289 Bitcoin in 30 Tagen: Dieser Bitcoin-Miner jagt von Rekord zu Rekord

Effizienz im Bitcoin-Mining auf neuem Höchststand
Laut Unternehmensangaben seien im Oktober insgesamt 289 Bitcoin produziert worden - das entspreche einem Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vormonat sowie einer Steigerung von 147 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Die durchschnittliche Tagesproduktion habe bei 9,3 Bitcoin gelegen. Die operative Rechenleistung des Netzwerks sei im Monatsverlauf auf durchschnittlich 21,9 Exahash pro Sekunde (EH/s) gestiegen und habe in der Spitze 23,6 EH/s erreicht. Die relative Netzwerkbeteiligung von HIVE liege bei über 2 Prozent. Die Produktion pro Exahash habe 13,2 BTC betragen. Die Flottengesamteffizienz sei mit 17,7 Joule pro Terahash (J/TH) beziffert worden und habe sich damit im oberen Drittel der globalen Vergleichswerte bewegt.

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Paraguay-Ausbau vorzeitig abgeschlossen
Die Inbetriebnahme der dritten und letzten Ausbaustufe am Standort Valenzuela in Paraguay sei laut Management rund zwei Wochen früher als geplant erfolgt. Nach erfolgreicher Installation aller ASIC-Miner und Container seien damit sämtliche 300 Megawatt Rechenzentrumsleistung am Standort aktiviert worden. Die globale installierte Gesamtkapazität des Unternehmens betrage damit 25 EH/s, wobei die aktuell verfügbare operative Leistung bei über 24 EH/s liege.
Nach Aussage von CEO Aydin Kilic habe HIVE trotz eines Anstiegs der weltweiten Mining-Schwierigkeit ein überproportionales Produktionswachstum erzielt. Das Unternehmen profitiere dabei von effizientem Energiemanagement, schneller Inbetriebnahmefähigkeit und stabilen Betriebskosten.
KI-Rechenzentren als zweites Geschäftsmodell
Die Einnahmen aus dem Bitcoin-Mining nutze das Unternehmen zur strategischen Neuausrichtung seiner Infrastruktur. In Grand Falls, New Brunswick, werde aktuell ein Rechenzentrum mit einer Kapazität von bis zu 25.000 Nvidia-GPUs aufgebaut. Phase 1 mit 20 Megawatt Flüssigkühlung sei für Anwendungen in den Bereichen maschinelles Lernen und Unternehmens-KI ausgelegt. Zusätzlich sei ein 7,2 Megawatt starkes Rechenzentrum in Toronto übernommen worden. Dieses solle künftig für souveräne KI-Anwendungen im Inland genutzt werden, um Datenverarbeitung vollständig auf kanadischem Boden zu ermöglichen.
Diese Projekte seien Teil der unternehmenseigenen Transformation unter Leitung der Tochtergesellschaft BUZZ High Performance Computing Inc., die den Geschäftsbereich Hochleistungsrechnen verantwortet. Laut Management belege der Umbau der Tier-I-Strukturen zu Tier-III-plus-Standorten das Ziel, sich als Anbieter souveräner, klimaneutraler KI-Infrastruktur in Nordamerika zu etablieren.
Management hebt Synergiepotenzial hervor
Executive Chairman Frank Holmes habe betont, dass jeder neu erzeugte Bitcoin nicht nur Umsatz generiere, sondern auch die Unternehmensbilanz stärke und Investitionen in strategische Projekte ermögliche. Man beweise, dass Effizienz, Nachhaltigkeit und technologische Weiterentwicklung gemeinsam skalierbar seien.
CEO Aydin Kilic habe hinzugefügt, dass HIVE mit seinem Zwei-Säulen-Modell aus Bitcoin-Mining und KI-Infrastruktur nicht nur auf zwei wachstumsstarke Sektoren setze, sondern gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit der eigenen Infrastruktur absichere. Craig Tavares, President von BUZZ HPC, habe die Bedeutung der neuen Standorte für nationale Innovationsziele betont. Bitcoin sei das Fundament gewesen, KI sei nun der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung des Unternehmens.
Ausblick in den kommenden Quartalen
Für die laufende Woche habe das Unternehmen den Sprung auf 25 EH/s angekündigt, sobald die temporären Einschränkungen an den kanadischen Standorten aufgehoben seien. Die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2026 sei für den 14. November 2025 geplant. Eine begleitende Analystenkonferenz sei für den 17. November angekündigt. Laut Management biete die Kombination aus Bitcoin-Einnahmen und wachsender KI-Nachfrage eine doppelte Wachstumsperspektive. HIVE sehe sich dadurch in der Lage, nicht nur die Marktführerschaft im nachhaltigen Mining zu behaupten, sondern gleichzeitig als strategischer Infrastrukturpartner für KI-Anwendungen national und international aufzutreten.

