PEA unterstreicht Stärke von Heliostar Metals Ana-Paula-Projekt

Hohe Wirtschaftlichkeit bei begrenztem Kapitalbedarf
Das Unternehmen teilte mit, dass die Basisvariante der Studie bei einem Goldpreis von 2.400 US-Dollar je Unze einen Nettobarwert (NPV5 %) von 426 Mio. US-Dollar, eine interne Verzinsung (IRR) von 28,1 % sowie eine Amortisationszeit von 2,9 Jahren ergibt.
Im optimistischen Szenario mit einem Goldpreis von 3.800 US-Dollar je Unze würde der Nettobarwert auf über 1 Mrd. US-Dollar steigen, bei einer internen Verzinsung von 51,3 %.
Nach Angaben von Heliostar soll die Mine über eine Laufzeit von neun Jahren rund 875.000 Unzen Gold fördern – durchschnittlich 101.000 Unzen jährlich nach der Anlaufphase. Mit einem durchschnittlichen All-In Sustaining Cost (AISC) von 1.011 US-Dollar pro Unze würde das Projekt laut Studie zu den 13 % kostengünstigsten Goldminen weltweit gehören.

Fokus auf Kapitaldisziplin und Cashflow
Für den Bau der Untertagemine sind Investitionskosten (CAPEX) von 300 Mio. US-Dollar vorgesehen. Der erwartete jährliche freie Cashflow nach Steuern liege im Basisfall bei 93,8 Mio. US-Dollar, im Hochpreisszenario bei 168 Mio. US-Dollar.
Das Management erklärte, dass die Kombination aus hochgradigem Erz mit durchschnittlich 5,37 g/t Gold und einem effizienten Blockbruch-Abbauverfahren entscheidend für die starke Wirtschaftlichkeit sei.

Funk bezeichnet PEA als Meilenstein für Heliostar Metals
CEO Charles Funk erklärte, die PEA zeige, dass Ana Paula das Potenzial habe, eine Mine mit geringem Kapitalbedarf und hoher Marge zu werden. Dies würde den Wandel von Heliostar zu einem mittelgroßen Goldproduzenten ermöglichen und über das nächste Jahrzehnt eine starke Cashflow-Basis schaffen.
Er ergänzte, dass derzeit rund 15.000 Bohrmeter zur Erweiterung der Ressourcen gebohrt würden. Parallel dazu liefen technische und metallurgische Studien, um die Lebensdauer der Mine auf mindestens zehn Jahre zu bestätigen.
Das Management führte aus, dass 2026 der Bau des Zugangsstollens (Decline) wieder aufgenommen werden solle, um frühzeitig Zugang zur Lagerstätte zu erhalten und potenzielle Erweiterungen in der Tiefe zu prüfen.

Ressourcenbasis und geologisches Potenzial
Die PEA basiert auf der überarbeiteten Ressourcenschätzung vom Juli 2025.
Diese umfasst:
742.000 Unzen Gold in der Kategorie Measured & Indicated mit einem Durchschnittsgehalt von 5,4 g/t,
514.000 Unzen Gold in der Kategorie Inferred mit 3,96 g/t.
Die Zahlen wurden von Richard Schwering (RM SME) von Hard Rock Consulting geprüft. Für die Berechnung der Mineralressourcen wurde ein Cut-off-Gehalt von 2,1 g/t Gold verwendet.


Ausblick
Heliostar gab an, die Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) bis 2026 abschließen zu wollen. Gleichzeitig würden Genehmigungen für den Untertagebetrieb angepasst, die Decline-Entwicklung abgeschlossen und weitere Explorationsarbeiten durchgeführt.
Das Management erklärte, dass ein Produktionsbeginn im Jahr 2028 angestrebt werde, womit Ana Paula das zentrale Wachstumsprojekt des Unternehmens darstellen würde.
