Wachstumskurs 2026: Heliostar investiert vollständig aus Cashflow

La Colorada: Expansion am Veta Madre vorbereitet
In der La Colorada Mine werde die Goldproduktion für 2026 mit 20.000 bis 22.300 Unzen prognostiziert. Diese solle überwiegend durch das Aufbereiten von bereits vorhandenen Halden, darunter das Junkyard- und das Truckshop-Lager, erzielt werden. Das Unternehmen rechne mit Produktionskosten von 1.650 bis 1.750 US-Dollar und einem AISC von 1.775 bis 1.875 US-Dollar je Unze.
Im dritten Quartal 2026 solle mit dem Abraumabtrag am geplanten Tagebau Veta Madre begonnen werden. Dafür sei das Entfernen von 11 Millionen Tonnen Gestein vorgesehen, um den Zugang zu 43.000 Unzen Goldreserven vorzubereiten, deren Förderung für 2027 geplant sei. Parallel dazu werde ein Explorationsprogramm mit einem Budget von bis zu 5,8 Millionen US-Dollar durchgeführt, das auf zusätzliche Goldvorkommen im Untergrund abziele.

San Agustin: Wiederaufnahme des Regelbetriebs
Nach Wiederinbetriebnahme im Dezember 2025 solle die San Agustin Mine im laufenden Jahr zwischen 30.000 und 32.700 Unzen Gold produzieren. Die geplanten Produktionskosten lägen mit 2.000 bis 2.100 US-Dollar pro Unze über denen von La Colorada. Die AISC würden mit 2.150 bis 2.250 US-Dollar je Unze beziffert. Die Mine solle weiterhin durch Haufenlaugung betrieben werden.
Ana Paula: Schrittweise Umsetzung in Richtung Produktion
Im Fokus der Entwicklung stehe das Ana Paula Projekt, für das im Jahr 2026 der Abschluss der Machbarkeitsstudie („Feasibility Study") und der Vortrieb des Hauptzugangs geplant seien. Dieses Projekt solle mittel- bis langfristig eine führende Rolle im Portfolio übernehmen und laut Unternehmen deutlich günstigere Produktionskosten ermöglichen als die bestehenden Minen.
Exploration: Investitionen auf Rekordniveau
Für das Jahr 2026 habe das Management Investitionen in Höhe von 27 Millionen US-Dollar in die Exploration angekündigt. Diese sollen vollständig durch Mittel aus dem operativen Geschäft gedeckt werden. Der Fokus liege auf Erweiterungsbohrungen und geologischen Untersuchungen in La Colorada, Ana Paula und weiteren Projekten. Ziel sei es, zusätzliche Reserven zu definieren und die Lebensdauer der bestehenden Minen zu verlängern.
Ausblick
Das Management erklärte, dass man 2026 als Übergangsjahr verstehe, in dem auf Grundlage stabiler Produktion aus Haldenmaterial die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gestärkt werde. Man rechne mit steigender Produktion ab 2027, insbesondere durch die geplante Erschließung des Veta Madre Tagebaus und das Anlaufen des Ana Paula Projekts. Laut Heliostar solle das Unternehmen mittelfristig zu einem mittelgroßen Goldproduzenten mit mehreren Betriebsstätten ausgebaut werden.

