Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von HIVE Digital Technologies erstellt.
Starkes Quartal: KI und Bitcoin steigern den Umsatz

Bitcoin-Produktion mehr als verdoppelt
Der Bereich digitale Währungen steuerte 72,1 Millionen USD zum Quartalsumsatz bei. HIVE erhielt 1.004 Bitcoin als Vergütung für die Absicherung und Verarbeitung von Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk. Ein Jahr zuvor waren es 406 Bitcoin gewesen. Grundlage des Anstiegs war die im Durchschnitt verfügbare Rechenleistung, die von 8,7 auf 24,0 Exahash pro Sekunde wuchs. Diese Kennzahl beschreibt, wie viele Rechenoperationen die Anlagen je Sekunde ausführen können. Die operative Bruttomarge, also der Umsatz abzüglich direkter Betriebs- und Wartungskosten sowie Gebühren für Rechendienste, erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal von 17,5 auf 24,2 Millionen USD. Ihr Anteil am Umsatz stieg von 24,4 auf 30,6 Prozent. Das bereinigte EBITDA, eine vom Unternehmen verwendete Ergebniskennzahl vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie weiteren Anpassungen, lag bei 13,4 Millionen USD.

KI-Geschäft legt kräftig zu
Die Tochter BUZZ erzielte mit Hochleistungsrechnen einen Umsatz von 7,1 Millionen USD. Das entsprach einem Plus von 46,7 Prozent binnen Jahresfrist und 52,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. HIVE führte das Wachstum auf einen neuen Verbund mit NVIDIA-B200-GPUs (Graphics Processing Units, Grafikprozessoren) in Manitoba sowie eine hohe Nachfrage und günstige Preise auf Handelsplätzen für GPU-Leistung zurück.
Die aktive und vertraglich gebundene jährliche Erlösrate der GPU-Cloud beziffert das Unternehmen nun auf rund 110 Millionen USD. Die annualisierte Kennzahl rechnet aktuelle Erlöse auf ein Jahr hoch und ist daher kein gesicherter Umsatz. Etwa 75 Millionen USD entfallen auf einen Vertrag mit Bell AI Fabric, das Cohere unterstützt. Die Vereinbarung habe über drei Jahre ein Volumen von rund 225 Millionen USD und umfasse 2.304 NVIDIA-GB200-Grafikprozessoren. Vor Einbeziehung des neuen Bell-Vertrags lag die bereits aktive GPU-Cloud-Erlösrate laut HIVE bei rund 35 Millionen USD.
Steuer-Rückstellung prägt Quartalsverlust
HIVE wies im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Nettoverlust von 142,9 Millionen USD aus. Dieser war jedoch maßgeblich von nicht zahlungswirksamen Sondereffekten geprägt. Zu den größten Belastungen zählten eine Rückstellung von 84,7 Millionen USD im Zusammenhang mit umstrittenen schwedischen Umsatzsteuer-Bescheiden sowie Abschreibungen in Höhe von 53,7 Millionen USD. CFO Darcy Daubaras betonte, dass HIVE die Steuerforderungen weiterhin auf dem Rechtsweg anficht. Gleichzeitig verfügte das Unternehmen zum Quartalsende über liquide Mittel von 208,0 Millionen USD sowie digitale Währungen im Wert von 11,2 Millionen USD.
Ausbauziele bleiben ambitioniert
CEO Aydin Kilic erklärte, HIVE strebe bis zum vierten Quartal des Kalenderjahres 2026 eine GPU-Cloud-ARR von rund 200 Millionen USD an. Kilic zufolge könnte eine Absichtserklärung für die langfristige Unterbringung fremder Rechentechnik am Standort Big Boden in Schweden potenzielle Jahreseinnahmen von rund 45 Millionen USD bringen. Bis Ende 2028 würde das Unternehmen insgesamt rund 700 Millionen USD jährliche Erlöse aus Hochleistungsrechnen anvisieren. Dafür müssten die geplanten Kapazitäten erfolgreich ausgebaut, Verträge umgesetzt und die Nachfrage gesichert werden.
