Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
Mehr Gold, weniger Kosten: Analysten sehen starke Wachstumsstory

Rekordmengen, und das immer günstiger
Nach den von Gray und Laing aufbereiteten Zahlen förderte Heliostar 11.743 Unzen Gold und 43.798 Unzen Silber. Beide Mengen übertrafen das Vorquartal mit 8.000 Unzen Gold und 21.400 Unzen Silber klar, blieben aber unter den Schätzungen der Analysten, die mit 13.100 Unzen Gold gerechnet hatten. Entscheidend war für sie ohnehin die AISC (All-in Sustaining Costs, also die gesamten laufenden Kosten je geförderter Unze): Sie sank auf 1.996 US-Dollar je Unze, nach 2.658 US-Dollar im Vorquartal, und lag damit unter ihrer eigenen Schätzung von 2.050 US-Dollar. Den Rückgang erklärten sie mit abgeschlossenen Investitionen in der Mine San Agustin sowie mit Erlösen aus goldhaltigen Nebenprodukten. Damit liege Heliostar weiter auf Kurs zur Jahresprognose von 50.000 bis 55.000 Unzen Gold.

Sollten sich die Schätzungen der Analysten bewahrheiten, würde Heliostar in den kommenden Jahren einen deutlichen Wachstumssprung hinlegen. Für 2030 rechnet ATB-Cormark mit einer Goldproduktion von 261.800 Unzen sowie 1,68 Millionen Unzen Silber. Auf Goldäquivalentbasis entspräche das rund 297.300 Unzen. Gleichzeitig sollen die AISC mit 1.418 US-Dollar je Unze vergleichsweise niedrig bleiben. Daraus ergäbe sich nach Analystenschätzung ein Gewinn je Aktie von 2,91 US-Dollar und ein Cashflow je Aktie von 3,17 US-Dollar. Besonders auffällig ist der erwartete freie Cashflow von 859,2 Millionen US-Dollar im Jahr 2030. Sollte Heliostar diese Projektionen erreichen, würde sich das Unternehmen von einem kleineren Produzenten zu einem deutlich größeren, cashflowstarken Gold-Silber-Produzenten entwickeln.
Goldverkauf verschoben: Zahlung rutscht ins zweite Quartal
Einen Dämpfer gab es dennoch. Der FCF (Free Cash Flow, also das nach allen Ausgaben verbleibende Geld) lag bei minus 4,3 Millionen US-Dollar, während Gray und Laing mit plus 10,0 Millionen gerechnet hatten. Der Grund sei nach Angaben der Analysten ein Verkauf von 2.207 Unzen Gold, den das Management kurz vor dem Quartalsende bewusst zurückgehalten habe, um einem Rückgang der Goldpreise im Zuge geopolitischer Spannungen auszuweichen. Die Zahlung von 10,0 Millionen US-Dollar sei erst zu Beginn des zweiten Quartals eingegangen. Zum Stichtag habe das Unternehmen über 38,7 Millionen US-Dollar verfügt.
Drei Projekte, ein Wachstumsmotor
In der Mine San Agustin seien Abbau und Zerkleinerung des Gesteins wieder angelaufen, nachdem dort Ende Januar 2026 das erste Gold gewonnen worden sei. Diese Mine, so erwarten die Analysten, werde bis 2026 und darüber hinaus zum wichtigsten Geldbringer. In La Colorada habe Heliostar auf ein Verfahren umgestellt, bei dem das Gold mit einer Lösung aus bereits aufgeschüttetem Gestein herausgelöst werde, sodass sich sogar Material verwerten lasse, das zuvor als Rückstand galt. Eine zweite Anlage dieser Art sei ergänzt worden, zusätzlich plane das Unternehmen, eine Grube namens Veta Madre für rund 48.000 Unzen zu erweitern. Beim dritten Projekt, Ana Paula, laufe ein Bohrprogramm über 20.000 Meter.

Outperform-Rating mit Kursziel 7,50 CAD
Gray und Laing verwiesen darauf, dass Heliostar mit dem 0,14-Fachen des von ihnen errechneten NAV (Net Asset Value, also dem Nettoinventarwert) gehandelt werde und damit am unteren Rand vergleichbarer Förderer liege. Sie bewerteten den Titel mit „Outperform“ und nannten ein Kursziel von 7,50 kanadischen Dollar. Zum Vergleich: Stand 10.06.2026 notierte die Aktie bei 1,70 CAD. Damit läge das Kursziel rechnerisch mehr als viermal so hoch wie der zuletzt angezeigte Kurs. Nach Einschätzung der Analysten dürfte das Produktionswachstum der kommenden Jahre eine höhere Bewertung nach sich ziehen. Eine in den Berg führende Rampe dürfte im dritten Quartal 2026 beginnen, die Machbarkeitsstudie für Ana Paula wäre für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
