Bodenproben mit bis zu 74 g/t Gold auf Mt. Piper
Das Mt.-Piper-Goldprojekt liegt strategisch günstig neben einem großen Explorationsgebiet von Agnico Eagle Mines. Aber auch in einer etwas größeren Entfernung hat Kalamazoo Resources hier sehr prominente und renommierte Nachbarn. Nur rund 30 Kilometer entfernt ist die bekannte Fosterville-Goldmine. Sie zählt Jahr für Jahr weltweit zu den Goldminen mit den günstigsten Produktionskosten.
Die Fosterville-Mine ist deshalb wohl einer der bekanntesten Nachbarn von Kalamazoo Resources, jedoch nicht der einzige, denn das Mt.-Piper-Goldprojekt liegt auch zwischen der hochgradigen Costerfield-Mine von Mandalay Resources, die lediglich einen Kilometer entfernt ist, und dem Sunday-Creek-Projekt von Southern Cross Gold, auf dem vor kurzem hochgradige Goldproben in Gesteinssplittern identifiziert wurden.
Mit seinen Funden knüpft Kalamazoo Ressources an die Erfolge in der Nachbarschaft an
Die nur etwa 75 Kilometer nördlich von Melbourne gelegene Region gilt als äußerst aussichtsreich für epizonale, hochgradige Gold- und Antimonlagerstätten, also Lagerstätten, die dem Stil der Fosterville-Goldmine entsprechen. An die auf den umliegenden Minen und Projekten gemachten Goldfunde kann auch Kalamazoo Resources mit seinen eigenen Arbeiten anknüpfen, denn die auf dem Mt.-Piper-Projekt genommenen Bodenproben erweisen sich als ausgesprochen hochgradig mineralisiert.
Insgesamt 17 Gesteinsproben haben Kalamazoos Geologen aus historischen Abraumhalden genommen, die sich in der Nähe der historischen Grubenbaue von Goldie North befinden. Dabei erfolgte die Entnahme der Proben über eine Länge von 60 Meter. Drei der 17 Proben stachen mit Goldgehalten von 74 g/t, 72 g/t und 42 g/t ganz besonders hervor, wobei in einer dieser Proben sogar sichtbares Gold entdeckt wurde.
Acht weitere Gesteinssplitterproben ergaben Untersuchungsergebnisse zwischen 16,8 g/t und 8,4 g/t Gold. Die goldmineralisierten Proben bestehen aus mikrozerklüfteten Quarzadern, in denen feinkörniges sichtbares Gold beobachtet wird. Besonders erfreulich ist, dass die hochgradig mineralisierten Proben mit den historischen Minenbetrieben zusammenfallen. Das könnte darauf hindeuten, dass Kalamazoo Resources bislang noch nicht erkannten Verbindungsstrukturen auf der Spur ist.
Noch keine systematische Untersuchung mit modernen Explorationsmethoden
Auch wenn die Multielement-Untersuchungsdaten für diese Proben noch ausstehen, so sind die Untersuchungsergebnisse insgesamt sehr positiv und vielversprechend. Zu berücksichtigen ist dabei, dass das Mt.-Piper-Goldprojekt bislang als wenig erforscht gilt, denn hier wurden nur wenige Bohrungen niedergebracht, die zudem auch nur die oberflächlichennahen Bereiche testeten.
Eine generelle projektweite Erkundung mit modernen Explorationstechniken haben die Vorbesitzer jedoch nie durchgeführt. Das ist Kalamazoos Chance, denn so kann das Unternehmen das gesamte Projektgebiet systematisch erkunden und anschließend die als besonders interessant eingestuften Zonen mit Vorrang weiter bearbeiten.