Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von HIVE Digital Technologies erstellt.
Frisches Kapital für KI und HPC: HIVE schließt 130-Millionen-Finanzierung ab

130 Millionen US-Dollar über Schuldverschreibungen
HIVE teilte mit, dass die Finanzierung über die hundertprozentige Tochtergesellschaft HIVE Bermuda 2026 Ltd. abgeschlossen worden sei. Ausgegeben wurden vorrangige, umtauschbare Schuldverschreibungen mit einem Zinssatz von 0 Prozent und einer Laufzeit bis 2031. Das Platzierungsvolumen beläuft sich auf 130 Millionen US-Dollar. Darin enthalten ist eine vollständig genutzte Mehrzuteilungsoption über 15 Millionen US-Dollar. Das Angebot richtete sich laut Unternehmen an qualifizierte institutionelle Käufer.
Nettoerlös für Rechenzentren und GPUs
Nach Abzug von Provisionen und geschätzten Angebotskosten erwartet HIVE einen Nettoerlös von rund 124,5 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen an Tochtergesellschaften weitergereicht oder dort als Kapital eingebracht werden. Diese Tochtergesellschaften sollen das Geld für allgemeine Unternehmenszwecke, Investitionen, den Kauf von GPUs (Graphics Processing Units) und die Entwicklung von Rechenzentren nutzen. GPUs sind Hochleistungschips, die besonders viele Berechnungen gleichzeitig ausführen können und deshalb für künstliche Intelligenz wichtig sind.
Umtausch unter bestimmten Bedingungen
Die Schuldverschreibungen laufen bis zum 1. Juli 2031, sofern sie nicht vorher zurückgekauft, eingelöst oder umgetauscht werden. Vor dem 1. April 2031 sei ein Umtausch nur unter bestimmten Bedingungen und in festgelegten Zeiträumen möglich. Danach könnten Inhaber die Papiere bis kurz vor Fälligkeit umtauschen. HIVE könne den Umtausch nach eigener Wahl in Bargeld, Stammaktien oder einer Kombination aus beidem erfüllen. Der anfängliche Umtauschpreis liege bei rund 4,83 US-Dollar je Aktie. Das entspreche einem Aufschlag von etwa 27,5 Prozent auf den zuletzt gemeldeten Schlusskurs von 3,79 US-Dollar vom 25. Juni 2026.
Schutz gegen Verwässerung
HIVE meldete zusätzlich privat ausgehandelte capped call transactions. Diese Finanzgeschäfte sollen eine mögliche Verwässerung begrenzen, falls die Schuldverschreibungen später in Aktien umgetauscht würden. Der anfängliche Deckelungspreis liege bei 8,5275 US-Dollar je Aktie. Das entspreche laut Unternehmen einem Aufschlag von 125 Prozent auf den Schlusskurs vom 25. Juni 2026. HIVE wolle dafür rund 15,7 Millionen US-Dollar aus vorhandenen Barmitteln einsetzen. Ein Teil des Nettoerlöses könne zur Erstattung dieser Kosten genutzt werden.
Management verweist auf starke Nachfrage
Executive Chairman Frank Holmes sagte, anspruchsvolle Investoren würden KI-Infrastruktur nach Einschätzung des Unternehmens nicht mehr nur als spekulatives Thema betrachten. Die Nachfrage nach der Finanzierung zeige aus seiner Sicht, dass institutionelles Kapital Rechenleistung zunehmend wie klassische Infrastruktur bewerte.
President und CEO Aydin Kilic erklärte, HIVE habe zusammen mit einer bereits am 21. April 2026 abgeschlossenen Finanzierung in diesem Quartal insgesamt 245 Millionen US-Dollar über 0 Prozent Schuldverschreibungen eingeworben. Die Struktur mit capped call transactions sei darauf ausgelegt, Verwässerung zu begrenzen. Die Finanzierung solle HIVE ermöglichen, das KI und HPC Geschäft schneller auszubauen. Das Management erklärte, die neuen Mittel würden für Investitionen, Rechenzentren und den möglichen Kauf von Grafikprozessoren eingesetzt. HIVE würde damit den Ausbau seiner KI und HPC Aktivitäten beschleunigen und seine Infrastruktur zwischen Bitcoin, Rechenzentren und künstlicher Intelligenz weiterentwickeln.
