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Sitz
Kanada
Branche
Gold-Developer
Website
www.heliostarmetals.com/

Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.

Neustart in der Goldmine: Neue Unzen sollen ab 2027 die Produktion antreiben

Heliostar Metals meldet die Wiederaufnahme des Tagebaus in der Veta-Madre-Grube der Goldmine La Colorada. Damit beginnt der Übergang von der Gewinnung aus älterem, aufgeschüttetem Material zu neu abgebautem Erz. Dieses soll nach Unternehmensangaben ab 2027 zur Produktion beitragen und Mittel für die Entwicklung des Projekts Ana Paula erwirtschaften.

Neuer Abbau folgt auf Bohrprogramm

Der erste Sprengvorgang markiert den praktischen Neustart des Tagebaus. Im ersten Halbjahr 2026 hatte Heliostar rund um Veta Madre 44 Bohrlöcher mit zusammen 8.425 Metern niedergebracht. Auf Grundlage der Ergebnisse entwarf das Unternehmen eine größere Grube. Die erforderlichen Genehmigungen für die Erweiterung seien ebenfalls erteilt worden.

CEO Charles Funk erklärte, Veta Madre sei ein wichtiger Teil des Plans, in den Jahren 2027 und 2028 Mittel für den Bau von Ana Paula zu erwirtschaften. Die erweiterte Planung trägt den Namen Veta Madre Plus und reicht über die im technischen Bericht von 2025 beschriebene Grube hinaus.

Erste Sprengung beim Neustart des Tagebaus in Veta Madre. Quelle: Heliostar Metals

Reserven bilden die Produktionsbasis

La Colorada verfügt laut Heliostar über Reserven von 376.000 Unzen Gold in 17,1 Millionen Tonnen Erz. Der durchschnittliche Gehalt beträgt 0,68 Gramm Gold pro Tonne. Der technische Bericht und der Betriebsplan sehen eine Laufzeit von sechs Jahren sowie eine durchschnittliche Jahresproduktion von 46.100 Unzen Gold vor.

Auf Veta Madre entfallen davon 48.000 Unzen in 2,1 Millionen Tonnen Erz mit durchschnittlich 0,71 Gramm Gold pro Tonne. Neben dem Gehalt bestimmen die Aufbereitung, die metallurgische Ausbeute und die Kosten, wie viel Gold wirtschaftlich gewonnen werden kann.

Zusätzliche 20.000 Unzen im Visier

Mit Veta Madre Plus zielt Heliostar auf weitere 20.000 Unzen Gold außerhalb der bestehenden Reserve. Das Unternehmen stützt dieses Ziel auf Bohrungen, die mineralisierte Abschnitte jenseits der bisherigen Grubengrenzen gezeigt hätten. Das zusätzliche Gold ist bislang keine ausgewiesene Reserve. Aktualisierte Modelle und technische Prüfungen sollen zeigen, welcher Anteil in die künftige Abbauplanung aufgenommen werden könnte.

Bohrarbeiten im Veta-Madre-Tagebau der La-Colorada-Goldmine von Heliostar Metals. Quelle: Heliostar Metals

Laugung trägt Produktion im Jahr 2026

Der Betrieb gewinnt Gold derzeit vor allem durch Injektionslaugung. Dabei wird eine goldlösende Flüssigkeit in aufgeschüttetes Erz eingebracht und anschließend zur Metallgewinnung aufgefangen. Heliostar berichtet, La Colorada liege auf Kurs, die Prognose von 20.000 bis 22.300 Unzen Gold im Jahr 2026 zu erreichen.

Im zweiten Quartal hatte die Mine nach früheren Unternehmensangaben 7.587 Unzen Gold produziert. Im ersten Halbjahr waren es insgesamt 14.477 Unzen. Das neu abgebaute Erz aus Veta Madre soll die Produktion in den Jahren 2027 und 2028 unterstützen.

La-Colorada-Führungsteam feiert die erste Sprengung beim Neustart des Tagebaus. Quelle: Heliostar Metals

Cyanid-Standard für den Betrieb

Heliostar teilte außerdem mit, dem International Cyanide Management Code beigetreten zu sein. Das Programm enthält Grundsätze für den sicheren und umweltgerechten Umgang mit Cyanid bei der Gold- und Silbergewinnung sowie bei Transport und Lagerung. Betriebsdaten von La Colorada würden beim International Cyanide Management Institute veröffentlicht.

Als Nächstes würde Heliostar den Tagebau hochfahren, neues Erz auf die Laugungsflächen bringen und die Planung für Veta Madre Plus fortsetzen. Produktionsdaten und technische Untersuchungen sollten präzisieren, wie stark La Colorada den geplanten Ausbau von Ana Paula unterstützen könnte.

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