Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
Rekord bei Gold und Silber: Mehr als doppelt so viel Gold wie vor einem Jahr

Rekorde bei Produktion und Umsatz
Die Goldproduktion lag deutlich über den 11.743 Unzen des Vorquartals und war mehr als doppelt so hoch wie im zweiten Quartal 2025. Verkauft wurden 11.960 Unzen Gold zu einem Durchschnittspreis von 4.406 USD je Unze. Heliostar erzielte einen Umsatz von 56,5 Millionen USD und ein operatives Minenergebnis von 31,1 Millionen USD. Der Nettogewinn erreichte 8,0 Millionen USD nach 14,1 Millionen USD im Vorquartal. Als Gründe für den Rückgang nannte das Unternehmen unter anderem höhere Vergütungs-, Steuer- und Währungseffekte.

Kosten liegen über dem Jahresziel
Die direkten Produktionskosten beliefen sich auf 1.654 USD je verkaufter Goldunze. Die AISC (All-in Sustaining Costs), die zusätzlich laufende Aufwendungen zum Erhalt des Betriebs erfassen, lagen konzernweit bei 2.287 USD je verkaufter Unze. Damit übertrafen sie die Jahresprognose von 2.025 bis 2.125 USD. Nach Angaben des Unternehmens sollten die AISC im zweiten Halbjahr sinken und nahe dem oberen Ende der Zielspanne liegen. Die Kennzahl ist nicht nach IFRS standardisiert und zwischen Unternehmen nur eingeschränkt vergleichbar. Zum Quartalsende verfügte Heliostar über 43,0 Millionen USD an Barmitteln und hatte keine Schulden.
Zwei Minen liefern fast gleich viel Gold
La Colorada produzierte 7.587 Unzen Gold und 58.288 Unzen Silber. Dort gewann Heliostar Gold aus bereits aufgeschichtetem Material und über eine Injektionslaugung, bei der eine Lösung über Bohrungen in das Material eingebracht wird. San Agustin steuerte 7.216 Unzen Gold bei, 49 Prozent mehr als im Vorquartal. Charles Funk erklärte, beide Minen liefen stabil und ermöglichten einen bedeutenden operativen Cashflow. Bei La Colorada habe das Unternehmen zudem Vorarbeiten für den Abbau der Veta-Madre-Reserve begonnen. Diese umfasse 48.000 Unzen Gold und solle die Produktion 2027 und 2028 stützen.
Ana Paula bleibt zentrales Entwicklungsprojekt
Für Ana Paula gab Heliostar im Quartal 5,6 Millionen USD für Entwicklung und Exploration aus. Bohrungen durchschnitten dort unter anderem 99,8 Meter mit 10,9 Gramm Gold je Tonne. Nach Angaben des Unternehmens sollten die Ergebnisse in eine aktualisierte Ressourcenberechnung und die Machbarkeitsstudie einfließen. Parallel schloss Heliostar den Erwerb des Goldstrike-Projekts ab und leistete eine erste Barzahlung von 10,0 Millionen USD. Goldstrike verfügt laut Unternehmen über angezeigte Ressourcen von 975.000 Unzen Gold sowie geschlussfolgerte Ressourcen von 90.000 Unzen.
Bohrungen und Studien bestimmen den Ausblick
Heliostar würde nach eigener Planung 2026 weiterhin 50.000 bis 55.000 Unzen Gold und 290.000 bis 320.000 Unzen Silber produzieren. Für Ana Paula würde das Unternehmen den Genehmigungsantrag für die Untertagemine vor Ende des dritten Quartals einreichen und die Machbarkeitsstudie im zweiten Quartal 2027 vorlegen. Weitere Bohrungen bei San Agustin sollten zusätzliche oxidische Ressourcen am Rand des Tagebaus erfassen und damit Grundlagen für Genehmigungen und eine mögliche Verlängerung der Minenlaufzeit liefern.
