Bohrstart in Ashburton: Kalamazoo treibt Ressourcenausbau voran

Erkundung unterhalb des bestehenden Tagebaukonzepts
Im Rahmen der Bohrkampagne sind sechs Diamantbohrungen geplant. Drei davon sollen die sogenannten Indicated Resources in größerer Tiefe präzisieren, während drei weitere Bohrungen Lücken innerhalb der weniger genau definierten Inferred Resources schließen sollen. Der Bohrbereich befindet sich unterhalb des aktuellen Tagebau-Shells, der im Zuge der Scoping Study 2025 modelliert wurde. Das Unternehmen erklärte, dass die daraus resultierenden geologischen Daten wichtige Entscheidungsgrundlagen für die weitere Entwicklung des Projekts liefern könnten, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Kombination aus Tagebau und untertägiger Förderung.
Wachstumsstrategie auf 380 km² Projektfläche
Die geplanten Bohrarbeiten gelten als erster Schritt in einer umfassenderen Explorationsstrategie. Diese ziele darauf ab, das Ashburton-Goldprojekt über die derzeit bekannten Lagerstätten hinaus zu erweitern. Nach Angaben des Managements sei vorgesehen, neben Mt Olympus auch angrenzende Zielzonen mit historischen Vorkommen, sogenannte Brownfields, in zukünftige Bohrkampagnen einzubeziehen.
Das Unternehmen betonte, dass das aktuelle Bohrprogramm ein zentrales Element für den Übergang in die Phase der Vor-Machbarkeitsstudien sei. Diese Studien könnten laut Unternehmensführung 2026 beginnen und dienten dazu, das Potenzial einer langfristig betriebenen Mine realistisch zu bewerten.
1,44 Millionen Unzen Gold - hohes Potenzial unter Tage
Das Ashburton-Goldprojekt umfasst derzeit eine Ressource von insgesamt 1,44 Millionen Unzen Gold bei einem durchschnittlichen Gehalt von 2,8 Gramm je Tonne. Der Großteil dieser Ressource befindet sich in der Lagerstätte Mt Olympus, die in einer geologisch aussichtsreichen Struktur liegt, der sogenannten Nanjilgardy-Verwerfung im Süden des Pilbara-Kratons.
Frühere Untersuchungen hätten laut Unternehmen bereits auf das Potenzial zusätzlicher Goldmineralisierung in größeren Tiefen hingedeutet. Die nun beginnende Bohrkampagne solle dazu beitragen, die Modelle zur Vererzung in diesen tiefer liegenden Zonen zu bestätigen und die Planungsgrundlage für eine künftige untertägige Erschließung zu schaffen.
Weitere Entwicklungsschritte in Vorbereitung
Die Bohrarbeiten sollen voraussichtlich im Januar 2026 abgeschlossen sein. Im Anschluss sei geplant, die gewonnenen Daten direkt in die technische Planung der Pre-Feasibility Study einfließen zu lassen. Diese Studie solle die wirtschaftlichen, geologischen und technischen Grundlagen für eine potenzielle Minenentwicklung definieren. Das Unternehmen verfolgt damit eine langfristig angelegte Strategie, um das Projekt im Kontext steigender Goldpreise und wachsender globaler Nachfrage zur Produktionsreife zu führen.
Nach Unternehmensangaben könne die derzeitige Bohrkampagne den Grundstein für eine künftige Erschließung legen. Das Management betonte, dass bei positiver Auswertung der Bohrergebnisse eine Erweiterung der Ressourcenschätzung und eine längere Minenlaufzeit denkbar wären. Auch ein möglicher untertägiger Abbau könnte dann intensiver geprüft werden. Die Vor-Machbarkeitsstudie solle dazu beitragen, technische Optionen zu bewerten, das wirtschaftliche Potenzial unter verschiedenen Preisannahmen zu modellieren und Investitionsentscheidungen vorzubereiten.
