Gold-Offensive in der Pilbara: Kalamazoo startet Vor-Machbarkeitsstudie für Mt Olympus

Studie als Entwicklungsschritt zum Goldproduzenten
Wie das Unternehmen mitteilte, habe am 14. Januar 2026 ein erstes Treffen aller beteiligten Berater in Perth den offiziellen Start der PFS markiert. Diese soll das Entwicklungspotenzial der Lagerstätte Mt Olympus im Rahmen des Ashburton-Goldprojekts prüfen. Der Ressourcenschätzung zufolge umfasse das Projektgebiet rund 1,44 Millionen Unzen Gold, davon etwa drei Viertel im Bereich von Mt Olympus.
Kalamazoo gab an, derzeit ein rund 2.600 Meter umfassendes Diamantbohrprogramm durchzuführen. Drei der sechs geplanten Bohrungen seien bereits abgeschlossen. Ziel sei es, die bekannten Goldvorkommen unterhalb der bestehenden Tagebaugrube genauer zu definieren, um belastbare Grundlagen für Planung und Optimierung des Projekts zu schaffen.

Fokus auf geologische Daten zur Grubenplanung
Die laufenden Bohrungen sollen laut Unternehmensangaben Erkenntnisse zur Tiefe und Kontinuität der Mineralisierung liefern. Diese seien entscheidend für die zukünftige Auslegung des Abbaukonzepts, sowohl im Tagebau als auch im Hinblick auf mögliche untertägige Erweiterungen. Ein geologischer Plan des Berichts zeigt den Verlauf der bereits gebohrten Abschnitte in Relation zur vorhandenen Grubenhülle sowie den Bereichen mit geschätzten Indicated- und Inferred-Ressourcen. Nach Aussage des Unternehmens solle damit eine gezielte Verfeinerung der bestehenden Modellierung erfolgen.

Führungswechsel zum Monatsende
Zum Ende Januar werde Dr. Luke Mortimer seine Tätigkeit als CEO beenden. Laut Executive Chairman Luke Reinehr habe Mortimer in den vergangenen sieben Jahren maßgeblich zur Weiterentwicklung der Projekte beigetragen. Er habe zunächst die Rolle des Explorationsmanagers übernommen und später die Leitung des Unternehmens übernommen. Kalamazoo befinde sich durch seinen Beitrag nun auf dem Weg vom Explorationsunternehmen hin zu einem Entwickler. Eine Nachfolgeregelung wurde bislang nicht bekanntgegeben.
Weitere Aktivitäten im Jahr 2026 geplant
Wie das Unternehmen weiter ausführte, sei die laufende Bohrkampagne nur der Auftakt für eine Reihe geplanter Arbeiten im Verlauf des Jahres. Weitere Programme sollen sich auf die Vorkommen Peake und Zeus sowie auf Explorationsziele im erweiterten Gebiet des Ashburton-Xanadu-Projekts konzentrieren, das eine Fläche von etwa 380 Quadratkilometern umfasst. Das Management teilte mit, man sehe angesichts des aktuellen Goldpreisniveaus vorteilhafte wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das Projekt. Die laufende PFS solle die Grundlage für Aussagen zu Förderkonzept, Investitionsvolumen und potenzieller Wirtschaftlichkeit bilden.
