Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Blue Jay Gold erstellt.
Gold liegt bereits an der Oberfläche – jetzt soll daraus Kapital werden

Was genau verkauft werden soll
Bei dem sogenannten Sanierungsmaterial handelt es sich um Gestein, das ein früherer Betreiber beim Bau unterirdischer Stollen im Gebiet Skukum Creek an die Oberfläche gebracht hatte. Solche alten Halden müssen häufig gesichert, entfernt oder anderweitig behandelt werden. Das verursacht normalerweise Kosten.
Blue Jay verfolgt nun einen anderen Ansatz. Das Gestein soll nicht nur beseitigt, sondern verkauft und weiterverarbeitet werden. Ocean Partners soll das vorhandene Material vollständig abnehmen. Zudem erhalte der Rohstoffhändler bis Ende 2027 das alleinige Recht, weitere vergleichbare Bestände aus Steller zu kaufen. Angaben zur Menge des Materials oder zum erwarteten Gesamtwert macht Blue Jay nicht.
Bezahlung nach Gewicht und Metallgehalt
Nach der Verladung würde Ocean Partners zunächst 90 Prozent des geschätzten Werts einer Lieferung bezahlen. Die endgültige Abrechnung würde erfolgen, sobald das tatsächliche Gewicht und die enthaltenen Metallmengen festgestellt seien. Dieses Vorgehen ist im Rohstoffhandel üblich, weil der Wert einer Lieferung stark davon abhängt, wie viel Gold, Silber oder andere verwertbare Bestandteile sie tatsächlich enthält.
Das historische Haldenmaterial gehört nicht zur offiziell ausgewiesenen Mineralressource des Projekts. Seine wirtschaftliche Bedeutung hängt unter anderem von den gemessenen Metallgehalten, den Preisen für Gold und Silber sowie den Kosten für Transport und Verarbeitung ab.
Kurzer Transportweg zum Hafen
Ein wichtiger Vorteil des Projekts ist nach Angaben von Blue Jay die vorhandene Verkehrsanbindung. Steller liegt etwa 84 Kilometer von Whitehorse entfernt und ist über Straßen erreichbar. Vom Projekt bis zum Tiefwasserhafen Skagway in Alaska beträgt die Strecke rund 165 Kilometer. Dort soll das Material auf Schiffe verladen und anschließend zu Verarbeitungsanlagen von Ocean Partners transportiert werden.
CEO Geordie Mark erklärte, die Vereinbarung verbinde die Beseitigung historischer Altlasten mit einer zusätzlichen Finanzierungsquelle. Die Einnahmen sollten für weitere Erkundungsarbeiten bei Steller und für allgemeine Betriebsausgaben verwendet werden. Blue Jay führt in dem Projekt bereits ein Bohrprogramm mit einer geplanten Länge von bis zu 16.000 Metern durch. Damit untersucht das Unternehmen, wie weit sich die bekannten Gold- und Silbervorkommen fortsetzen.
Bisherige Ressourcenschätzung bildet die Grundlage
Blue Jay beziffert die angezeigte Mineralressource von Steller auf 1,372 Millionen Tonnen Gestein mit durchschnittlich 9,06 Gramm Goldäquivalent je Tonne. Darin seien rechnerisch 400.000 Unzen Goldäquivalent enthalten. Angezeigt bedeutet, dass ausreichend geologische Informationen für eine vergleichsweise verlässliche Schätzung vorliegen.
Weitere 2,166 Millionen Tonnen gehören zur Kategorie der vermuteten Ressourcen. Sie weisen laut Unternehmen durchschnittlich 6,45 Gramm Goldäquivalent je Tonne auf und enthalten rechnerisch 449.000 Unzen. Diese Kategorie beruht auf weniger Daten und ist deshalb mit einer geringeren geologischen Sicherheit verbunden. Goldäquivalent fasst den geschätzten Wert von Gold und Silber in einer gemeinsamen Vergleichszahl zusammen. Eine Mineralressource ist noch kein Nachweis, dass ein Abbau technisch und wirtschaftlich möglich ist.
Praxistest für eine mögliche Goldmine
Die erste Lieferung soll Blue Jay auch zeigen, wie gut der Transport vom Projekt zum Hafen funktioniert. Das Unternehmen will noch im laufenden Quartal einen Berater für eine PEA (Preliminary Economic Assessment), eine erste wirtschaftliche Projektbewertung, beauftragen. Die für das erste Halbjahr 2027 geplante Untersuchung soll prüfen, ob Erz aus der bestehenden Mineralressource von Steller künftig ohne vorherige Verarbeitung am Standort direkt verschifft werden könnte.
Die Erfahrungen mit Transport, Probenahme, Metallanalysen und Vertragsbedingungen sollen in die Studie einfließen. Sie sollte damit eine erste Einschätzung liefern, ob die vorhandene Infrastruktur eine spätere Erschließung des Goldprojekts unterstützen könnte.


