Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Blue Jay Gold erstellt.
Antimon & Silber: Explorer startet neues Bohrprogramm im Yukon

Bohrungen unter alten Grubenbauen
Die Bohrungen sind im Bereich der früheren Minenstollen geplant. Sie sollen zeigen, ob sich das antimonhaltige Gestein unterhalb der beiden in den 1960er-Jahren angelegten Abbauebenen fortsetzt. CEO Geordie Mark erklärte, die damaligen Arbeiten hätten weniger als 100 Meter unter die an der Oberfläche sichtbaren Antimonvorkommen gereicht. Nach Auswertung der verfügbaren Daten gehe Blue Jay davon aus, dass die frühere Mine nur den oberen Teil der Lagerstätte erschlossen habe. Das Unternehmen halte eine Fortsetzung bis in etwa 600 Meter Tiefe für möglich. An der Oberfläche finden sich nadelförmige Kristalle aus Stibnit, dem wichtigsten Erzmineral für Antimon.
Ein Fundort mit langer Geschichte
Antimon wurde am Carbon Hill 1906 entdeckt und 1912 vom Geological Survey of Canada kartiert. Die Yukon Antimony Corporation begann 1965 mit Stollenarbeiten und erschloss die Zone auf zwei Ebenen. Nach Angaben von Blue Jay endeten die Arbeiten in den 1960er-Jahren infolge des gefallenen Antimonpreises. Das heutige Modell beruht damit teilweise auf historischen Unterlagen. Die damaligen Daten wurden nach heutigen Standards nicht unabhängig bestätigt, für Becker-Cochran existieren weder eine Antimon-Ressourcenschätzung noch eine wirtschaftliche Bewertung.
Metallurgie ergänzt die Bohrungen
Parallel lässt Blue Jay die Aufbereitung des Materials untersuchen. Das Unternehmen hatte im August berichtet, dass ALS Metallurgical Laboratories Versuche mit mehr als 400 Kilogramm stibnitreicher Mineralisierung koordiniere. Dabei solle geprüft werden, welche Antimon-Konzentrate sich mit modernen Verfahren herstellen ließen. Historische Versuche von 1965 ergaben laut den damaligen Berichten ein Konzentrat mit mehr als 62 Prozent Antimon und eine Ausbeute von 92,8 Prozent. Diese Werte dienen lediglich als Vergleichspunkt. Blue Jay zufolge sollten die aktuellen Arbeiten vor allem die Qualität eines möglichen Konzentrats bewerten.

Steller umfasst mehrere Metalle
Becker-Cochran liegt im östlichen Teil des rund 170 Quadratkilometer großen Steller-Projekts, etwa 55 Kilometer südlich von Whitehorse. Das Gebiet umfasst eine frühere Goldmine, eine Aufbereitungsanlage, Grubenbaue sowie weitere Gold- und Gold-Silber-Vorkommen. Das Antimon-Ziel gehört nicht zur aktuellen Mineralressourcen-Schätzung. Nach Einschätzung von Geordie Mark könnten erfolgreiche Bohrungen jedoch zeigen, dass Steller neben seinen bekannten Gold- und Silberressourcen ein weiteres, geologisch eigenständiges Rohstoffsystem beherberge.

Ergebnisse im September erwartet
Blue Jay erwartet, im September erste Analyseergebnisse aus dem Bohrprogramm 2026 an den Gold-Silber-Lagerstätten Skukum Creek und Mt. Skukum zu erhalten und zu veröffentlichen. Die Ergebnisse der metallurgischen Untersuchung an Becker-Cochran werden ebenfalls später im September erwartet. Sie sollen insbesondere Aufschluss über die Qualität eines möglichen Antimonkonzentrats geben. Die neu gestarteten Bohrungen bei Becker-Cochran sollen dagegen die räumliche und vertikale Fortsetzung der bekannten Antimon-Mineralisierung untersuchen.
