Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von HIVE Digital Technologies erstellt.
32 MW für Bitcoin und KI: HIVE kauft seinen Schweden-Standort

Aus Mieter wird Eigentümer
HIVE betreibt in Boden seit rund acht Jahren digitale Infrastruktur. Ein Rechenzentrum stellt große Mengen an Computerleistung bereit. Diese kann für Bitcoin-Mining, KI (künstliche Intelligenz) oder andere datenintensive Anwendungen genutzt werden. Johanna Thörnblad, Country Site President Sweden bei HIVE, habe erklärt, das Unternehmen habe Boden 2018 ausgewählt, weil die Gemeinde früh verstanden habe, wie nachhaltige digitale Infrastruktur aussehen könne. Die Übernahme sei aus Sicht des Unternehmens ein klares Signal, dass Schweden langfristig zur globalen Strategie von HIVE gehöre.
Abonieren Sie Ihren persönlichen axinocapital-NewsletterInvestitionen in Boden
Nach Angaben von HIVE habe das Unternehmen in den vergangenen acht Jahren mehr als 960 Millionen schwedische Kronen, rund 100 Millionen US-Dollar, in der Region Boden investiert. Dazu hätten lokale Auftragnehmer und der Bezug erneuerbarer Energie gehört. Zusätzlich habe HIVE mehr als 575 Millionen schwedische Kronen, über 60 Millionen US-Dollar, an die schwedische Steuerbehörde gezahlt. Auch lokal ist HIVE sichtbar. Das Unternehmen unterstütze die Boden Hockey League mit zwölf Jugendteams und neu gegründeten Frauenteams. Zudem ist HIVE Namenspartner der HIVE Arena.
Béatrice Öman, Mayor der Gemeinde Boden, habe erklärt, die Übernahme sei eine Investition in die Zukunft der Stadt. HIVE habe bereits gezeigt, langfristig in Boden aktiv sein zu wollen. Der Schritt könne die lokale Wirtschaft stärken und Boden als Standort für moderne Technologie weiter positionieren.
Abwärme für die Gemeinde
HIVE arbeite weiter mit der Gemeinde Boden und dem schwedischen Forschungsinstitut RISE (Research Institute of Sweden) zusammen. Ziel sei es, die Abwärme des Rechenzentrums für die Gemeinde nutzbar zu machen. Abwärme entsteht, wenn Server und Computerchips im Betrieb heiß werden. Wird sie weiterverwendet, kann ein Rechenzentrum neben digitaler Leistung auch praktischen Nutzen für die Umgebung schaffen.
Fokus auf KI-Leistung
Nach Abschluss der Transaktion wolle HIVE das Big-Boden-Rechenzentrum in Richtung Tier-III-Standard weiterentwickeln. Tier III beschreibt einen höheren technischen Standard für Rechenzentren. Dabei geht es vor allem um Ausfallsicherheit, Ersatzsysteme und stabile Verfügbarkeit.
Der Standort solle künftig auch Anwendungen für KI und HPC (High Performance Computing, Hochleistungsrechnen) unterstützen. HPC bezeichnet besonders starke Computerleistung für komplexe Aufgaben. Dazu gehören KI-Training und KI-Anwendungen mit modernen GPU (Graphics Processing Unit, Grafikprozessoren), etwa von NVIDIA. Frank Holmes, Executive Chairman von HIVE, habe betont, Schweden, Paraguay und Kanada seien durch denselben Ansatz verbunden: saubere Energie, lokale Investitionen und langfristige Partnerschaften mit den Gemeinden.
Nächste Schritte
Die Übernahme wäre noch nicht vollständig abgeschlossen. Sie stünde weiterhin unter den üblichen Vollzugsbedingungen. HIVE werde weitere Details veröffentlichen, sobald die Transaktion voranschreite. Mit der Übernahme würde HIVE einen bestehenden Standort in Schweden langfristig sichern. Zugleich würde das Unternehmen die Anlage stärker auf die steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung ausrichten. Die Partnerschaft mit Boden bliebe dabei ein zentraler Teil der Unternehmensstrategie.

