HIVE erreicht 18,5 EH/s: Produktion steigt um 22 %

Produktion und Effizienz deutlich gestiegen
Laut Unternehmensangaben seien im Berichtsmonat August 247 Bitcoin erzeugt worden - nach 203 BTC im Juli. Dies habe einer durchschnittlichen Tagesproduktion von rund 8 BTC entsprochen. Die Flotteneffizienz sei bei etwa 18,5 Joule pro Terahash (J/TH) gelegen. Die durchschnittliche globale Hashrate habe 16,3 EH/s betragen, mit einem zwischenzeitlichen Höchstwert von 18,1 EH/s. Diese Werte seien auf die Inbetriebnahme weiterer Maschinen im Rahmen des abgeschlossenen zweiten Bauabschnitts am Standort Yguazú sowie auf den Beginn der dritten Bauphase zurückzuführen.
Phase 3 in Valenzuela: Ausbau auf 25 EH/s in Sicht
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, habe die Installation der ersten Bitmain-S21+-Hydro-Container am neuen 100-Megawatt-Standort Valenzuela begonnen. Jeder Container verfüge demnach über eine Rechenleistung von etwa 350 Petahash pro Sekunde. Das Ziel, bis Thanksgiving 2025 eine globale Kapazität von 25 EH/s zu erreichen, sei weiterhin gültig. Nach vollständiger Fertigstellung von Phase 3 rechne HIVE mit einer täglichen Bitcoin-Produktion von etwa 12 BTC. Bei der aktuellen Netzwerkschwierigkeit würde dies laut Unternehmensangaben einem Anteil von etwa 2,5 bis 3 Prozent am globalen Bitcoin-Netzwerk entsprechen. Die eingesetzte Infrastruktur basiere dabei vollständig auf erneuerbarer Wasserkraft.
Management: Dreifache Skalierung seit Jahresbeginn
Executive Chairman Frank Holmes habe erklärt, dass die globale Hashrate seit Jahresbeginn von 6 auf 18,5 EH/s gesteigert worden sei. Dies verdeutliche nach seinen Worten die Fähigkeit des Unternehmens, Projekte über neun Zeitzonen und auf drei Kontinenten hinweg effizient umzusetzen. President & CEO Aydin Kilic habe betont, dass der jüngste Fortschritt insbesondere dem paraguayischen Team unter der Leitung von Country President Gabriel Lamas zu verdanken sei. Der Abschluss von Phase 2 sowie der Start von Phase 3 hätten alle Erwartungen übertroffen. Die angestrebte Skalierung auf 25 EH/s bis zum vierten Quartal bleibe weiterhin realistisch.
Kennzahlen im Fokus: EH/s als Bewertungsgrundlage
CFO Darcy Daubaras habe darauf hingewiesen, dass im Bitcoin-Mining-Sektor insbesondere zwei operative Kennzahlen für die Unternehmensbewertung von Bedeutung seien: die Anzahl der täglich produzierten Bitcoin sowie die gesamte Rechenleistung in EH/s. Diese Werte würden laut seiner Einschätzung direkt das Umsatzpotenzial widerspiegeln und müssten deshalb zeitnah veröffentlicht werden, um Investoren eine transparente Einschätzung zu ermöglichen.
Prognose: Planbare Kosten bei wachsender Leistung
Das Unternehmen gehe davon aus, dass sich die Betriebskosten am Standort Paraguay weiterhin stabil halten ließen. Die Stromversorgung erfolge zu festen Tarifen auf Basis von Wasserkraft. Auch der Personalaufwand steige laut HIVE nur in geringem Maße mit der zunehmenden Kapazität. Die Erweiterung der installierten ASIC-Systeme sei nach Aussage des Unternehmens vollständig finanziert. Daher gehe das Management davon aus, dass die Skalierung auf 25 EH/s ohne zusätzliche Kapitalaufnahme erfolgen könne.

