Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Blue Jay Gold erstellt.
Kritischer Rohstoff im Yukon: Neue Tests sollen Antimon-Potenzial zeigen

Neue Tests sollen Aufbereitung klären
Die ALS Metallurgical Laboratories in Kamloops koordinieren die Untersuchungen und die Entwicklung eines geeigneten Verfahrensablaufs. Dabei wird geprüft, wie sich Stibnit, das wichtigste Erzmineral für die Gewinnung von Antimon, vom übrigen Gestein trennen und zu einem möglichst hochwertigen Konzentrat verarbeiten lässt.
Nach Angaben von Blue Jay Gold knüpft das Programm an historische Aufbereitungsversuche aus dem Jahr 1965 an. CEO Geordie Mark erklärte, moderne Technologien böten die Möglichkeit, die damaligen Ergebnisse erneut zu untersuchen und möglicherweise zu verbessern.
Historische Versuche liefern Vergleichswerte
Für die früheren Tests war 1964 eine etwa acht Tonnen schwere Großprobe entnommen worden. Teile des Materials gingen an die Mineral Processing Division des damaligen kanadischen Department of Mines and Technical Surveys sowie an Britton Laboratories Limited.
Das staatliche Labor berichtete 1965 von einem Konzentrat mit mehr als 62 Prozent Antimon. Gleichzeitig seien 92,8 Prozent des im Ausgangsmaterial enthaltenen Antimons zurückgewonnen worden. Laut Geordie Mark lag der Konzentratgehalt damit über der Schwelle von 50 Prozent, die als hochwertiges Material angesehen werde.
Die historischen Werte beruhen allerdings auf einer einzelnen, nach heutigen Standards nicht überprüfbaren Probe. Auch das Material der aktuellen Untersuchung wurde gezielt ausgewählt und ist nicht zwingend für das gesamte Vorkommen repräsentativ. Für die Antimon-Mineralisierung bei Becker-Cochran liegt bislang weder eine Ressourcen-Schätzung noch eine wirtschaftliche Bewertung vor.
Antimon mit strategischer Bedeutung
Antimon wird unter anderem für Flammschutzmittel, Batterien, Halbleiter, Glas und militärische Anwendungen benötigt. Kanada, die USA, die Europäische Union, Australien und Japan führen den Rohstoff deshalb auf ihren Listen kritischer Mineralien. Die Einstufung verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung und auf mögliche Risiken durch stark konzentrierte Lieferketten.
Blue Jay Gold sieht Becker-Cochran zugleich als Hinweis auf das Potenzial des gesamten Steller-Gebiets. Dort kommen neben Antimon auch Gold- und Silber-Mineralisierungen vor. Nach Einschätzung des Unternehmens seien diese unterschiedlichen Vorkommen während derselben geologischen Aktivitätsphase im Eozän entstanden. Das Gebiet könne daher mehrere Lagerstätten-Typen mit unterschiedlichen Metallen beherbergen.
Ergebnisse im September erwartet
Das Explorationsprogramm 2026 konzentriert sich weiterhin auf Gold und Silber. Bohrungen laufen nach Unternehmensangaben im Skukum Creek Structural Corridor sowie bei Mount Skukum. Die zusätzlichen Antimon-Arbeiten erweitern die Untersuchungen nun um einen weiteren Rohstoff.
Blue Jay Gold würde die Ergebnisse der metallurgischen Tests später im September 2026 vorlegen. Sie sollten zeigen, ob sich die historischen Werte mit modernen Methoden bestätigen oder verbessern ließen und welche weiteren Untersuchungen für Becker-Cochran sinnvoll wären.
