Produktionsziel erreicht: Heliostar steigert Goldausstoß und Kassenbestand

Produktionserfolge an zwei Standorten
Nach Unternehmensangaben setzte sich die Jahresproduktion aus 32.990 Unzen Gold und 80.527 Unzen Silber zusammen. Der Goldäquivalent-Wert (GEOs) summierte sich dadurch auf 34.098 Unzen. Den Hauptanteil der Produktion hätten die beiden Betriebe La Colorada in Sonora sowie San Agustin in Durango geliefert.
Wie das Management erläuterte, sei im Jahresverlauf zunächst der Betrieb in La Colorada im Januar wieder aufgenommen worden. Im Dezember sei dann der Neustart der San-Agustin-Mine erfolgt. Die Wiederinbetriebnahme beider Standorte habe maßgeblich zum Erreichen der Jahresvorgaben beigetragen, erklärte CEO Charles Funk. In La Colorada seien 17.793 Unzen Gold und 57.493 Unzen Silber produziert worden, entsprechend 18.467 GEOs. Die Produktion in San Agustin habe 14.883 Unzen Gold und 22.469 Unzen Silber betragen, was 15.139 GEOs entspreche. Die zuvor kommunizierten Prognosebereiche für beide Standorte seien laut Heliostar erfüllt beziehungsweise leicht übertroffen worden.

Kosten im Rahmen der Prognose erwartet
Die Finanzkennzahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 sollen im März 2026 veröffentlicht werden. Das Management gab an, dass sowohl die operativen Kosten (Cash Costs) als auch die nachhaltigen Gesamtkosten (All-In Sustaining Costs, AISC) voraussichtlich innerhalb der angekündigten Bandbreiten liegen würden.
Starke Ausgangsbasis für Wachstumsinitiativen
Zum 31. Dezember 2025 belief sich die vorläufige Barmittelposition des Unternehmens auf 41 Mio. US-Dollar. Zugleich wies Heliostar keine Finanzverbindlichkeiten aus. Diese Bilanzstruktur ermögliche nach Einschätzung des Managements eine solide Grundlage für die geplanten Wachstumsinitiativen im Jahr 2026. Die Finanzierung werde zusätzlich durch laufende Mittelzuflüsse aus der Produktion unterstützt. Das Unternehmen plane, in Kürze eine neue Produktionsprognose für das laufende Jahr vorzulegen.
Weitere Entwicklungsschritte für 2026 vorgesehen
Neben dem geplanten Anstieg der Goldproduktion durch San Agustin beabsichtigt das Unternehmen, das Projekt Ana Paula weiterzuentwickeln. Hierfür solle eine Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) erstellt und der unterirdische Zugangsstollen erneut erschlossen werden. Laut CEO Charles Funk strebe Heliostar weiterhin an, bis zum Ende der Dekade eine Jahresproduktion von 500.000 Unzen zu erreichen. Dieses Ziel solle durch einen schrittweisen Ausbau der vorhandenen Produktionskapazitäten und die Erschließung neuer Lagerstätten umgesetzt werden.

