Bitcoin Boom: Dieser Miner hat seine Leistung verdreifacht und legt jetzt erst richtig los!

Paraguay als Schlüsselregion für Wachstum
Die Rechenleistung von HIVE habe sich seit Jahresbeginn von 6 auf über 16 EH/s nahezu verdreifacht. Den größten Beitrag hierzu leiste die zweite Ausbauphase des Mining-Standorts in Yguazú, Paraguay. Dort seien laut Chief Operating Officer Luke Rossy bereits über 5 EH/s aus modernen Bitmain S21+ Hydro-Maschinen in Betrieb. Das Unternehmen bringe wöchentlich neue Geräte in das Land, die unter Leitung von Gabriel Lamas, Country President of Paraguay Operations, unverzüglich installiert würden.
Für den kommenden Monat sei der Beginn der dritten und letzten Ausbaustufe im nahegelegenen Valenzuela vorgesehen. Nach deren Abschluss erwarte HIVE eine tägliche Bitcoin-Produktion von bis zu 12 Einheiten. Dies entspräche rund 3 Prozent der weltweiten Bitcoin-Erzeugung auf Basis der aktuellen Netzwerk-Schwierigkeit.
Wirtschaftlicher Wert von Exahash-Leistung
Die Kennziffer EH/s bezeichne die Rechenleistung, die ein Mining-Unternehmen dem Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung stelle. Je höher diese Leistung, desto größer sei die Chance, Transaktionen zu verifizieren und dafür mit Bitcoin belohnt zu werden. Das Management habe erklärt, dass derzeit ein EH/s etwa 0,5 Bitcoin pro Tag erzeuge. Bei einer Zielgröße von 25 EH/s ergäbe sich damit ein Potenzial von rund 12,5 Bitcoin täglich.
Energieeffizienz im Fokus
Die Energieeffizienz des weltweiten Maschinenparks sei ein zentraler Wettbewerbsfaktor. HIVE beziffere die durchschnittliche Flotteneffizienz aktuell auf etwa 17,5 Joule pro Terahash (J/TH). Dieser Wert gebe an, wie viel Energie für eine bestimmte Rechenleistung erforderlich sei. Eine geringere J/TH-Kennzahl bedeute eine bessere Ausnutzung des Stroms und ermögliche höhere Margen bei gleichbleibendem Energieeinsatz. Die Flottenmodernisierung durch den Einsatz neuester ASIC-Generationen (Application-Specific Integrated Circuits) ermögliche laut Unternehmensangaben die Erzielung zusätzlicher Umsätze ohne zusätzlichen personellen Aufwand oder Verwaltungsaufwand.
Kalkulierbare Erträge durch öffentlich einsehbare Mining-Daten
Die wirtschaftliche Grundlage des Bitcoin-Minings lasse sich mit öffentlich zugänglichen Daten nachvollziehen. Diese umfassten unter anderem die aktuelle Netzwerk-Schwierigkeit, die Zahl der täglich neu generierten Blöcke und den Marktpreis von Bitcoin. HIVE erläuterte, dass sich bei einer aktuellen Netzwerk-Schwierigkeit von 129 Terahash (TH) pro EH/s ein täglicher Ertrag von etwa 0,50 Bitcoin ergebe. Der größte Kostenfaktor sei der Stromverbrauch, der je nach Standort bis zu 90 Prozent der laufenden Betriebsausgaben ausmache.
Zielmarke von 25 EH/s im Blick
Nach Abschluss von Phase 2 am Standort Yguazú gehe das Unternehmen davon aus, in den kommenden Wochen eine globale Rechenleistung von 18 EH/s zu erreichen. In Paraguay allein solle der Beitrag dann bei 11,5 EH/s liegen. Das Unternehmen bekräftigte, dass die gesamte Infrastruktur- und Geräteerweiterung aus eigenen Mitteln finanziert werde. Weder neue Schulden noch Kapitalmaßnahmen seien erforderlich gewesen. Laut CEO Aydin Kilic sei dies ein Beleg für die strategische Disziplin und operative Stabilität von HIVE. Ziel bleibe es, mit einer Kombination aus skalierbarer Infrastruktur und nachhaltiger Energieversorgung langfristig stabile Cashflows zu erwirtschaften.

