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Branche
Krypto-Miner & KI
Website
hivedigitaltechnologies.com/

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von HIVE Digital Technologies erstellt.

Vom Mining zur KI-Offensive? 30-Millionen-Deal wird zum Wachstumszünder

HIVE Digital Technologies treibt den Ausbau seines KI-Geschäfts voran. Das Unternehmen habe bekannt gegeben, dass die Tochtergesellschaft BUZZ High Performance Computing Kundenverträge mit einem Gesamtvolumen von rund 30 Mio. US-Dollar über feste Laufzeiten von zwei Jahren unterzeichnet habe. Damit beschleunige HIVE nach eigenen Angaben den Ausbau seiner Tier-III-Rechenzentren für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz deutlich.

30 Mio. US-Dollar Vertragswert als Fundament

Wie das Unternehmen mitteilte, repräsentierten die unterzeichneten Vereinbarungen einen Gesamtvertragswert von etwa 30 Mio. US-Dollar über zwei Jahre. Die Verträge stünden unter dem Vorbehalt üblicher Leistungs- und Implementierungs-Meilensteine. Die neue Infrastruktur werde am Standort Canada West in der Provinz Manitoba aufgebaut. In einer ersten Phase sollen 504 flüssigkeitsgekühlte Dell-Server mit Grafikprozessoren installiert werden. Diese GPUs sind spezialisierte Hochleistungs-Chips, die besonders für rechenintensive KI-Anwendungen, Datenanalysen und wissenschaftliche Simulationen eingesetzt werden. Die Inbetriebnahme dieser ersten Ausbaustufe werde für das Quartal bis zum 31. März 2026 erwartet.

ARR als Maßstab für wiederkehrende Umsätze

Auf Basis der abgeschlossenen Verträge und aktueller Preisannahmen erwarte das Management aus der ersten Phase einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von rund 15 Mio. US-Dollar, sobald die Kapazität vollständig betriebsbereit sei. ARR steht für Annual Recurring Revenue und bezeichnet vertraglich gesicherte, wiederkehrende Jahresumsätze.

Nach vollständigem Ausbau solle der annualisierte Umsatz des HPC-Segments von derzeit etwa 20 Mio. US-Dollar auf rund 35 Mio. US-Dollar steigen. Diese Annahmen unterlägen jedoch Investitionskosten, laufenden Betriebsausgaben und der tatsächlichen Auslastung durch Kunden. Zur Finanzierung des Ausbaus rechne das Unternehmen mit Investitionen in GPU-Hardware, Strom- und Kühlinfrastruktur sowie Working Capital. Die laufenden Kosten sollen insbesondere Strom, Hosting, Wartung, Personal und Netzwerk umfassen.

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Unterschiedliche Kapitalintensität von Tier I und Tier III

Frank Holmes, Executive Chairman von HIVE, habe erklärt, das Unternehmen starte mit starkem Schwung in das Jahr 2026 im Bereich HPC und GPU-Cloud. HIVE verfüge über langjährige Erfahrung als Betreiber von Tier-I-Rechenzentren für das sogenannte Hashrate-Services-Geschäft, also das Bitcoin-Mining.

Laut Unternehmensangaben erforderten Tier-I-Rechenzentren typischerweise Investitionen von rund 1 Mio. US-Dollar pro Megawatt Infrastrukturleistung. Tier-III-Rechenzentren für GPU-Cluster seien deutlich kapitalintensiver. Branchen-Benchmarks würden nahelegen, dass der Bau und die Ausstattung eines vergleichbaren, vollständig eigenfinanzierten Tier-III-Standorts mit ähnlicher GPU-Kapazität Investitionen von etwa 70 Mio. US-Dollar erfordern könnten, abhängig von Standort, Finanzierung und Marktbedingungen. Holmes habe betont, HIVE nutze Lieferanten-Finanzierungen für GPUs sowie strategische Partnerschaften, um die anfängliche Kapitalbelastung im Vergleich zu einem vollständig selbst finanzierten Neubau zu reduzieren. Während das Unternehmen bei Tier-I-Standorten Grundstücke und Gebäude selbst besitze, setze man im HPC-Bereich auf gezielte Umrüstungen bestehender Anlagen sowie Colocation-Modelle.

Ziel: 140 Mio. US-Dollar ARR im KI-Segment

Aydin Kilic, President und CEO, habe ausgeführt, die Vision des Unternehmens bestehe darin, das HPC- und GPU-KI-Cloud-Geschäft innerhalb des kommenden Jahres auf rund 140 Mio. US-Dollar ARR auszubauen, vorbehaltlich Marktbedingungen und erfolgreicher Implementierung der Infrastruktur. Zuvor habe HIVE angekündigt, am Standort Canada West insgesamt 2.000 KI-optimierte GPUs zu installieren. Die nun gestartete erste Phase mit 504 GPUs sei durch die abgeschlossenen Kundenverträge abgesichert. Die Nachfrage nach langfristigem Zugang zu leistungsstarker und energieeffizienter KI-Rechenkapazität wachse weltweit weiter.

Zwei-Motoren-Strategie als strukturelles Fundament

HIVE verfolge nach Darstellung des Managements ein Zwei-Motoren-Modell. Tier I stehe für das Bitcoin-Mining mit Fokus auf erneuerbare Energie und Effizienz. Tier III umfasse Hochleistungsrechnen und KI-Cloud-Dienste über BUZZ. Kurzfristig werde die Inbetriebnahme der 504 GPUs in Manitoba bis Ende März 2026 angestrebt. Parallel dazu solle die Kapazität schrittweise auf die geplanten 2.000 GPUs erweitert werden. Mittelfristig würde das Management ein deutlich höheres wiederkehrendes Umsatzniveau im KI-Cloud-Segment anstreben. Ob die Zielmarke von rund 140 Mio. US-Dollar ARR erreicht werden könne, hinge von Marktentwicklung, Umsetzungsgeschwindigkeit und Auslastung der Infrastruktur ab.

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