als längerfristige Explorationsplattform neben dem vorrangigen Entwicklungsprojekt Ashburton ein. In der nächsten Phase würde Kalamazoo hyperspektrale Bilddaten, hochauflösende Schwerkraftmessungen aus der Luft, geochemische Daten und eine Analyse der Gesteinsstrukturen zusammenführen. Das Unternehmen würde die Ziele anschließend ordnen und schrittweise durch Bohrungen prüfen. Bei Cunninghams wären weitere Boden- und Gesteinsproben sowie Kartierungen vorgesehen. Bei Kurkuruk würde ein Bodenprogramm die Planung möglicher Bohrungen unterstützen.
