Bitcoin bei 118.000 USD: Dieser Miner könnte bald 2 % aller neuen Bitcoins schürfen

HIVE verdoppelt Rechenleistung mit Wasserkraft
Der Technologiekonzern habe seine globale Bitcoin-Mining-Leistung von 6 EH/s zu Jahresbeginn auf aktuell 12 EH/s gesteigert. Diese Entwicklung sei vor allem auf den schnellen Ausbau von drei Rechenzentren in Yguazú zurückzuführen, die ausschließlich mit erneuerbarer Wasserkraft betrieben würden. Dies ermögliche laut Management eine umweltfreundliche und zugleich kostengünstige Infrastruktur.
Frank Holmes, Mitbegründer und Executive Chairman, habe betont, dass die Geschwindigkeit des Ausbaus "beispiellos" sei. Paraguay könne sich damit zu einem globalen Zentrum für nachhaltige digitale Infrastruktur entwickeln.

Fortschritte und Pläne für Yguazú
In Yguazú befinde sich die zweite Phase des Projekts im Aufbau. Derzeit seien bereits 1 EH/s der neuen Bitmain S21+ Hydro-Miner in Betrieb. Bis Ende August solle die Kapazität auf 6,5 EH/s steigen. Das Management rechne damit, bis Ende des Sommers 18 EH/s zu erreichen und bis Thanksgiving 2025 sogar 25 EH/s zu erzielen.
Aydin Kilic, Präsident und CEO, habe erklärt, dass HIVE derzeit täglich über 6 Bitcoin minet und dabei eine operative Marge von rund 55 % erreiche. Bei weiterem Ausbau erwarte das Unternehmen, die jährlichen Einnahmen auf etwa 400 Millionen US-Dollar zu erhöhen und die Marge auf fast 60 % zu steigern.
Soziale Verantwortung und lokale Projekte
Das Engagement in Paraguay umfasse nicht nur technologische Fortschritte. COO Luke Rossy habe die Arbeit der lokalen Mannschaft um Gabriel Lamas, Landespräsident von HIVE Paraguay, besonders hervorgehoben. Gemeinsam seien bereits Hunderte Arbeitsplätze geschaffen sowie Infrastrukturprojekte umgesetzt worden, darunter die Beleuchtung von Straßen in Valenzuela und die Ausstattung von Schulen mit Klimaanlagen.
Gabriel Lamas habe ergänzt, dass das Unternehmen nicht nur Rechenzentren errichte, sondern auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und sozialen Verantwortung in der Region leiste.
Ausblick: Wachstum und Diversifikation
HIVE strebe an, bis Ende 2025 rund 2 % der weltweiten Bitcoin-Hashrate zu kontrollieren. Parallel dazu investiere das Unternehmen in Hochleistungs-Computing für Künstliche Intelligenz (AI), das zusätzliche Einnahmequellen erschließen könne. Als nächster Schritt solle der vollständige Betrieb der aktuellen Anlagen in Paraguay erfolgen, begleitet von der Installation weiterer Hochleistungs-Miner zur Steigerung der Rechenleistung.

