Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Blue Jay Gold erstellt.
Vom Erz zum Metall: Antimon-Test schafft fast 94 Prozent Ausbringung

Konzentrat nahe am theoretischen Höchstwert
Das Material stammt aus einer mehr als 400 Kilogramm schweren Sammelprobe mit Stibnit, dem wichtigsten Erzmineral für Antimon. ALS Metallurgy in Kamloops verarbeitete einen Teil mittels Flotation. Dabei werden die gewünschten Minerale vom übrigen Gestein getrennt.
Nach Angaben von Blue Jay liegt der Antimongehalt über der Schwelle von 60 Prozent, ab der Konzentrate üblicherweise als hochwertig gelten. Reiner Stibnit enthält theoretisch rund 71,7 Prozent Antimon. Der erreichte Wert nähere sich daher einer weitgehend reinen Mineralfraktion.
Vom Gestein zum Metallprodukt
Rund 50 Kilogramm des Konzentrats befinden sich laut Unternehmen bei drei nordamerikanischen Verarbeitungsgruppen. Diese würden unterschiedliche Verfahren einsetzen, um daraus fertige Antimonprodukte herzustellen. Erste Ergebnisse würden in den kommenden Wochen erwartet. Ein Abnahmevertrag oder eine andere kommerzielle Vereinbarung sei mit den Arbeiten nicht verbunden.
CEO Geordie Mark erklärte, die parallelen Tests sollten zeigen, welcher Weiterverarbeitungsweg am besten zum Material passe. Blue Jay wolle innerhalb einer Explorationssaison sowohl die Herstellung des Konzentrats als auch dessen Verarbeitung zu einem fertigen Metallprodukt untersuchen.
Historische Arbeiten neu geprüft
Bereits 1965 wurde Material aus Becker-Cochran metallurgisch getestet. Historische Unterlagen nennen Konzentrate mit mehr als 62 Prozent Antimon und eine Ausbringung von 92,8 Prozent. Blue Jay griff diese Arbeiten mit neuen Proben, dokumentierter Verwahrungskette und modernen Qualitätskontrollen wieder auf.
Der neue repräsentative Wert stammt aus einem einzelnen Flotationstest an 2.007,5 Gramm eines Komposits mit 17,1 Prozent Antimon, Variabilitätsstudien fehlen noch, und in Teilproben des Konzentrats wurden bis zu 1.100 ppm (Teile pro Million) Quecksilber gemessen.
Zusätzlicher Rohstoff im Steller-Projekt
Becker-Cochran liegt in einer rund acht Kilometer breiten Antimonanomalie auf der östlichen Seite des etwa 170 Quadratkilometer großen Projektgebiets. Steller umfasst außerdem die frühere Goldmine Mt. Skukum sowie die Gold-Silber-Vorkommen Skukum Creek und Goddell Gully.
Nach Einschätzung des Unternehmens könnten die Gold-, Silber- und Antimonmineralisierungen in derselben geologischen Epoche entstanden sein, jedoch bei unterschiedlichen Temperaturen und in verschiedenen Tiefen. Die Antimonmineralisierung ist nicht Bestandteil der aktuellen Ressourcen-Schätzung. Das Explorationsbudget und die Bohrarbeiten seien weiterhin auf Gold und Silber ausgerichtet.
Bohrdaten und weitere Tests sollen folgen
Aus einem Zehn-Loch-Bohrprogramm bei Becker-Cochran stehen laut Blue Jay noch Analyseergebnisse aus. Die Bohrungen würden prüfen, ob sich die mineralisierte Scherzone unterhalb der historischen Grubenbaue in die Tiefe fortsetze. Bei bestätigter Kontinuität würde das Unternehmen weitere Versuche an Bohrkern-Kompositen planen, darunter Variabilitätsprüfungen und geschlossene Flotationstest-Zyklen. Auch die Flotation würde weiter optimiert.
