Rekord-Bohrjahr startet stark: Heliostar zeigt Kontinuität bei Goldfunden

Bohrergebnisse zeigen Ausweitung der Goldzonen
Als besonders wichtig bezeichnete das Unternehmen die Bohrung AP-25-325. Dabei wurden in einer Tiefe von 195,8 Metern über eine Länge von 30,2 Metern im Durchschnitt 6,29 Gramm Gold pro Tonne Gestein nachgewiesen. Zusätzlich stieß die Bohrung in tieferen Schichten auf einen Abschnitt von 4,5 Metern mit einem besonders hohen Gehalt von 12,6 Gramm Gold pro Tonne. Diese Ergebnisse stammen aus dem westlichen Teil des „High Grade Panel“, einem Kerngebiet, das für eine mögliche untertägige Förderung vorgesehen ist.
Auch die Bohrung AP-25-323 lieferte mit 12,2 Metern und einem Gehalt von 8,72 Gramm Gold pro Tonne ein überzeugendes Ergebnis, obwohl sie nicht im besten Wirtsgestein angesetzt war. Nach Einschätzung des Managements deute dies darauf hin, dass sich die Goldmineralisierung über die bisher bekannten Grenzen hinaus ausdehne. Zwei weitere Untersuchungsbohrungen (AP-25-322 und AP-25-324), die vor allem der Überprüfung der Gesteinsstabilität dienten, lieferten ebenfalls Goldfunde. Besonders AP-25-322 erbrachte einen Abschnitt von 14,75 Metern mit 13,6 Gramm Gold pro Tonne.

Neue Bohrstrategie bringt besseres Verständnis
Das Unternehmen erklärte, man habe erstmals eine Bohrstrategie angewendet, bei der die Bohrlöcher um 90 Grad gegenüber früheren Kampagnen gedreht wurden. Die neue Nord-Süd-Ausrichtung entlang der ost-westlich verlaufenden Lagerstätte ermögliche es, kontinuierlichere und hochgradigere Goldzonen zu erfassen. Diese Methode habe bereits zu einem besseren geologischen Verständnis des Projekts geführt.

CEO Charles Funk sieht Rekordjahr für Bohraktivitäten
CEO Charles Funk betonte, 2025 werde voraussichtlich das Jahr mit den meisten Bohrmetern in der Unternehmensgeschichte. Man plane zwischen 40.000 und 50.000 Meter bis Jahresende zu bohren, finanziert durch Einnahmen aus produzierenden Minen. Ana Paula stehe dabei im Zentrum der Aktivitäten. Funk erklärte weiter, die Ergebnisse belegten die Kontinuität der hochgradigen Goldmineralisierung. Außerdem rechne das Unternehmen damit, monatlich neue Resultate aus Ana Paula veröffentlichen zu können, und zwar bis weit in das Jahr 2026 hinein.
Weitere Schritte im Projektverlauf
Nach Angaben von Heliostar waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits 18 Bohrungen mit insgesamt 5.556 Metern abgeschlossen. In Kürze würden Ergebnisse von sieben weiteren Bohrungen aus dem zentralen Teil der Lagerstätte erwartet. Zusätzlich seien Probennahmen zur Gesteinsfestigkeit, zur Wasserführung sowie zur Metallurgie geplant. Diese Untersuchungen sollten in die laufende Machbarkeitsstudie einfließen, die Grundlage für eine mögliche zukünftige Minenplanung wäre.

