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Website
hivedigitaltechnologies.com/

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von HIVE Digital Technologies erstellt.

Vom Bitcoin-Miner zur KI-Cloud: Dieser Player erreicht nächsten Meilenstein

HIVE Digital Technologies erreicht einen neuen Meilenstein: Erstmals läuft ein KI-Rechencluster in Paraguay im Live-Betrieb – im Rahmen eines ersten Pilotprojekts genutzt von Forschern der Columbia University in New York. Damit zeigt das Unternehmen, dass sich künstliche Intelligenz (KI) künftig auch über Kontinente hinweg mit günstiger, erneuerbarer Energie betreiben lässt.

KI-Rechenleistung geht live

HIVE Digital Technologies habe mitgeteilt, dass die Plattform „BUZZ AI Cloud“ in Asunción nun im Live-Betrieb sei. Dabei handle es sich um eine Infrastruktur für High Performance Computing (HPC), also Hochleistungsrechnen, die speziell für KI-Anwendungen ausgelegt sei. Im Zentrum stehe ein GPU-Cluster. GPUs (Graphics Processing Units) seien spezialisierte Prozessoren, die große Datenmengen parallel verarbeiten könnten und deshalb für KI besonders geeignet seien. Sie würden das Training und den Einsatz komplexer Modelle ermöglichen. Ein Forschungsteam der Columbia University nutze diese Infrastruktur aktiv. Laut HIVE handle es sich dabei um ein Forschungsprojekt, das Erkenntnisse  für den geplanten Ausbau kommerzieller HPC-Kapazitäten in Paraguay liefern solle. Die Forscher würden KI-Modelle von New York aus auf der GPU-Infrastruktur in Asunción ausführen.

Forschung an großen Sprachmodellen

Nach Angaben des Unternehmens beginne die Arbeit des Forschungsteams mit kleineren bis mittelgroßen KI-Modellen mit 0,2 bis 2 Milliarden Parametern, darunter Architekturen im Stil von GPT-2 und LLaMA. In einem nächsten Schritt solle die Skalierung auf größere Modelle mit mehr als 8 Milliarden Parametern erfolgen, wobei verteilte Trainingsverfahren über mehrere Grafikprozessoren eingesetzt würden. Ein besonderer Fokus liege derzeit auf den Optimierungsverfahren Muon und MuonClip. MuonClip sei bereits beim Training moderner Sprachmodelle wie Kimi K2 verwendet worden. Erste Experimente hätten gezeigt, dass Muon eine etwa 1,3-fach höhere Effizienz gegenüber Standardmethoden erreichen könne, indem die Struktur der Modellparameter gezielter genutzt werde.

Energie als entscheidender Standortfaktor

Das Management um Executive Chairman Frank Holmes habe erklärt, dass KI-Infrastruktur vor allem günstige Energie und stabile Datenverbindungen benötige. Paraguay könne beide Faktoren bereitstellen. Das Land verfüge über umfangreiche Wasserkraft und ein leistungsfähiges Glasfaser-Netz. Diese Kombination bilde laut Unternehmen die Grundlage für internationale Datenverarbeitung. HIVE betreibe nach eigenen Angaben rund 300 Megawatt an erneuerbarer Energie in Paraguay und entwickle weitere 100 Megawatt. Diese Energie bilde die Grundlage für den weiteren Ausbau.

Wandel vom Mining zur KI

HIVE habe seine Infrastruktur ursprünglich für Bitcoin-Mining aufgebaut. Dabei würden Rechenzentren genutzt, um digitale Währungen zu erzeugen. Das Management habe erklärt, dass diese Infrastruktur nun erweitert werde. Bestehende Anlagen sollen künftig verstärkt genutzt werden. Das Unternehmen verfolge eine zweigleisige Strategie: Bitcoin-Mining solle weiterhin laufende Einnahmen liefern, während KI- und Cloud-Geschäft als Wachstumstreiber ausgebaut würden.

Bedeutung von Tier-III-Rechenzentren

Der aktuelle Cluster sei in einem Tier-III-Rechenzentrum installiert. Diese Klassifizierung stehe für hohe Ausfallsicherheit durch redundante Systeme. Für KI-Anwendungen sei dies entscheidend, da Trainingsprozesse über lange Zeiträume laufen und Unterbrechungen vermieden werden müssten.

Testlauf für globale KI-Infrastruktur

Der Einsatz mit der Columbia University diene laut Unternehmen als Proof of Concept. HIVE wolle damit überprüfen, ob die Infrastruktur auch über große Distanzen stabil funktioniere. Dafür werden zentrale Leistungskennzahlen analysiert, mit deren Grundlage der weiterer Ausbau der KI-Infrastruktur erfolgen soll.

Ausbaupläne bis 2027

Das Unternehmen habe angekündigt, die Kapazitäten schrittweise zu erweitern. Bis 2027 würden erste Ausbauziele für die HPC-Infrastruktur in Paraguay verfolgt. HIVE wolle die gewonnenen Leistungsdaten nutzen, um den Aufbau größerer Tier-III-Kapazitäten, insbesondere in Yguazú, zu planen. Das Management habe erklärt, Paraguay könne sich zu einem wichtigen Standort für KI-Infrastruktur entwickeln. Der weitere Ausbau würde davon abhängen, wie sich die Nachfrage und die Investitionsmöglichkeiten entwickeln.

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