Bitcoin-Miner steigert Rechenleistung um 290 % in nur einem Jahr

Deutliches Wachstum der Rechenleistung
Das Management habe erklärt, HIVE habe im Januar 2026 eine durchschnittliche Rechenleistung von 22,2 Exahash pro Sekunde erreicht, mit Spitzenwerten von 23,7 Exahash. Ein Exahash beschreibe eine extrem große Rechenleistung und stehe für eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde, die in das Bitcoin-Netzwerk eingebracht würden. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspreche dies einem Wachstum von 290 Prozent.
Gleichzeitig habe das Management darauf hingewiesen, dass die Rahmenbedingungen schwieriger geworden seien. Die Mining-Schwierigkeit, also der rechnerische Aufwand zur Erzeugung neuer Bitcoin, habe sich im Jahresvergleich um rund 30 Prozent erhöht. Dass dennoch deutlich mehr Bitcoin produziert worden seien, führe das Unternehmen auf effizientere Hardware und eine optimierte Nutzung der verfügbaren Energie zurück.
Effizienz als operativer Schlüssel
Ein wesentlicher Leistungsindikator im Mining-Geschäft sei die sogenannte Flotteneffizienz. Sie beschreibe, wie viel Energie benötigt werde, um eine bestimmte Rechenleistung zu erzielen. Nach Angaben des Unternehmens habe HIVE im Januar einen Wert von rund 17,5 Joule pro Terahash erreicht. Ein Terahash entspreche einer Billion Rechenversuchen pro Sekunde. Ein niedrigerer Wert deute auf einen geringeren Energieverbrauch hin. Nach Einschätzung des Managements erkläre diese Effizienz, warum HIVE dauerhaft mehr als zwei Prozent der weltweiten Bitcoin-Rechenleistung halte. Dieser Anteil am Netzwerk gelte als Maßstab für die operative Bedeutung eines Mining-Unternehmens im globalen Vergleich.
Globale Struktur als Stabilitätsfaktor
HIVE betreibe Rechenzentren in Kanada, Schweden und Paraguay und sei damit über mehrere Kontinente verteilt. Das Management habe ausgeführt, dass sich diese geografische Streuung insbesondere im Januar bewährt habe. Extreme Kälteereignisse in Teilen der Nordhalbkugel hätten andere Betreiber zeitweise eingeschränkt, während HIVE eine stabile Produktion habe aufrechterhalten können. Besonders die Standorte in Paraguay würden laut Unternehmensführung eine zentrale Rolle spielen. Dort werde Strom aus Wasserkraft eingesetzt, was sowohl die Betriebskosten senke als auch die Umweltbelastung reduziere.
Technische Modernisierung der Infrastruktur
Im Berichtsmonat habe HIVE ältere Mining-Hardware schrittweise ersetzt. Das Unternehmen habe mitgeteilt, dass neue, energieeffizientere Rechner des Typs Bitmain S21 XP in Paraguay installiert worden seien. Diese Systeme seien darauf ausgelegt, bei gleichem Energieeinsatz eine höhere Rechenleistung zu erbringen. Nach Einschätzung des Managements könne die weltweit installierte Rechenleistung dadurch mittelfristig auf etwa 25,5 Exahash steigen, während sich die durchschnittliche Effizienz weiter verbessern dürfte.
Ausblick auf die weitere Entwicklung
Aktuell verfüge HIVE nach eigenen Angaben über rund 440 Megawatt an erneuerbarer Energiekapazität. Weitere 100 Megawatt seien bereits vertraglich gesichert und würden im Verlauf des Jahres 2026 zur Verfügung stehen. Diese zusätzliche Kapazität könne nach Darstellung des Unternehmens nicht nur für das Bitcoin-Mining genutzt werden, sondern auch für Anwendungen im Bereich Artificial Intelligence und High-Performance Computing. Executive Chairman Frank Holmes habe erklärt, HIVE habe damit eine Grundlage geschaffen, um sowohl im Bitcoin-Netzwerk als auch im Markt für digitale Recheninfrastruktur weiter zu wachsen. CEO Aydin Kilic habe ergänzt, die Ergebnisse des Januars würden die bisherige Strategie bestätigen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.

