Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von HIVE Digital Technologies erstellt.
KI-Training über Kontinente: Der Durchbruch für grüne Rechenzentren

Test aus der Ferne
HIVE erklärte, dass ein erstes Forschungsprojekt mit der Columbia University abgeschlossen worden sei. Dabei hätten die Forschenden nicht an den Computern in Paraguay gesessen. Sie hätten die Systeme aus New York gesteuert. Genau das ist der wichtige Punkt der Meldung: KI-Rechenleistung muss nicht zwingend dort stehen, wo die Nutzer sind. Wenn Strom, Internetverbindung und Technik passen, können starke Computer auch über große Entfernungen genutzt werden.
Was wurde getestet?
Für den Test nutzte das Forschungsteam GPU (Graphics Processing Unit, Grafikprozessoren). Diese Chips sind wichtig für KI (künstliche Intelligenz), weil sie viele Rechenaufgaben gleichzeitig bearbeiten können.
Die Forschenden hätten laut HIVE zwei Monate lang den Programmcode für die A40-GPU in Asunción verbessert. Danach hätten sie geprüft, wie schnell die Systeme Daten verarbeiten, wie rasch sie reagieren und wie gut sie große Datenmengen bewegen können. In einem bestimmten Test mit Sprachmodellen von bis zu 1,4 Milliarden Parametern hätten die A40-Chips nach Anpassung an die jeweilige Grund-Leistung Ergebnisse geliefert, die mit neueren H100-Systemen vergleichbar gewesen seien. Das heißt nicht, dass A40-Chips grundsätzlich so stark wie H100-Chips sind. Es bedeutet, dass gute Software in diesem Fall viel Leistung aus vorhandener Hardware geholt habe.
Warum ist das wichtig?
Sprachmodelle wie Chatbots müssen zuerst trainiert werden. Dafür lesen sie riesige Datenmengen und lernen Muster. Dieser Vorgang braucht sehr viel Rechenleistung und viel Strom. HIVE will zeigen, dass Paraguay dafür geeignet sein könnte. Das Land bietet große Mengen Wasserkraft. Wenn diese Energie mit Rechenzentren und schnellen Datenleitungen verbunden wird, könnte daraus ein Standort für KI-Dienste entstehen. HPC (High Performance Computing, Hochleistungsrechnen) meint besonders starke Computersysteme für große Aufgaben. Dazu gehören KI-Training, Forschung, Simulationen und Datenanalyse.
Pläne für Yguazú
HIVE teilte mit, dass die Messwerte aus dem Test als Grundlage für eine größere KI-Infrastruktur in Yguazú dienen würden. Dort baue das Unternehmen eine Umspannstation mit 100 Megawatt Leistung. Eine solche Anlage verteilt große Mengen Strom an industrielle Nutzer.
Nach Angaben des Managements seien die Bauarbeiten am Gelände abgeschlossen. Die Umspannstation würde im September 2026 ans Netz gehen. Danach würde HIVE mit dem Bau eines Tier-III-Rechenzentrums beginnen. Tier III bedeutet, dass ein Rechenzentrum besonders zuverlässig arbeiten soll, etwa durch sichere Stromversorgung und Schutz vor Ausfällen.
Management sieht Chance für Paraguay
Frank Holmes, Executive Chairman von HIVE, habe erklärt, der Test zeige die Stärke verteilter KI-Infrastruktur. Paraguay habe laut Holmes Strom, Lagevorteile und nun auch einen technischen Nachweis. Aydin Kilic, President und CEO, habe ergänzt, die Arbeit der Columbia-Forschenden zeige, wie wichtig gute Software für KI-Training sei. Die Technik würde KI-Modelle schneller und effizienter machen.
HIVE würde die Ergebnisse nun nutzen, um den Ausbau in Paraguay vorzubereiten. Das geplante Rechenzentrum in Yguazú würde künftig KI-Training und andere rechenintensive Aufgaben direkt aus Paraguay heraus ermöglichen.

