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Ashburton-Deal geplatzt: CEO sieht ideale Bedingungen für Eigenentwicklung

Nach dem geplatzten Verkauf des Ashburton-Goldprojekts wittert Kalamazoo neue Chancen. Der gestiegene Goldpreis, ein umfangreiches Datenpaket und volle Projektkontrolle könnten den Kurs des Unternehmens grundlegend verändern. Executive Chairman Luke Reinehr erklärt im Interview, wie es jetzt weitergeht.

Das Ashburton-Goldprojekt in der Pilbara-Region bleibt im Besitz von Kalamazoo Resources. Wie Executive Chairman Luke Reinehr im Interview erklärt, hat Northern Star Resources entschieden, eine bestehende Option zum Kauf des Projekts nicht auszuüben. Damit endet eine rund 18 Monate lange Due-Diligence-Phase, die ursprünglich auf eine Übernahme durch De Grey Mining hinauslief - für einen Gesamtpreis von bis zu 33 Millionen australischen Dollar (AUD).

"Wir wurden vor wenigen Tagen darüber informiert, dass Northern Star die Option nicht ausüben wird", sagt Reinehr. Der Grund: Northern Star wolle sich nun ganz auf das Hemi-Goldprojekt konzentrieren, das sich ebenfalls in der Pilbara befindet und laut Reinehr über 11 Millionen Unzen Gold umfasst. Dieses Projekt sei auch der Hauptgrund gewesen, warum Northern Star im Jahr 2024 De Grey Mining übernommen habe - das Unternehmen, mit dem Kalamazoo ursprünglich die Optionsvereinbarung abgeschlossen hatte.

Goldpreis deutlich gestiegen - Projekt gewinnt an Attraktivität

Das Ashburton-Projekt selbst umfasst laut Kalamazoo rund 1,44 Millionen Unzen Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2,85 Gramm pro Tonne. Reinehr betont, dass sich die wirtschaftliche Bewertung des Projekts deutlich verbessert habe - vor allem aufgrund des stark gestiegenen Goldpreises. "Der Goldpreis in australischen Dollar ist von etwa 3.100 auf über 5.100 AUD pro Unze gestiegen", so Reinehr. Das entspreche einem Plus von rund 2.000 AUD pro Unze. Damit sei Ashburton heute deutlich wertvoller als zu dem Zeitpunkt, als man Anfang 2023 die Vereinbarung mit De Grey getroffen habe.

Zugang zu allen gesammelten Daten

Kalamazoo wertet das Aus des Deals als Chance: Zum einen hat das Unternehmen eine nicht rückzahlbare Optionsgebühr in Höhe von 3 Millionen AUD erhalten - ohne Anteile am Projekt abgeben zu müssen. Zum anderen erhält Kalamazoo nun Zugang zu sämtlichen Daten, die De Grey und später Northern Star im Zuge der Projektprüfung erhoben haben.

"Wir bekommen nun vollen Zugang zu allen Informationen, die De Grey und Northern Star in den vergangenen 18 Monaten gesammelt haben - inklusive Bohrdaten, geologischen Modellen, metallurgischen Studien und technischer Bewertungen", erklärt Reinehr. Das verschaffe Kalamazoo einen entscheidenden Vorsprung bei der weiteren Entwicklung des Projekts.

Scoping-Studie als nächster Meilenstein

Kalamazoo will nun zügig mit der Erstellung einer Scoping-Studie für Ashburton beginnen. Dabei handelt es sich um eine erste technische und wirtschaftliche Bewertung, die als Grundlage für mögliche weitere Studien oder Gespräche mit Partnern dient. Reinehr zufolge übernimmt die Projektleitung Simon Coyle, ein erfahrener Manager, der unter anderem bei Pilbara Minerals tätig war.

"Diese Scoping-Studie werden wir jetzt mit Hochdruck angehen - und das ist auch der nächste wichtige Meilenstein für Kalamazoo und Ashburton", so Reinehr. Durch die vorhandenen Daten sei das Unternehmen in der Lage, diese Studie schneller und effizienter durchzuführen als üblich. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist laut Reinehr noch für das vierte Quartal dieses Jahres geplant.

Ob Kalamazoo Ashburton selbst weiterentwickeln oder künftig erneut über einen Verkauf nachdenken wird, lässt Reinehr offen. Entscheidend sei, dass man nun wieder die vollständige Kontrolle über das Projekt habe und das in einem Marktumfeld, das sich deutlich verbessert habe. "Wir möchten den Wert realisieren - für uns, für unsere Aktionäre - und zwar zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Strategie", sagt Reinehr.

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Weitere Projekte im Blick

Neben Ashburton plant Kalamazoo auch, die Arbeiten an weiteren Projekten wieder aufzunehmen - insbesondere in Victoria. Dort hält das Unternehmen zwei Gold-Antimon-Projekte: Mount Piper und South Muckleford. Laut Reinehr liegen diese in einer geologisch aussichtsreichen Region, angrenzend an Projekte von Southern Cross Gold und Mandalay Resources. "Unsere Liegenschaft liegt also geologisch gesehen in bester Gesellschaft", sagt er.

Antimon - ein strategisches Metall - spiele dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Reinehr verweist auf die steigende Bedeutung des Elements in der Rüstungs- und Batterietechnologie und betont, dass Australien als verlässlicher Lieferant geopolitisch an Bedeutung gewinne. Sobald Ashburton operativ in der Scoping-Phase laufe, will Kalamazoo wieder mehr Ressourcen auf Victoria lenken. Erste Proben und Kartierungen seien dort bereits durchgeführt worden.

Ein weiteres Projekt in der Pilbara-Region ist Mallina West – direkt entlang derselben Struktur wie das Hemi-Projekt. Reinehr berichtet von vielversprechenden Ergebnissen aus ersten Bohrungen: „Unter anderem eine Entdeckung mit 1 Meter bei 10,35 Gramm Gold pro Tonne.“ Dieser Bereich sei in alle Richtungen offen und werde derzeit weiter untersucht.

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