Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Blue Jay Gold erstellt.
Hochgradiges Gold: 111.556 Meter Daten liefern die Basis

Zwei Standorte mit unterschiedlicher Geschichte
Skukum Creek bildet dem Unternehmen zufolge den Kern der Ressourcenbasis des Projekts. Das Gebiet wurde erstmals 1922 abgesteckt und später mit mehr als 44.000 Bohrmetern sowie über vier Kilometern unterirdischen Strecken erkundet. Trotz dieses Umfangs ging die Lagerstätte nie in Produktion. Frühere Kampagnen hätten hochgradige Gold-Silber-Mineralisierung in steil einfallenden, durch Bruchzonen kontrollierten Erzgängen nachgewiesen. Die bekannten Zonen sind nach Angaben von Blue Jay entlang ihrer Streichrichtung und in der Tiefe weiterhin offen.
Mt. Skukum weist dagegen eine kurze Produktionsgeschichte auf. Nach der Entdeckung des Goldhinweises im Jahr 1980 wurden in dem Korridor bis 1997 mehr als 56.000 Meter gebohrt. Zwischen Februar 1986 und August 1988 verarbeitete die damalige Betreibergesellschaft 233.400 Tonnen mineralisiertes Material und gewann rund 77.790 Feinunzen Gold. Seit dem Ende des Abbaus blieb die Lagerstätte weitgehend ungenutzt.

Ressourcenschätzung liefert den Bezugsrahmen
Eine im Januar 2026 veröffentlichte Ressourcenschätzung für das gesamte Steller-Projekt basiert auf 675 Bohrlöchern mit insgesamt 111.556 Metern sowie 2.925 unterirdischen Schlitzproben. Bei einem Mindestgehalt von 3,0 Gramm Goldäquivalent je Tonne wurden 1,372 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 7,57 Gramm Gold und 127,2 Gramm Silber je Tonne als angezeigt eingestuft. Weitere 2,166 Millionen Tonnen mit 5,63 Gramm Gold und 70,1 Gramm Silber je Tonne gelten als abgeleitet. Goldäquivalent fasst den Wert von Gold und Silber rechnerisch in einer gemeinsamen Kennzahl zusammen. Mineralressourcen sind jedoch keine Reserven, und ihre wirtschaftliche Gewinnbarkeit ist damit noch nicht nachgewiesen.

Digitale Kernauswertung begleitet die Bohrungen
Blue Jay setzt bei den laufenden Arbeiten das System LithologIQ ein. Es erfasst Bohrkerne optisch und anhand spektraler Messungen, die bestimmte Mineralmerkmale sichtbar machen. Die Geologen könnten dadurch Mineralisierung und strukturelle Details bereits beim Eintreffen des Bohrkerns bewerten, bevor Laboranalysen vorlägen. Parallel entstehe aus historischen und neuen Daten eine standortweite Bibliothek. CEO Geordie Mark erklärte, das Programm verlaufe planmäßig und nahezu die Hälfte der für 2026 vorgesehenen LithologIQ-Arbeiten sei abgeschlossen.
Weitere Ziele und Laborergebnisse im Fokus
In einer früheren Mitteilung hatte Blue Jay für 2026 bis zu 16.000 Bohrmeter angekündigt. Beide Geräte würden nun an den jeweiligen Standorten zu weiteren Zielen vorrücken. Das Management würde die Bohrdaten fortlaufend in sein geologisches Modell einarbeiten und den Markt informieren, sobald erste Laborergebnisse vorlägen. Diese Resultate sollten zeigen, wie sich die bekannten Gold-Silber-Zonen räumlich fortsetzen und welche Bereiche für weitere Bohrungen priorisiert würden.

