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Bitcoin-Miner meldet Rekordumsatz: Dual-Strategie treibt Wachstum

Deutliches Umsatzplus und höhere Marge
HIVE erzielte im Quartal bis zum 31. Dezember 2025 einen Umsatz von 93,1 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 219 % gegenüber dem Vorjahresquartal mit 29,2 Mio. US-Dollar. Gegenüber dem Vorquartal sei der Umsatz laut Unternehmen um 7 % gewachsen. Die Bruttobetriebsmarge habe 32,1 Mio. US-Dollar beziehungsweise rund 35 % erreicht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres habe sie bei 5,3 Mio. US-Dollar beziehungsweise 18 % gelegen. Frank Holmes, Executive Chairman, habe erklärt, das Quartal markiere einen Wendepunkt. Man habe sowohl im Bitcoin-Mining als auch im Bereich High Performance Computing neue Höchststände erreicht.

25 EH/s installierte Leistung
Im Kerngeschäft, dem Bitcoin-Mining, habe HIVE seine durchschnittliche Rechenleistung auf 22,9 Exahash pro Sekunde gesteigert. Zum Quartalsende seien 25 EH/s installiert gewesen. Die Umsätze aus dem Mining hätten 88,2 Mio. US-Dollar betragen. Die Produktion habe bei 885 Bitcoin gelegen und damit 23 % über dem Vorquartal, obwohl die Netzwerk-Schwierigkeit um 15 % gestiegen sei. Rund 90 % der direkten Kosten seien auf Energie entfallen. Das Unternehmen habe betont, dass die Effizienz der Flotte bei 17,5 Joule pro Terahash gelegen habe. Dieser Wert beschreibt, wie viel Energie benötigt wird, um eine bestimmte Rechenleistung zu erzeugen. Je niedriger der Wert, desto effizienter arbeitet die Hardware.
Nettoverlust durch verkürzte Abschreibungsdauer
Nach US-GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) habe HIVE einen Nettoverlust von 91,3 Mio. US-Dollar ausgewiesen. Das Management habe erläutert, dass 57,4 Mio. US-Dollar auf beschleunigte Abschreibungen im Zusammenhang mit der Expansion in Paraguay entfielen. Die neue Generation von ASIC-Minern werde über zwei Jahre abgeschrieben statt über vier Jahre. Man wolle damit der verkürzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer moderner Mining-Hardware Rechnung tragen. Das Adjusted EBITDA habe 5,7 Mio. US-Dollar betragen.
Paraguay als Energie- und Wachstumsbasis
HIVE betreibe aktuell 440 Megawatt an globaler, überwiegend wasserbetriebener Energie-Kapazität. In Paraguay seien 300 MW innerhalb von sechs Monaten fertiggestellt worden. Zusätzlich habe das Unternehmen einen Stromabnahmevertrag über weitere 100 MW unterzeichnet. Die Inbetriebnahme sei für 2026 vorgesehen. Darüber hinaus habe HIVE zusätzliche Grundstücksflächen erworben. Holmes habe erklärt, Paraguay solle zu einem Zentrum für Tier-III-Rechenzentren in Lateinamerika ausgebaut werden. Das Management sehe stabile politische Rahmenbedingungen und langfristige Energieverfügbarkeit als Standortvorteil.
BUZZ HPC: KI-Vertrag über 30 Mio. US-Dollar
Parallel zum Mining baue HIVE das HPC-Geschäft über die Tochter BUZZ aus. Im Februar 2026 habe das Unternehmen einen Zweijahresvertrag im Umfang von 30 Mio. US-Dollar für 504 Nvidia-B200-GPUs unterzeichnet. Diese Grafikprozessoren seien speziell für KI-Training und datenintensive Anwendungen ausgelegt.
Nach vollständiger Inbetriebnahme erwarte das Management rund 15 Mio. US-Dollar zusätzliches ARR, also Annual Recurring Revenue. Der annualisierte HPC-Umsatz solle dadurch von etwa 20 Mio. auf rund 35 Mio. US-Dollar steigen. Bis Ende 2026 strebe das Management im GPU-AI-Cloud-Geschäft ein ARR von 140 Mio. US-Dollar an, vorbehaltlich Marktbedingungen und erfolgreicher Umsetzung der Infrastrukturprojekte.
Zwei Geschäftssäulen für weiteres Wachstum
Holmes habe das Geschäftsmodell als „Dual-Engine“-Strategie beschrieben. Zum einen generiere das Bitcoin-Mining Cashflow aus energieeffizienter Infrastruktur. Zum anderen solle BUZZ HPC als wachstumsstarke Plattform für KI- und Cloud-Anwendungen etabliert werden. Die gesamte Energie-Kapazität solle bis Jahresende 540 MW erreichen. Diese Kapazität könne flexibel entweder zur Steigerung der Hashrate oder für AI- und HPC-Workloads genutzt werden.
Ausblick
Das Management gehe davon aus, dass die bestehende Infrastruktur die Grundlage für weiteres Wachstum im Mining- und KI-Geschäft bilde. Die Umsetzung der KI-Strategie hänge jedoch von Kapitalaufwand, Kundenverträgen und Marktbedingungen ab. Für 2026 stelle das Unternehmen eine weitere Skalierung der Rechenleistung und eine deutliche Ausweitung des HPC-Umsatzes in Aussicht, sofern die geplanten Deployments erfolgreich realisiert würden.
